Real Game of Thrones: Feng Qingyang bringt König Donald in die Zwickmühle

 

Im exzeptionalistischen Königreich geht es weiterhin rund. Nach dem eine bekannte Sängerin, die “Madonna” genannt wurde, dazu aufgerufen hatte, das königliche Weiße Haus  samt Donald in die Luft zu jagen, forderte einige seiner Beratern, sie sofort zu verhaften, was aber nicht geschah. Auch wenn es sich hier ja eigentlich um einen strafbaren Aufruf zur Gewalt handelte, ließ man der attraktiven Chanteuse die Sache als Kunstfreiheit durchgehen. Zumal ja auch schon ihr Versprechen im Wahlkampf, allen Hillary-Wählern eine Dienstleistung zu gewähren, die man “Blow Job” nannte, folgenlos geblieben war. Das Land ist nach wie vor tief gespalten in Anhänger und Gegner des neuen Königs, die in den Tagen nach  der Krönung auf den Plätzen der Stadt wütende Wortgefechte austrugen; einige sehen in den Anti-Donald-Demonstrationen mit rosa Mösenmützchen, die “Pussyhats” genannt werden, gar  schon eine gewalttäige “Farben-Revolution” auf  das Königreich zurollen. Halbwegs entspannt zwischen Donalds Freunden und Feinden ging es nur in den Schlangen vor den Läden der Hänflinge zu, die zur Inauguration 9000 Joints spendiert hatten.

König Donald hat unterdessen ein Einreiseverbot für Reisende aus sieben Ländern erlassen, angeblich wegen der Gefahren des von ihnen ausgehenden Terrorismus, obwohl seit über zwei Jahrzehnten  kein Terroranschlag im Königreich von einem Täter aus einem dieser Länden verübt wurde. Während Donald einerseits dauernd poltert, die salafistischen Wickelmützen und ihr Kalifat ISIS zu vernichten, steht die Heimstätte und Finanzquelle dieser Terroristen – das Königreich der Saudis – nicht auf der Liste, ebensowenig wie ihre Unterstützer in Katar und Ägypten. Dass diese von den Sanktionen verschont blieben, wird darauf zurückgeführt, dass Donalds Familienkonzern dort Geschäfte betreibt.

Die Vermischung von Staats,- und Geschäftsinteressen ist im exzeptionalistischen Königreich zwar pro forma verboten, findet de facto aber seit jeher  statt. Auch Hillary hatte sich von den Saudis ja Millionen Taler zuschanzen lassen und im Gegenzug über deren terroristische Ideologie großzügig hinweggesehen. Unter Donald scheint das nun ähnlich zu laufen, was angesichts seiner Vergangenheit als “Geschäftsmann” eigentlich niemanden überrascht. Dass Hillary ihre Millionen noch über eine vermeintlich wohltätige Stiftung einsackte und Donald seine “Deals” jetzt direkt abwickelt, sorgt vielmehr für neue Transparenz: hinter der ohnehin durchsichtigen Fassade, dass es sich  bei dem exzeptionalistischen Königreich  um eine Demokratie handeln würde, zeigen sich Plutokratie und Kleptokratie jetzt ganz offen und ungeniert.

Die Herolde und Lautsprecher überschlagen sich unterdessen mit Kritik an Donalds Einreiseverboten, weil diese den “Werten”, der “Freiheit” und den “Prinzipien des exzeptionalistischen Königreichs” zutiefst widersprechen würden. Auch Königin Angela und andere ausländische Würdenträger äußerten sich empört. Dass aber König Obama schon 2013 einen Bann gegen Reisende aus Irak ausgesprochen hatte und der Kongress zwei Jahre später festlegte, dass Reisenden aus Syrien, Sudan, Irak, Iran “and any other country or area of concern”  der Zutritt zum Reich zeitweise verboten werden kann – diese wichtige Nachricht fiel in der ganzen Aufregung über den Erlass einfach unter den Tisch. So stand Donald als alleiniger und schlimmer Übeltäter da, obwohl er nur fortsetzte, was seine Vorgänger ihm hinterlassen hatte – und klagte über einen weiteren Fall von Fake News.

