
Der 50. Jahrestag des Kennedy-Mords rückt näher und die Mainstream-Medien bereiten sich auf den großen Doppelschlag vor: die Apologie des Märchens vom Einzelschützen Lee Harvey Oswald auf der einen und die Diskriminierung jeder Widerlegung dieser Legende als Verschwörungstheorie bzw. das Wiederkäuen der besonders abstrusen Hypothesen über die Tat und den Täter, um damit pars pro toto jede Kritik an der offiziellen Geschichte ins Lächerliche zu ziehen. Bezeichnend für diese Doppelstrategie ist das Programm, das der TV-Sender Pro 7 für den 22. November ankündigt: zuerst wird der von Tom Hanks produzierte Film “Parkland” gezeigt, der die Rettungsversuche auf der Notfallstation des Parkland-Hospitals in Dallas dramatisiert und den Zuschauern unter der Hand den Einzelschützen Oswald verkauft – und dann wird mit der Dokumentation “JFK: The Smoking Gun” die ebenso alte wie abstruse Story aufgewärmt, nach der ein Bodyguard aus dem Wagen hinter der Präsidentenlimousine JFK den tödlichen Schuss abgegeben haben soll. Aus Versehen…
Neben den Massen von derlei aufwändig gequirltem Schwachsinn, mit denen die Hirne von Zuschauern und Lesern zum Jahrestag kontaminiert werden, gibt es aber auch einige sinnvolle und erkenntnisfördernde Publikationen und Veranstaltungen, wie etwa die dreitägige Konferenz in Pittsburgh Mitte Oktober, die kein irreführendes Re-Enactment wie der “Parkland”-Film präsentierten, sondern Robert McClelland zu Wort kommen lassen, der als erster Arzt den tödlich verletzten Präsidenten im Parkland-Hospital in Empfang nahm und das klaffende Loch im linken hinteren Schädel Kennedys eindeutig als Austrittswunde identifizierte – und nicht, wie der am Tag danach im Militärhospital in Washington erstellte Obduktionsbericht als Einschußloch. Dass es sich bei diesem Bericht, ebenso wie bei den im Nationalarchiv lagernden Fotos und Röntgenbildern um manipulierte Fälschungen handelt, wie die Kommission des “Asassinnation Records Review Board” Ende der 90er Jahre herausfand, wäre ein höchst brisanter Stoff für etliche TV-Dokus und Hollywoodstreifen – doch der kommt bei Pro7 und anderswo selbstverständlich nicht vor. Ebenso wenig wie die klaren und eindeutigen Aussagen der hinter der Limousine fahrenden Motorradpolizisten Hargis und Martin: ihre Windschutzscheiben und Brillen waren nach den Schüssen von Blut und Gehirnteilen verschmiert. Was von der Warren-Kommission notgedrungen ignoriert wurden, gleichwohl aber in der 26-bändigen Dokumentation der Zeugenaussagen nachlesbar ist – und logischerweise nur den Schluss zuläßt, dass der tödliche Schuss nicht von hinten gekommen sein kann – wo Oswald aus dem Schulbuchlager gefeuert haben soll – sondern von vorne rechts, vom “grassy knoll”. Mehr als diese Beweise von zwei Tatzeugen braucht es eigentlich nicht, um die Story von “lone gunman” Oswald als Märchen zu entlarven – weil dies seit 50 Jahren nicht geschieht habe ich mein Buch über den Kennedy-Mord geschrieben, das als wirksames Gegengift zu der anstehenden Desinformations-Orgie hiermit nochmals empfohlen sei…



Nach der Buchmesse in Frankfurt besuchte ich am Wochenende meine alte Heimatstadt Limburg und pilgerte natürlich auch auf den Domberg, um die weltweit Aufsehen erregende Residenz des “Protz-Bischofs” Tebartz-van Elst anzuschauen. Protzig wirkt diese allerdings gar nicht, sondern von außen betrachtet – mehr ist einem Normalsterblichen derzeit ja nicht möglich – durchaus gelungen. Dass es dennoch absehbar ist, dass TvE, der derzeit in Rom weilt, nicht mehr lange im Amt sein wird, liegt insofern nicht an den Baumaßnahmen und auch nicht an den investierten Millionen, auch ein Erster-Klasse-Flug nach Indien ist für einen kirchlichen Würdenträger im Range eines Staatssekretärs nicht wirklich ein Skandal – dass Tebartz weltweit als “Skandal-Bischof” zum Thema geworden ist, liegt einzig und allein daran, wie er mit dem Bau und seinem Flug umgegangen ist, nämlich tarnend, tricksend und täuschend. Das – und nicht die Luxusbadewanne – macht ihn als Oberhirten untragbar. Mein kleiner Bericht über den Besuch auf dem Domberg, auf dem ich einen Teil meiner Kindheit verbrachte, ist 

Im Jahr 2000 war ich das letzte Mal in den USA. Nachdem ich mich seit dem September 2001 in zahlreichen Artikeln und Büchern kritisch über die offizielle Legende der 9/11-Anschläge geäußert hatte, mußte ich in den folgenden Jahren leider auch zwei Einladungen zu Konferenzen ausschlagen, weil ich nicht riskieren wollte, bei der Einreise am Flughafen festgesetzt und zurückgeschickt zu werden. Als Westberliner, der jahrelang dem rigiden Einreise,- und Transit-Regiment der DDR ausgesetzt war – nicht nur, als einer meiner Mitfahrer auf die Standardfrage: “Haben sie Funkgeräte, Schußwaffen oder Munition dabei” – einmal antwortete: “Wieso? Braucht man das hier?” – reagiere ich allergisch auf Grenzschikanen, die über die Identitätsfeststellung hinausgehen. Dass dem Autor
Dass ich mit Albert Hofmann befreundet war und mit ihm zusammen arbeiten durfte, zähle ich zu den großen Glücksfällen meines Lebens. Sein letztes Buch, das ich 2006 mit Roger Liggenstorfer herausgab, enthält seine Essays und Vorträge aus den beiden letzten Jahrzehnten seines Lebens, sowie Beiträge von Kollegen und Freunden zu seinem 100. Geburtstag: 