Real Game of Thrones: Donald und der Regime Change von innen

Nachdem seine Rede vor dem Kongress gezeigt hatte, dass König Donald auch “Staatsmann” kann, waren die Zustimmungswerte im Königreich stark gestiegen, mehr als zwei Drittel der Untertanen fanden nun, dass Donalds Politik in die richtige Richtung geht. Weil aber staatsmännische Reden meist ebenso moderat und pathetisch wie nichtssagend sind, ist die konkrete Richtung von Donalds Politik nach wie vor unklar, von der Finanzierung seiner Vorhaben ganz zu schweigen.

Dass er eine weitere fast 10-prozentige Steigerung der astronomischen Militärausgaben ankündigte wurde sowohl bei den Meistern der Intelligence wie auch bei der Gilde der Waffenschmiede befriedigt zur Kenntnis genommen. Ebenso wie Donalds Ansage, dass er künftig nur noch Kriege führen wird, die auch gewonnen werden.

Tatsächlich hatte das exzeptionalistische Königreich trotz seiner astronomischen Militärausgaben seit langem keinen Krieg mehr gewonnen, der letzte große Sieg war gefeiert worden, als Ronald I. einst die karibische Insel Grenada mit mehr bewaffneten Soldaten stürmen ließ, als dort Menschen lebten. Seitdem hatten er und seine Nachfolger zwar zahlreiche Länder angegriffen, am Liebsten mit ihren Flugdrachen-Geschwadern, die von oben einfach Bomben abwarfen, doch außer Blutbädern und Zerstörung hatten diese Krieg nur Chaos angerichtet. Da die Herolde und Lautsprecher dabei stets “eingebettet” waren, wurde über dieses Chaos in der Heimat aber kaum berichtet, sodass man irgendwann abziehen, den Sieg erklären und das Thema einfach ausblenden konnte.

So hatte W. im Irak “Mission Accomplished” erklärt und Hillary die Beseitigung des Königs Gaddafi von Libyen mit “Wir kamen, wir sahen, er starb, hahaha” gefeiert, doch herrschte seit diesen “Siegen” in diesen Ländern schlimmeres Chaos als je zuvor. In Irak und Syrien hatte sich das Kalifat ISIS breitgemacht und in der libyschen Hauptstadt regierte die terroristische Wickelmützen-Miliz “Al Qaida”, die einst als Todfeind des exzeptionalistischen Königreichs annonciert wurde, weil sie die Teppichmesser des Schreckens ausgesandt und mit ihrer Magie zwei Türme angegriffen und drei zu Fall gebracht haben soll. Das magische Ereignis, das nach dem Anführer der Bande auch das “Osama-Wunder” genannt wurde, hatte mittlerweile im Königreich zur Herausbildung einer neuen Glaubensgemeinschaft geführt, die C.O.F.F. (Church Of Free Fall) genannt wurde.

Dass einige Seher diese Terrorbande schon damals “Al CIAda” nannten und sie für ein Werkzeug des dunklen Ordens der Meister der Intelligence hielten, schien sich später zu bestätigen, als sie nunmehr unter dem Namen “Al Nusra” an der Seite des Königreichs und der Nato gegen König Assad von Syrien eingesetzt wurde. Diese Kämpfe dauern noch an, Donalds Kriegsminister Mattis, den man “Mad Dog” nannte, hat jetzt erste Pläne verlautbaren lassen, wie das Wickelmützen-Kalifat beseitigt werden soll. Zudem hat er verfügt, dass die Meister ihre Geld- und Waffenlieferungen an die “moderate Rebellen” genannten Terroristen einzustellen.

Verständigung mit dem Ultrabösen ist für die Meister ein NoGo

Um ISIS wirklich zu erledigen – und nicht nur als “Feind” auszurufen, sie aber weiter heimlich zu unterstützen, wie es Hillary und Obama taten -, müsste sich “Mad Dog” allerdings mit König Wladimir verständigen, der Assad beisteht und mit seiner formidablen S-400 Kampfdrachenabwehr den Himmel über Syrien kontrolliert. Dass selbst ein Mad Dog nicht so crazy sein würde, seine ultrateuren Drachengeschwader dieser “Höllensystem” genannten Defensive zu opfern, hatten wir schon notiert.

