Real Game of Thrones: Bernie, Tulsi und die verkappten Donaldisten

Seit die tapfere Veteranin Tulsi Gabbard der alten Hexe Hillary mit   “Königin der Kriegstreiber!” bravourös Contra gab, war sie im exzeptionalistischen Königreich beliebter als je zuvor. Im “Primaries” genannten Vorrennen der “Demokraten”-Partei, bei dem der Kandidat ermittelt wird, der bei der nächsten Wahl gegen König Donald antreten soll, rangierte sie offiziell zwar noch deutlich hinter “Sleepy Joe” Biden, aber dem war der alte Sanders, den alle nur “Bernie” nannten, schon sehr  dicht auf den Fersen. Der hätte ja schon beim letzten Mal gegen Donald gewonnen, wäre er nicht von Hillary und ihren gekauften Lautsprechern unfair aus dem Rennen gemobbt worden – und 2020 im Boot mit der smarten und toughen Tulsi, da waren sich viele einig,  würde er das wieder schaffen. Denn Bernie will eine Krankenversicherung für alle und Tulsi will ein Ende der kriegerischen Überfällen auf andere Länder, bei denen das exzeptionalistische Königreich seit 1945 schon mehr als 20 Millionen Menschen getötet hat. Mit diesen beiden Forderungen unterscheiden sie sich von allen anderen Bewerbern und könnten gegen König Donald die Wahl gewinnen, denn eine  Mehrheit der Leute will ein solche Versicherung und ebenso ein Ende  dieser blutigen und ultrateuren Kriege. Vorallem weil die Verluste an der “Heimatfront” mittlerweile schrecklicher geworden waren als die auf den Schlachtfeldern: allein in den letzten sechs Jahren hatten   sich  45.000  heimgekehrte Veteranen, meist junge Männer unter 30,  selbst das Leben genommen. Diese Tragödie zu beenden ist Tulsi  angetreten und deshalb wird sie mit Schmiere und Diffamierungen überzogen, nicht nur von Hillary persönlich, sondern von den Herold-Brigaden der Mainstream-Lautsprecher, die die “regime change” genannten Massaker in fremden Ländern unbedingt fortsetzen wollen. 

Richtig in Fahrt gekommen war diese Politik bekanntlich, als König George, denn alle nur Dabbelju nannten, den “Great War On Terror” ausgerufen hatte, nachdem Terroristen an 9/11 mit zwei Flugzeugen drei Türme in New York pulverisiert hatten. Obwohl so etwas nach den in allen Königreichen geltenden Naturgesetzen eigentlich unmöglich war, glaubten doch viele an die von Dabbelju  verkündete Geschichte, dass der Megaschurke Osama aus einer afghanischen Höhle dies ganz allein bewerkstelligt hätte, weil er seine Bande von 19 “Hijackern” mit  magischen Teppichmessern ausgerüstet hatte. Da sämtliche Lautsprecher das Höhlenmärchen ebenfalls zur Wahrheit erklärten, fand der  anschließende “Krieg gegen den Terror” allgemeine Zustimmung. Auch bei Tulsi, die sich umgehend freiwillig zur Armee meldete, um ihr Land vor solchen Terroristen zu schützen. Um dann, wie viele andere, im falschen Krieg, nämlich im Irak zu landen, dessen König, den man nur Saddam nannte, beseitigt werden sollte. Er hatte es gewagt, sein schwarzes Gold an andere Länder nicht gegen exzeptionalistische Taler, sondern gegen Landeswährung zu verkaufen,  mit den Terroristen aber hatte er rein gar nichts zu tun. Die kamen nämlich, wie Osama selbst, aus dem Land der salafistischen Wickelmützen, und waren – obwohl als zwielichtige Gestalten aktenkundig – von niemanden anderem als den unsichtbaren Meistern ins exzeptionalistische Königreich eingeschleust worden. Diese Connection und die schützende Hand der Meister musste natürlich verborgen bleiben und kamen denn auch  in dem “9/11-Report” genannten Ermittlungsbericht – “Harry Plotter und die Teppichmesser des Schreckens” – überhaupt nicht vor. Was bedeutet, dass der Terroranschlag , der zum Anlass für diesen endlosen “Krieg gegen den Terror” wurde, bis heute in keiner Weise umfassend ermittelt und untersucht worden ist. Deshalb fordert Tulsi jetzt völlig zurecht, dass diese Wickelmützen-Connection endlich aufgeklärt und die geheim gehaltenen Akten freigegeben werden, womit sie sich bei Hillary und allen anderen  Kriegsfreunden – sowie bei den Herolden und Groß-Lautsprechern, die das Höhlenmärchen seit fast 20 Jahren rauf und runter beten  – einmal mehr unbeliebt machen wird. Bei allen Friedensfreunden freilich wird sie damit erst recht erste Wahl und wäre die “Demokraten” genannte Partei nicht so korrupt und verstrickt in die Geschäfte der Waffenschmieden und Großbankiers sowie der Pharmariesen, könnten sie Tulsi und Bernie gegen den König mit der Eichhörnchenfrisur antreten lassen und gewinnen. Denn “Frieden” und “Gesundheit für alle” sind bei den Leuten absolut mehrheitsfähig. So aber, mit einem hirnweichen Sleepy Joe in der ersten Reihe und dem aussichtslosen Impeachment-Theater, muten sie dem Königreich garantiert vier weitere Jahre Donald zu. Und so dachten viele Leute im Königreich, dass solche “Demokraten” eigentlich nichts anderes sind als verkappte Donaldisten…