Einiges anders als seine Vorgänger will Donald bekanntlich im Bereich der  geschlossenen Werkstätten und der verschwundenen Arbeitsplätze machen, von denen er behauptet, dass böse Chinamänner sie gestohlen und in ihr fernes Reich  entführt hätten. Und er, Donald,  werde sie befreien und  heim in’s Reich zurückholen, hatte er angekündigt, was erst Mal viele gut fanden. Doch wie so oft bei Donalds Ideen blieb unklar, wie das denn funktionieren sollte. Auf den größten und beliebtesten Marktplätzen des Landes, die man “Wal Mart” nannte, kamen gut 70 % aller Produkte aus China, und die Käufer überall im Königreich waren mit ihrer Qualität und den Preisen sehr zufrieden. Wenn Donald nun Strafzölle  auf die Einfuhr verhängen würde, müssten alle Waren auf den Märkten im  selben Maß teurer werden, was bei den Massen der ohnehin schon armen Leute – 44,5 Millionen der Untertanen sind auf Essensmarken angewiesen – große Unzufriedenheit hervorrufen würde.  So heftig  Donald “die chinesischen Räuber von Arbeitsplätzen” beschimpft hatte, so wenig konnte er tun, zumal sein Königreich mit unendlichen Milliarden von “Staatsanleihen” bei den Chinesen verschuldet war. Wenn die morgen auf den Markt geworfen würden wäre der exzeptionalistische Taler über Nacht nichts mehr wert, denn niemand würde für die Milliarden Zettel dann noch gutes Geld bezahlen. Was also tun ?

“Außen Hui, innen Feng Shui!”

So gern König Donald in dieser Sache den starken Mann markiert hätte, er sah keine Möglichkeiten dazu. Vor allem nachdem ihm  ihm  ein Besucher aus dem Reich der Mitte angekündigt wurde, den man in seiner Heimat “Feng Qingyang” nannte, nach einem berühmten Schwertkämpfer, der zurückgezogen in den Bergen lebt und zu unvorhersehbaren Wutausbrüchen neigt. Im Königreich kannte man ihn unter dem Namen “Alibaba”, obwohl er eigentlich Jack Ma hieß. Weil ihn die berühmteste Weisheitsschule des Landes, die man Harvard nannte, 10 Mal als Studenten abgelehnt hatte und auch die großen Werkstätten ihn nicht einstellen wollten ging er nach China und gründete seinen eigenen Laden, den er “Alibaba” nannte und wurde in 15 Jahren zu einem der reichsten Männer der Welt. Alibaba habe jetzt pro Tag 100 Millionen Kunden, aber, entschuldigte sich Feng Qingyang, sie hätten ja auch gerade erst angefangen. Keine Frage, dass so ein “Winner”  bei Donald sofort eine Audienz erhält – und der kleine Alibaba gab dem mächtigen Imperator eine Lektion, wie sie ein großer Zen-Meister nicht besser hätte erteilen können:

“In den letzten 30 Jahren haben die Werkstätten in deinem Königreich Tonnen von Geld verdient”, sagte er lächelnd, und lobte die berühmten Unternehmen des Landes in hohen Tönen.  “Aber das Problem ist: ihr habt das Geld an der falschen Stelle ausgegeben. Ihr habt in den letzten 30 Jahren 13 Kriege geführt und dafür mehr als 14, 2 Trillionen Taler verbraucht. Stell dir vor, ein Teil davon wäre in den Aufbau der Infrastruktur und in Arbeitsplätze geflossen. Ihr habt vergessen, das Geld für eure eigenen Leute auszugeben. Kein anderes Land hat euch Jobs gestohlen. Ihr habt nur versäumt, euer Geld auf rechte Weise zu verteilen.”

Mit der Weisheit aus dem Reich der Morgenröte hatte sich König Donald bis dato nicht wirklich beschäftigt, auch wenn er bei den Schlössern und Türmen, die er als Baulöwe  im Fernen Osten  errichtete, seine Architekten stets mit der kennerhaften Parole “Außen Hui, innen Feng Shui!” ans Werk geschickt hatte. Jetzt war er war für einen Moment sprachlos. Was bildete sich dieser Zwerg ein, dem Imperator des exzeptionalistischen Königreichs Versäumnisse und Fehler vor zu rechnen ? Andererseits: er hatte ja nicht unrecht, diese regime change Politk, dieser Nato-Zirkus war ultrateuer und verdammt ineffizient.