Eine Verständigung mit dem Ultrabösen, mit dem Donald bekanntlich gerne “klar kommen” möchte, ist für die Meister der Intelligence allerdings nach wie vor ein “no go”. Nachdem es ihnen gelungen war, Donalds engsten Sicherheitsberater, General Flynn, ab zu servieren, weil er mit dem Botschafter des Ultrabösen telefoniert hatte, war der Verdacht möglicher Kontakte Donalds mit Russland vom Kongress untersucht worden. Der für “Intelligence” zuständige Ausschuss hatte aber nichts über solche Kontakte ermitteln können. Doch schon einen Tag später legten die Meister nach und steckten ihren verbündeten Herolden der “Washington Post” den nächsten “Skandal”: Auch Donalds Generalstaatsanwalt Jeff Sessions hatte vor der Wahl mit dem Botschafter gesprochen !

Nun sind ja Gespräche von Ministern und Senatoren mit Diplomaten anderer Königreiche eigentlich absolut selbstverständlich, denn sie bilden die Grundlage jener Abteilung der Staatskunst, die “Diplomatie” genannt wird. Sie finden manchmal öffentlich statt, häufig aber auch hinter verschlossenen Türen in Form persönlicher Gespräche und sind als “vertrauensbildende Maßnahmen” eigentlich unverzichtbar. Der ultraböse Botschafter, Sergey Kislyak, war schon viele Jahre in der Hauptstadt des exzeptionalistischen Königreichs stationiert und hatte sich unter anderem 22 Mal mit Obama getroffen, zuletzt im September, als er auch Senator Jeff Sessions, Mitglied im des Senats-Militärausschuss, in seinem Büro besuchte.

Nachdem nun aus Hillarys Gemächern und den Büros ihrer Partei die Post gestohlen und veröffentlicht wurde – was nicht nur ihre tiefe Verstrickung in Korruption, sondern auch den gemeinen Betrug an ihrem Gegenkandidaten Bernie offenbarte -, wurde bekanntlich schnell ein Sündenbock für diese peinlichen Offenbarungen präsentiert: Unsichtbare Häscher aus dem Reich des Ultrabösen hätten die Post gestohlen und Donald auf den Thron gehievt. Weil es für diese Geschichte nur unbelegte Behauptungen der Meister, aber keinen einzigen Beweis gab, sie aber permanent und in immer neuen Varianten in den Nachrichten auftauchte, wurde sie zu einer Art Mutter aller “Fake News”, wie erfundene Nachrichten im Königreich mittlerweile bezeichnet wurden.

Nachdem die Story von Donald als Marionette des Ultrabösen erfolgreich in die Welt gesetzt war, wurden dann auch Kontakte mit Menschen aus Wladimirs Reich als toxisch deklariert: Sie galten als “Beweis” für die Fäden, mit denen Wladimir an seiner Marionette Donald zieht. Senator Sessions hatte bei der Befragung nach Kontakten zum Reich des Ultrabösen vor seiner Bestallung als höchster Justizbeamter mit “Nein” geantwortet – was ihm jetzt als “Lüge” vorgeworfen wird. Nun ist es für Senatoren, zumal wenn sie in wichtigen Abteilungen tätig sind, gang und gäbe, sich mit ausländischen Diplomaten zu treffn. Was also soll an dem Gespräch von Senator Sessions mit dem Botschafter “kriminell” gewesen sein? Warum soll die Nichterwähnung bei der Befragung eine Gefahr für die “nationale Sicherheit” und einen Rücktrittsgrund darstellen? Um was geht es hier eigentlich?