 

Die erste Staffel des Real Game of Thrones ist als Buch erhältlich:   “König Donald, die unsichtbaren Meister und der Kampf in den Thron”

4 Comments

  1. “Tulsi & Bernie ?…..gegen den König mit der Eichhörnchenfrisur ”
    Wie wär ‘s denn mal mit “Mosi & Daisy” in the United of States…
    denn die sind wenigstens schon tot 🙂
    https://en.wikipedia.org/wiki/Rudolph_Moshammer

    Absolut niemand der ” Nominees 2020 ” -will und wird die 21 Billionen Dollar zurückholen…die dem US-Steuerzahler gestohlen wurden…und das wäre in erster Priorität mal ein ” Mehrheitsfähiges” -Thema im Land der Nicht-Wähler
    https://missingmoney.solari.com/

    Mit dem FASAB 56 Act wurde jetzt auch die Operation 9 / 11 erfolgreich abgeschlossen…Legalisierter Verfassungsbruch mit feiner Blender-Finanz-Akrobatik (Mission accomplished )

    PS:
    Das “Seyfried-Narrativ” aus der Bröckers-animierten Augsburger -Puppenkiste –
    USA ist ja recht amüsant…mit der medialen Realität dürfte es auch so Einiges zu tun haben…mit der Wirklichkeit umso weniger. Das soll keine Kritik am Blog-Chef sein…denn es wird einem schließlich alles zum Nagel…wenn man ( notgedrungen ) nur einen Hammer hat.

  2. Tulsi und Bernie against King Donald? Leider zu schön um wahr zu sein! Aber trotz allem, eine schöne Glosse, Herr Bröckers. Danke dafür und hoffentlich das Ganze, bald als Buch auf dem Markt!?

  3. Den “Meistern” und ihren Auftraggebern dürfte der Donald lieber sein als Kandidaten mit linken Zielen wie Frieden und Soziales (so sehr sie ihn, die unkontrollierbare “loose cannon”, die ihr imperiales Netzwerk permanent beschädigt, in die Wüste impeachen möchten).

    Donald – obgleich exzentrischer Außenseiter und König protestbereiter Wutbürger – ist doch im Kern wirtschaftsorientierter Superkapitalist und damit im Systemsinne das viel kleinere Übel. Wie übrigens auch die “Alternative” in Deutschland zwar Protestpartei, aber im Grunde eine von Wirtschaftsprofessoren gegründete “rechte FDP” und damit im Prinzip systemkompatibel ist.

    Man stelle sich nun vor, es würde eine linke, hinreichend “populistische”, Protestpartei (bzw. authentisch linke US-Präsidentschaftskandidaten) geben, die vom empörten Wahlvolk (das von Krieg und Neoliberalismus genug hat) guten Gewissens gewählt werden könnte.

    Mit den üblichen (pseudo-)demokratischen Mitteln ließe sich das bellizistische, verlogene und manipulative Verbrecherimperium dann wohl nicht mehr halten – allen Psychotricks der MSM zum Trotz. Ein solches Szenario muss von den Meistern et. al. genau deshalb verhindert werden. US-Demokraten (die Tulsi und Bernie ausbremsen) sind also weniger “verkappte Donaldisten” als genau genommen “konsequente Systemlinge”.

    Der ganze Aufwand der Demokratiesimulation wird schließlich nicht betrieben, um bestimmte Personen oder Parteien von der Macht fernzuhalten, sondern um den Generalkurs westlicher Politik – Wirtschaftsliberalismus und aggressiven Expansionismus – niemals in Frage stellen zu müssen.

  4. @Stefan
    19/11/2019 at 13:31
    “Wirtschaftsliberalismus und aggressiven Expansionismus der USA eindämmen”….das könnte und sollte schätzungsweise doch genau das Interesse von Putin sein…
    Vorhang zu und alle Fragen offen
    https://theassetpodcast.org

    …”empörten Wahlvolk das von Krieg und Neoliberalismus genug hat”…

    würde sagen, dass Hauptinteresse der Amerikaner ist ” Billig Tanken”…
    und eine starke Führung für ” Jobs”…Der Rest ist den meisten egal…( Vorurteil ? )
    Die ganz wichtigen Mitteilungen….jedem US-Bürger fehlen $65,000 per person… erreichen wahrscheinlich eh nur eine Minderheit…denn MSM schweigt sich aus zu dem Thema.

    trillion-missing-us-budget

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