Aber bevor ihm eine passende Antwort einfiel fuhr Alibaba fort: “Ich möchte für die Werkstätten in eurem Land den Zugang zu Milliarden Kunden in meinem Land herstellen und werde, mit eurer Erlaubnis, hier eine Million Arbeitsplätze schaffen.” Und er setzte noch hinzu, dass er Donalds Liste der großartigen Projekte für den Eisenbahn und Straßenbau gesehen habe, die sicher sehr teuer werden – daran würde sich das Reich der Mitte mit seinen neuen Investmentfonds sehr gern beteiligen. Nun fiel König Donald erst recht nichts mehr ein, außer seinem Standard, den er dann auch auf der Pressekonferenz verkündete: dass er mit Alibaba zusammen “große Sachen” machen werde.

Bloody Henry und Dr. Zbig

Tatsächlich aber hatte ihn dieser Feng Qingyang in eine echte Zwickmühle gebracht. Mit einem Angebot, das er eigentlich nicht ablehnen konnte, das aber gleichzeitig seinem angekündigten Handelskrieg mit China total widersprach.  Und nicht nur in den königlichen Gemächern herrschte jetzt eine  kognitive Dissonanz, die Donald bisweilen zum Raufen seiner prächtigen Eichhörnchenfrisur brachte, auch in den Tiefen des Reichs, bei den Meistern der Intelligence, war große Verwirrung ausgebrochen.  Hatten doch zwei steinalte Eminenzen des Schattenspiels – der Großmeister Kissinger, den man nur “Bloody Henry” nannte und Dr. “Zbig To Jail” Brzezinski, der schon ein halbes Dutzend Könige beriet  – für die kommenden Züge im geopolitischen Schach sehr unterschiedliche Strategien vorgeschlagen.

Während Dr. Zbig, der seit seiner Jugend an einem “Russophobie” genannten Leiden laborierte, im Reich des Wladimir nach wie vor den ultrabösen Großfeind sieht, den man  mit allen Mitteln und militärischer “Full Spectrum Dominance” weltweit bekämpfen müsse, sieht Bloody Henry, obwohl gewalttätigen Eskapaden bis hin zum Bombenteppich niemals abgeneigt, darin einen großen Fehler. So nämlich würde man die beiden Großreiche Russland und China nur zusammentreiben, die aber auseinandergehalten werden  müssen, weil sie zuammen viel zu stark würden. Deshalb müsse man mit den Russen künftig zusammenarbeiten und auch die Halbinsel Krim, die Wladimir bekanntlich allein mit der Magie seiner Gedankenstrahlen und ohne einen Schuß abzugeben erobert hatte, als russisch akzeptieren. Mit unipolarer Dominanz, wie sie Dr Zbig. bis zuletzt König Obama geflüstert hätte, käme das exzeptionalistische Königreich nicht weiter, meint Großmeister Kissinger und empfiehlt König Donald  ein multipolares “Gleichgewicht der Kräfte” anzustreben. Das gute alte “divide et impera” also. Da Dr. Zbig als der ursprüngliche Erfinder der terroristischen Wickelmützen-Söldner gilt, deren “Kalifat” Donald den Krieg angesagt hat, scheint das königliche Ohr derzeit eher den Ratschlägen von Bloody Henry zuzuneigen. Zumal dem Angebot von Alibaba weitere von seinen Kollegen aus dem Reich der Mitte folgen werden, die Donald eigentlich nicht ablehnen kann. Denn er will ja keinen Krieg (und auch keinen Handelskrieg)… er will nur gewinnen.

(Illustration: Cointelegraph.com )

Auch auf Telepolis erschienen

13 Comments

  1. Man stelle sich vor, die großen Player China und Russland nähmen die vorüberziehende einmalige Chance wahr und lenkten durch Diplomatie und cleveres Verhandeln Trumps politische Unerfahrenheit und sein erratisches, chaotisches Vorgehen in Bahnen, die für alle drei Seiten gewinnbringend sind: Investitionen in Entwicklung und Infrastruktur statt Handels- oder richtige Kriege, mehr soziale Verantwortung statt neoliberalem Finanzkasinokapitalismus. Davon würden letztlich alle etwas haben.