Sägen am Thron

Wie schon beim Rücktritt von General Flynn, der ebenfalls nichts Illegales getan hatte, geht es allein darum, die Donald-Regierung zu schwächen und möglichst schnell zu einer Anklage des Königs selbst, die “Impeachment” genannt wird, zu kommen. Als Bill “Free Willy” Clinton damals zögerte, dem Plan der Meister zu folgen und das große Königreich Jugoslawien zu bombardieren und in ein halbes Dutzend Kleinstaaten zu zerstückeln, hatte man ihn mit einem “Impeachment” unter Druck gesetzt. Für die Untersuchung, ob eine Praktikantin in seinem Büro Dienstleistungen verrichtet hatte, die man “Blow Job” nannte, wurde damals 30 Millionen Taler aufgewendet. Mehr als doppelt soviel als wenig später für die Untersuchung des “9/11” genannten Osama-Wunders.

Weil König Clinton dann Belgrad doch bombardieren ließ, kam er am Ende heil aus der Sache raus, konnte im Amt bleiben und durfte seinen außerehelichen Free-Willy-Leidenschaft unbeschadet weiter frönen – zuletzt als Stammgast im “Lolita Express” eines pädophilen Ultrareichen, der vor der Küste ein “Orgien-Insel” genanntes Domizil besitzt.

Auch wenn König Donald wegen des abgelauschten Spruchs, dass man als Ultrareicher fast jeder Frau ungestraft an die Muschi fassen könne, das Synonym “Pussy-Grabscher” trägt, reicht sein Sündenregister in Sachen Sexismus kaum für ein Impeachment aus. Ob freilich die krude Verschwörungstheorie von russischen Häschern, magischen Manipulationen der Wahlen und vom ultrabösen Wladimir als eigentlichen Puppenspieler des Springteufels Donald, ob diese allein auf Behauptungen und Gerüchten (Fake News), nach der jetzt auch jeder diplomatische Kontakt als ansteckende Krankheit gewertet wird – ob dieser Mythos, den die Meister der Intelligence, ihre Lautsprecher-Brigaden und die Clinton-Maschine befeuern, tatsächlich “gerichtsfest” ist und für ein Impeachment taugt, ist äußerst fraglich.

Klar scheint nur, dass es sich bei dieser Inflation von Lecks um eine Hinterlassenschaft Obamas handelte, der es den verschiedenen Orden der Intelligence vor seinem Abgang noch erlaubt hatte, ihre Erkenntnisse über Donald untereinander zu teilen – und so sickert jetzt mal hier mal da und wo es passt irgendetwas Kompromittierendes gegen die Regierung durch – und sägen am Thron.

The return of J. “Edna” Hoover

Daher jetzt das Schauspiel, das seit Donalds Thronbesteigung immer mehr Leute im Königreich erstaunt. Dass ein legitimer König und seine Regierung von ihren eigenen Behörden bekämpft werden, kommt nicht alle Tage vor und hatte mit “Demokratie” ja auch wenig zu tun. Eher mit einem illegalen Regime Change von innen. Während die groteske Russophobie viele an die unselige McCarthy-Ära erinnerte, sahen andere die dunklen Zeiten des übermächtigen Polizeichefs Hoover wiederkehren.

J.Edgar Hoover, den man wegen seines Veilchenparfüms und weil er sich gern als Frau verkleidete auch “J.Edna” nannte, hatte seine Lauscher und Detektive Kompromat über jede wichtige Person im Königreich sammeln lassen und konnte bei Bedarf jeden unter Druck setzen, indem er mit Veröffentlichung drohte. So galt “Edna” über Jahrzehnte als der mächtigste Mann im Reich, an dem keine Regierung und kein König vorbeikam – und noch als König Clinton viel später einen neuen Polizeichef ernannte, sprach er von der Schwierigkeit, jemanden zu finden, der “in J. Edgar Hoovers Pumps passt”.

Da nun selbst eine voll geschminkte Edna samt ihrer schmutzigen Sammlung von Geheimnissen erblassen müsste angesichts der Daten, die von den Meistern der Intelligence heutzutage über alles und jeden abgesaugt werden, wird das Schauspiel weitergehen – wobei Hoovers einstige Behörde, das FBI, jetzt eher dem Lager Donalds zugordnet wird.

Jetzt will König Donald erfahren haben, dass Obama seine Telefone schon während des Wahlkampfs abhören ließ, und zwitscherte empört die Wette zurück, dass “ein guter Anwalt einen großen Fall daraus machen kann”.

Um einen solchen wird Donald jetzt nicht herum kommen, wenn er diesen offensichtlichen Fall von illegaler Wahlmanipulation mit legalen Mitteln verfolgen will. Anders als bei den imaginären russischen Häschern sind die ausführenden Organe ja bekannt. Der illegale, halb-verdeckte Krieg des Tiefenstaats gegen den König muss jetzt auf die offene Bühne der Gerichte ziehen – anders kann Donald, der Kriege nur führen will, wenn er gewinnt, diesen Kampf niemals gewinnen.

Auch wenn es noch so gute Gründe geben mochte, dem König mit der Eichhörnchenfrisur eine schnelle Niederlage im Game of Thrones zu wünschen, dass es auf diese Weise geschah, brachte das Königreich wirklich in Gefahr. Dies hatte schon ein großer Kenner dieses Spiels, den man Cicero nannte, festgestellt, als er vor über 2000 Jahren an der Spitze des römischen Imperiums einen ehrgeizigen Dummkopf vorfand: “Eine Nation kann ihre Dummköpfe und sogar ihre Ehrgeizigen überleben, aber nicht Verrat von innen.”

Auch bei Telepolis erschienen

10 Comments

  1. Jetzt geht’s los mit “Pädogate”!!

    Es gibt noch einen weiteren Informanten, der als “Insider des US-Innenministeriums” bezeichnet wird. Der FBI-Informant, der in dem oben angegebenen Link (in der Übersetzung von “N8chtwächter”) wird als “FBI Anon” bezeichnet.
    Über diesen “FBI-Anon” sagt der “Insider des US-Innenministeriums”: “FBI Anon feuerte einen Schuss ab, ähnlich wie man am Bienenstock rüttelt, um die Bienen zu reizen“.
    Und … “Als „FBI anon“ Anfang Juli auspackte, stand dahinter die Idee, die Clinton-Stiftung zu entlarven und auf den Verkauf von „Menschen“ hinzuweisen, d.h. PädoGate. Schauen Sie nochmal seinen Austausch auf „4chan“ an. Er ist ein begnadeter Analytiker und weiß genau, welchen Stein man gegen Goliaths Rübe schleudern muss. Indem er die Schattenregierung aus der Reserve lockt, hilft er Bürgerjournalisten, die richtigen Fragen zu stellen und den richtigen Brotkrumen zu folgen – und nicht jenen Kaninchenlöchern, die der Abschaum-Elite vorschweben“:
    Entnommen bei: “TRUMPS MACHTKAMPF UM „PÄDOGATE“ BETRIFFT DIE WELT: US-REGIERUNGSINSIDER PACKT AUS” – http://www.epochtimes.de/politik/welt/trumps-machtkampf-um-paedogate-betrifft-die-welt-us-regierungsinsider-packt-aus-a2051762.html

    Ganz neu (vom 05.03.17) ist das Interview mit dem “Insider des US-Innenministeriums” im Artikel “US-JUSTIZMINISTER SESSIONS UNTER BESCHUSS, WEIL ER HOCHRANGIGE PÄDOPHILE VERHAFTEN LASSEN WILL” – http://www.epochtimes.de/politik/welt/us-justizminister-sessions-unter-beschuss-weil-er-hochrangige-paedophile-verhaften-lassen-will-a2063363.html

    Siehe aber auch den älteren (vom 17.02.17) Artikel von “FBI Anon”: “USA: RAZZIA IN ADOPTIONSAGENTUR WEGEN „VERKAUF, ENTFÜHRUNG, MISSBRAUCH VON KINDERN“ – FBI-INSIDER PACKT ÜBER „PIZZAGATE“ AUS” – http://www.epochtimes.de/politik/welt/razzia-in-adoptionseinrichtung-wegen-verkauf-entfuehrung-missbrauch-schleusung-von-kindern-fbi-insider-packt-ueber-pizzagate-aus-a2051128.html

    Bezeichnend auch, daß sowohl der US-Mainstream wie auch der deutsche Mainstream diese doch sehr zahlreichen Verhaftungen im Pädo-Sumpf völlig verschweigt.