    Die Gelegenheit könnte jetzt günstig sein, denn noch scheinen Trumps Gegner im Inland und in der EU weiter damit beschäftigt, hingebungsvoll beleidigt und empört zu sein, weil der neue Imperator ganz offen den nützlichen Fake vom “Wertewesten” einreißt, hinter dessen Kulisse man bisher so schön den Rest der Welt mit militärischen, geheimdienstlichen, politischen und wirtschaftlichen Mitteln beherrschen konnte.

     
  2. Prächtiger Artikel! Yo!
    Das Fazit lautet:
    Da staunt der Yankee und der Cowboy wundert sich – auch ohne Kriege wird man “rich”.
    Übrigens halte ich die von Obama 2015 beschlossenen und von Don Donald jetzt befristet angeordneten Einreisebeschränkungen zwar nicht für das Methadon des Kriegsentzuges, jedoch dürfte es schwer sein, dem überpatriotisierten Johnny Sixpack mitzuteilen, dass Krieg führen auf einmal zu teuer geworden sein soll. Der Schock wäre zu groß. Deshalb diese Ersatzhandlung gegenüber den üblichen verdächtigen Ländern.
    Okay, mir soll es fürs erste Recht sein, es ist zwar unangenehm für diese Länder, aber solange dadurch der eine oder andere Schuss nicht abgegeben wird und ein paar Drohnen am Boden bleiben – was soll’s.

     
  3. Schon wieder Propaganda auf Bild, dass Putin mit Erlaubnis von Trump in der Ukraine rumballert….

    Dabei sind Putin, Trump und Erdi die einzigen mit Durchblick.

     
  4. @Berndchen
    Ja, Sie haben Recht. Und weil der böse Russe neuerdings notorisch Wahlen im freien und unschuldigen Westen fälscht, schlagen wir vor, dass eine mit staatlichen Geldern finanzierte NGO – ähnlich wie man es bei “fake news” in sozialen Medien vorhat – offensichtliche “fake results” bei Urnengängen überprüft und diese solange löscht, bis sich wieder das alternativlose Ergebnis einstellt, das die Einheitspartei in unermesslicher Weisheit beschlossen…

     
  5. @Stefan,
    es bleibt spannend. Mal sehen, welchen Bundeskanzler der Wladimir für uns vorsieht.

     
  6. Hörenswert: “John Pilger: The Hijacking of Feminism” –
    https://www.youtube.com/watch?v=jytvgHGbbws

    Zwei Zitate:
    “Women were encouraged to think of themselves as “libertated” – at best: only in relation of men, almost never in relation to the power that rules both women and men”.

    “(They) do not understand ist seems: That the war against terror, ist now a war against people wiithin our societies”.

     
  7. Broeckers verniedlicht Trump, nennt ihn “König Donald”. Danke an Augstein, der wenigstens Klartext twittert: “Der grösste Antiamerikaner sitzt jetzt im Weissen Haus.”

     
  8. @Jörg am 02.02.2017 um 10:51 Uhr
    Noch mal zum letzten Zitat:
    (They) do not understand it seems: That the war against terror, is now a war against people within our societies“.

    Mit “people within our societies” meint Pilger in seinen Rede von 2012 mit Sicherheit nicht Flüchtlinge, die aus den ‘Terrorländern’ zu uns ins Land kamen. Denn damals gab es noch kaum Flüchtlinge (auch in Australien).
    Vielmehr verstehe ich Pilger dahin, daß er sagen will: ‘Der Krieg gegen den Terror richtet sich längst gegen uns, die eigenen Bürger – bzw. ‘Altbürger’ – der Angreiferstaaten.

     
  9. Whoa!

    The Big Picture with Thom Hartmann:
    America Is Experiencing A Fast Moving Coup
    https://www.youtube.com/watch?v=gW1tNtccO1gIs
    RT – February 2, 2017
    On tonight’s Big Picture, Thom talks to Bernie Sanders, Michael Moore, Howard Dean and Ralph Nader about Trump appointing Steve Bannon to the National Security Council, and reaction to Trump’s Muslim ban and protests across the country.