     
  2. Trump ist ein bezahlter Schauspieler. Er hat etwas Vermögen geerbt, es verschwendet bis zu seinem Bankrot, danach wurde er als Schauspieler-Milliardär einbezogen. Was auch durch die vielen Filme bewiesen ist, in denen er den Milliardär Trump gespielt hat. Die Geissens machen was analoges in Deutschland. Das ganze Vorbild eines Milliardärs ist ein großer Hoax, genauso wie der “amerikanischer Traum” in allen seinen Variationen, wo uns eingeredet wird, auch wenn wir von ganz unten kommen, können wir es bis nach oben schaffen, wenn wir das Talent haben und uns nur Mühe geben. Das soll uns animieren, fleissig zu arbeiten, ehrgeizig zu sein, um sich irgendwann alle diese schönen Sachen zu kaufen, die diese Milliardäre “besitzen”. An sich keine verkehrte Sache. Es hollt doch das beste aus uns heraus. Man muß es nur richtig verstehen. Dann wird man auch nicht verbittert, wenn man am Lebensabend sein Geschäft nicht auf eine goldenen Toilette verrichtet.

     
  3. @Jörg
    machen wir doch bei der Gelegenheit auch die stinkenden Fässer mit der Aufschrift ‘Tino Brandt’ auf und kippen sie mit in den großen Ventilator. Nicht daß unser ‘Team’ noch auf die Idee kommt, sich mit einem “die spinnen, die Amis” aus der Affäre ziehen zu können.
    Es scheint als käme nicht nur ein Regen, sondern ein kathartischer Scheißetornado biblischen Ausmaßes auf.

     
  4. @juggernaut am 08.03.2017 um 11:39 Uhr
    Ja, dieses “Pädogate” ist wie eine aufgepumpte Börsenblase, die bald – und sehr ekelig – platzen wird.
    “Ekelig” (“Scheißetornado“) aber nicht, weil die Blase platzen wird, sondern weil dieses “eklige” derzeit in gewaltigem Ausmaß stattfindet – und einfach verdrangt wird.

    Wie konnte es soweit kommen?
    Auf der ganzen Welt und auch in Europa und in den USA ist die Zeit der Aufklärung (Friedrich der Große, Voltaire) und der Ratio nun endgültig vorbei – und wir marschieren stramm zurück ins Mittelalter.
    Die Leute/Bürger nehmen sich nicht mehr der Probleme an, sondern sie sind nur noch “identitär” unterwegs. D. h. sie wollen nur noch irgendwie ihre “Identität” haben. Und diese Sucht nach “Identität” wird leider auch noch begleitet von einem gleichzeitigen Haß auf alles, was von dieser “Identität” abweicht. Simpelstes Beispiel für “Identitäre” wären die Nazis: Ihre Sucht nach “Identität” (“Deutschtum”, “Germanen”) wurde begleitet vom Haß auf alles andere (“Semiten”, “Neger” usw.)

    Aber leider geht das “Identitärentum” heute weit über die damaligen (oder heutigen) Nazis hinaus: Wenn heutzutage Sunniten immer wieder die Moscheen der Schiiten in die Luft sprengen (mit hunderten von Toten und Verletzten), dann hat das nichts mit dem Islam zu tun! Wenn heutzutage Buddhisten in Sri Lanka die hinduistischen Tamilen von ihrem Grund und Boden vertreiben und sie fast ausgerottet (auch durch erzwungene massive Emigration) haben und sich nun sogar noch gegen die paar Muslime, die es auf der Insel gibt, wenden, dann hat das nichts mit Buddhas Wort zu tun. Dasselbe in Burma/Myanmar oder Thailand wo ebenfalls andersgläubige die “Identität” stören und vertrieben oder ermordet werden. Die in unsern Medien immer so gelobte Aung San Suu Kyi hat übrigens nichts gegen diese Massaker einzuwenden!

    Auch bei uns ist die Pest der “Identitären” ausgebrochen. Inzwischen definieren die meisten bei uns ihre “Identität” aus einem katalogartigen Meinungskonvolut, das sie sich zu eigen gemacht haben. Und genau wie bei den Moslems und den Buddhisten gehen sie thematisch nie in die Tiefe. Nie!!

    Nehmen wir mal diese CO2-Fanatiker: Angeblich sei es der CO2-Ausstoß, der den Planeten bedroht. und diesen aufheizt. Nun geht es mir jetzt nicht um den Betrug, der hinsichtlich der “CO2-Erderwärmung” ganz offensichtlich stattfindet (dazu z. B.: http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-4192182/World-leaders-duped-manipulated-global-warming-data.html ). Vielmehr geht es mir darum, daß dieser Planet über einen wunderbaren und sehr mächtigen Mechanismus des CO2-Abbaus verfügt. Schon vor 1 Millionen Jahren veratmeten Landtiere wie Fische Sauerstoff. Und sie pupsten auch. Und Waldbrände und Vulkanausbrüche mit enormen CO2-Ausstößen gab es damals auch.
    Aber dieser Mechanismus wird derzeit regelrecht zerstört. Durch das massive globale Abholzen der Wälder und Urwälder findet derzeit eine Verwüstung – sog. “Desertifikation” – statt. Die Wüste rückt schon auf Peking zu. In Kambodscha, Vietnam, Thailand, Indonesien, Malaysia wird seit Jahrzehnten abgeholzt wie verrückt. Afrika wird abgeholzt: In Mosambik z. B. verschwindet der Urwald. Im Iran sind kleine Teiche und Seen in großer Zahl verschwunden. Den Aralsee gibt es fast schon nicht mehr und das Kaspische Meer ist ebenfalls dabei zu verschwinden. Und in Brasilien wird nach wie vor abgeholzt. Ich erinnere mich noch an Demonstrationen Ende der 1970er Jahre gegen die Vernichtung des Urwalds in Brasilien. Aber heute? Nichts! Ich erinnere mich noch wie sich “DIE GRÜNEN” damals noch gegen die Urwaldvernichtung in Brasilien wandten. Heute stehen sie fest auf der Seite der Klima-Mafia. Und während die GRÜNEN für jeden Angriffskrieg der BRD sind, wird die Verwüstung und Verödung unseres Planeten von ihnen heutzutage noch nicht einmal erwähnt.
    Übrigens Auch bei uns findet ein ständiger “Landschaftsverbrauch” statt. Und z. B. in unseren Städten werden unsinniger Weise auch noch alle Flächen (auf den zuvor munter Unkraut wuchs und wo Regenwasser versickern konnte) zuplattiert bzw. versiegelt.

    D. h. Jemand der ernsthaft über CO2 besorgt ist, würde doch nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern auch den CO2-Abbau im Auge haben. Und dann könne ich mich mit diesen CO2-Ideologen auch treffen bei Thema Wiederaufforstung/”Desertifikation”.
    Aber diese CO2-Fans sind “Identitäre” – d. h. sie wollen nur eine Identitäts-“Haut” anziehen und sich über ihre schlagwortartigen Statements definieren – und so zu den Identitären desselben Schlagwort-Katalog gehören (und von diesen mit “like”-Punkten belohnt werden).

    Oder diese “Pussy hats”: Würden die eine Demo gegen Trump machen mit Schildern auf denen stünde: “TRUMP DU MÖRDER UND KRIEGSVERBRECHER – HANDE WEG VOM ÖLREICHEN JEMEN!” – dann wäre ich sogar dabei. Aber die US- (und saudischen) Kriegsverbrechen im Jemen, sind nicht Bestandteil ihres “Identitäts-Schlagwortkatalogs” und damit kein Thema.