     
  10. @Richard Uhland am 02.02.2017 um 23:23 Uhr
    Ich bin ja schockiert über diese Talkshow: Das hat schon regelrecht deutsches ARD- bzw. ZDF-Niveau: Alle drei Gesprächspartner sind von derselben Seite! Eine Gegenstimme wurde gezielt ausgeschlossen! D. h: Es kommt nur eine Seite zu Wort. Auf dem Niveau einer Maibrit Illner oder Matschberger oder Lanz!
    Nur so können Sie auch Lügen und Hetze verbreiten. Eine Lüge ist z. B , daß Trump einen “Muslim Ban” ausgesprochen habe. Dies ist jedoch nicht der Fall! Trump hat lediglich eine Einreisesperre für 7 Länder angeordnet. Die Einreisesperre gilt z. B. auch für syrische Christen oder syrische Atheisten.

    Und dann diese Behauptung des Rechtsbruchs gegenüber etlichen Personen, die unter das Einreiseverbot fallen und die schwachsinnige Behauptung, dies sei geradezu ein Staatstreich.
    Nein ist es nicht! Auf http://www.slate.com/articles/news_and_politics/jurisprudence/2017/01/what_happens_if_donald_trump_refuses_a_federal_court_order.html lesen wir :
    Before it gets to that point, though, attempts will have to be made by the judges in question to clarify what they intended with their orders and how exactly officials might be in violation of them. “Most likely,” Baude said, “there will be several rounds of brinksmanship before this rises to the level of a constitutional crisis.”
    Ari Ezra Waldman, the director of the Innovation Center for Law and Technology at New York Law School, said that if a judge were convinced there was evidence of noncompliance, she could issue a contempt order that imposed certain sanctions on the government. Theoretically, this could take the form of jail time or, less dramatically, fines leveled against individual officials.
    The process of figuring out who exactly would be held responsible for noncompliance would not be straightforward. “There would be a contempt hearing, and CBP would likely have to produce records of who up the chain of command is directing them to act,” said Carolyn Shapiro, an associate professor of law and co-director of the Institute on the Supreme Court of the United States at the Illinois Institute of Technology Chicago-Kent College of Law. “If these violations are truly systemic, a judge would want to know who was doing what and where the officers on the ground got those instructions. And those higher-level people could be held in contempt.”

    Wenn also ein Gerichtsbeschluß mißachtet wurde geht das seinen gesetzlichen Gang und hat Folgen für die jeweils Verantwortlichen. So was gibt es auch in der BRD, Frankreich usw.!

    Dann behaupten Sie, daß Trump die USA “unsicherer” mache, weil er Obamas “Joint Chief of Staff” und Obamas “National Director of Intelligence of the National Security Council” ablösen ließ von Personen der eigenen Wahl. Aber das ist doch ganz normal! Insbesondere nach der Hetze aus den Reihen der Sicherheitsbehörden gegen die neue Regierung war das auch notwendig! Übrigens: Auch bei uns werden jede Menge Minister – aber auch Staatssekretäre – ausgetauscht, wenn eine wirklich neue und andere Regierung rankommt.

    Was man von diesen Typen in der Talkshow zu halten hat, wird doch deutlich, wenn einer von Ihnen (unter voller Zustimmung der anderen!) die bisherigen Verbrecher im “Security Council” in höchsten Tönen lobt (“they were professionals”). Nein, das waren keine Professionals, sondern Massenmörder, die vor ein Gericht für Verbrechen gegen die Menschlichkeit gehören .

    Dann regt sich einer auf, daß die “Kill List” (“Tötungsliste”) des Präsidenten jetzt in falsche Hände gerate. Daß aber schon allein die Existenz dieser “Kill List” ein Staatstreich gegen die Verfassung der USA ist, fällt diesen Erz-Staats- und Erz-Demokratiefeinden nicht im Traum ein!
    Noch nicht mal Kim aus Nordkorea hat eine “Kil List”!!! Wenn der seine Onkel beseitigen will, muß er wenigstens immer noch einen Schauprozeß führen! Ja, Hitler (auch Stalin, Mao, Pol Pot) hatte eine “Kill List”. Die geradezu faschistische Demokratiefeindlichkeit dieser Gesprächsrunde, die ein “Kill List” des Präsidenten an sich ganz in Ordnung findet, und nur darüber mault, daß jetzt die andere Seite diese “Kill List” in Händen hält, sagt doch schon alles!

    Dann phantasieren sie wild – und völlig schwachsinnig – über eine Mauer an der Grenze zu Kanada. Trump hat aber nie ein solche Mauer bauen wollen. Diese völlig haltlose – und hirnlose – Phantasiererei ist allein Hetze!

     

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