    Und mit dem Identitär-sein kommt eben zugleich auch der Haß auf andere (ggf. ebenfalls “Identitäre” anderer Schattierung) hinzu. Eine andere Meinung oder ein anderes Schlagwortregister wird nicht mehr geduldet – bzw. direkt mit Haß beantwortet.
    Gerade in Deutschland ist dieser Identitären-Haß – wen wundert’s – besonders schlimm: David Icke z. B. beklagt sich darüber, daß er überall in Europa einen Vortrag halten könne – aber in Deutschland sei das unmöglich: https://www.youtube.com/watch?v=dQTbRG_KRL8

     
  5. @ Jörg: Ich habe mich jetzt nicht allzu tief mit der Identitären Bewegung befasst. Aber dass Identitätsbewusstsein automatisch Hass auf andere beinhaltet halte ich für eine falsche These. Identität, in diesem Halt durch Heimat und Brauchtum etc. bedeutet NICHT dass man die Identäten von anderen Leuten ablehnt. Man weiss halt nur wer man ist und hat halt und repektiert auch die Eigenarten anderer Menschen und Völker. Identitäten schaffen ja gerade die Vielfalt, wenn alles gleichgeschaltet wäre wäre das ja langweilig. Es ist die NWO die alles gleichschalten will, den Leuten Wurzeln und Heimat nehmen will, wie die Menschen dann vielleichter regierbar sind.
    Sie verwechseln hier Dogmem mit Identitäten.

     
  6. @Jörg
    Abgelenkt gelenkt.
    So tönt der Pseudo-“Identitären” Glocke.

    Glaubt man Prof. Mausfelds Prozent-Angaben zum langjährigen Hauptbetätigungsfeld der Psychologie und ähnlicher Wissenschaften, dann ist das Unvermögen Vieler, “in die Tiefe” zu gehen, aber auch die Gedanken in luftigen Höhen einfach mal streifen zu lassen, keine Überraschung. Sie haben wohl recht, dieses Spiel der regierenden Manipulatoren wird weltweit, systematisch und zu jedem relevanten Thema betrieben. Bei schlecht Erzogenen wendet sich das Glockendröhnen dann als Hass nach außen, bei den Anständigen wächst aus der inneren Unruhe nicht selten ein Geschwür. Eigentlich gäbe es für jeden Tag des Jahres einen Grund laut zu protestieren.

    Den Link zu Icke werde ich mir später ansehen, danke. Dem haben sie ja schon früh den Antsemit-Button angeheftet, was gerade Veranstalter in Deutschland erwartungsgemäß abschrecken dürfte. Dabei gehörte ihm insbesondere für seine hartnäckige Aufklärungsarbeit in Sachen Aristokraten-Pädosumpf der rote Teppich ausgerollt.

     
  7. @Mr Mindcontrol am 09.03.2017 um 11:05 Uhr
    “Aber dass Identitätsbewusstsein automatisch Hass auf andere beinhaltet halte ich für eine falsche These”.
    Ja, aber so sieht’s doch aus! Seit wann hätten denn die sich mit den “Germanen” (auf deutschen Boden gibt es sehr viel mehr keltische(!) Fürstengräber als “germanische”!!) identifizierenden Nazis das “jüdische” oder “semitische” oder “slawische” “Brauchtum” geehrt???? Sie haben es gehaßt und mörderische verfolgt!
    Auch die radikalen Sunniten verfolgen und morden die Schiiten. Die Hindus verfolgen und ermorden Moslems (und vor ein paar hundert Jahren auch Buddhisten). Und Buddhisten (Sri Lanka, Burma, Thailand) verfolgen und morden Hindus und Moslems!
    Auch die Geschlechtszugehörigkeit ist inzwischen “Identitär”. Deswegen hassen “Frauen” jetzt “Männer” und umgekehrt.
    Also: Wo immer “identitäre” Bewegungen entstehen sind sie – ausnahmslos! – mit Haß verbunden. Das ist einfach eine stets zu beobachtende empirische Tatsache!

    Sie, bester Mr. Mindconrol, brauchen sich doch nur umzusehen und die Daten aufzunehmen.
    Statt diese tausendfache (auch in der Frühzeit, dem klassischen Altertum, dem Mittelalter, der Neuzeit) nachzuweisende Tatsache zu leugnen, sollet man lieber zu erforschen versucht, warum dem so ist.
    Ein kleiner Hinweis: Es gibt ohnehin keine “Identität”” – siehe Buddhas “Anatta-Lehre” ( https://de.wikipedia.org/wiki/Anatta ).

     
  8. @juggernaut am 09.03.2017 um 15:54 Uhr
    Ich nehme mal Ihr, juggernauts, “Bei schlecht Erzogenen wendet sich das Glockendröhnen dann als Hass nach außen“. Georg Christoph Lichtenberg formulierte ganz etwas ähnliches: “Die guterzogenen Menschen sind in der ganzen Welt gleich. Nur die schlechterzogenen haben nationale Eigenschaften“.
    Dieses “schlecht Erzogenen” ist aber in der Regel genau das “IDENTITÄRE”.

    @Mr Mindcontrol am 09.03.2017 um 11:05 Uhr
    Zitat: “Identitäten schaffen ja gerade die Vielfalt, wenn alles gleichgeschaltet wäre das ja langweilig“.
    Nein, nicht “Identitäten schaffen… Vielfalt“: Die enorme Vielfalt von Blumen und Kräutern auf einer halbwegs naturbelassenen Wiese im Frühling und Sommer beruht nicht auf “Identität”, bzw., daß die Pflanzen sich mit irgendwas ‘identifizieren’. Vielmehr ist sie ganz natürlich einfach da. Das gilt auch für das “Brauchtum”, sagen wir mal: Volkstänze in alten Trachten, wie sie manchmal in Deutschland, Tschechien, Slowakei, Thailand, Spanien usw. zu sehen sind. Die sind einfach da. Gefährlich und bösartig wird es erst, wenn sich Fanatiker damit identitär identifizieren. Auch der Buddhismus in Sri Lanka (Burma, Thailand) ist an sich völlig harmlos. Erst seit sich Singhalesen (Burmesen, Thais) damit als “unsere völkische Kultur” identifizieren, wird es mörderisch und bösartig. Und dann wird das “Brauchtum” der andern sogar ausgemerzt. D.h. durch das Identifizieren nimmt die Vielfalt ab – nicht zu!
    Auch erscheint mir Ihre, Mr. Mindcontrol, behauptete ‘Identität durch Heimat’ völlig absurd! Meine Eltern (längst verstorben) waren Flüchtlinge aus Westpreußen. Hatten die nun nach der Flucht ‘Ihre Identität verloren’? Das ist doch absurd!

    Auch meine sie, Mr. Mindcontrol, mit “Brauchtum” gerade mal das, was aus einer Zeit von nicht älter als 100-150 Jahren stammt,. Damals war das aber kein “Brauchtum”, sondern ganz was neues. “Brauchtum” war damals, was seinerseits wieder aus einer viel früheren Zeit stammte (und heutzutage zumeist noch nicht mal mehr gekannt wird). So einen bekloppten Amish (in den USA), der mir in seiner Kutsche (Kutschen sind dort erlaubt – Autos nicht!), entgegenkäme, würde ich anherrschen: “Steig sofort aus, Du handelst WIDER GOTT! Die Römer kannten nur den Einachser (Asterix, Ben Hur). Und Germanen und Kelten kannten überhaupt nur das Reiten – und sie kannten keine modernistisch-satanischen bequemst gepolsterten und gefederten Kutschen des späten 19. Jahrhunderts! Höre auf Satans “Brauchtum” zu folgen, Bruder!”

     

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