Die Akte Khalid Al-Midhar

Mathias Bröckers / AndreasHauß / Christian C. Walther: 11.09. – 20 Jahre danach. Einsturz einer Legende. Westendverlag, 1182 Seiten. 18 Euro.

Präsident Joe Biden hat Ende letzter Woche eine “executive order” erlassen, nach der im Zusammenhang mit 9/11 weitere Dokumente über die Verbindungen zwischen Saudi-Arabien und den vermeintlichen “Hijackern” offengelegt werden sollen. Da sowohl die Bush-Regierung wie auch seine Nachfolger Obama und Trump die Freigabe von Dokumenten dazu abgelehnt hatten – zuletzt hatte Trumps Justizminister Barr aus Gründen der “nationalen Sicherheit” ein Veto eingelegt – bleibt abzuwarten, ob Joe Bidens Erlaß nun wirklich praktische Folgen hat.  Und es  dann Opferangehörigen möglich wird, vor einem US-Gericht Klage gegen das saudische Königreich wegen Beihilfe zu den 9/11-Anschlägen einzureichen. Falls es wirklich dazu kommen sollte – und es dem amtierenden König und Knochensäger Bin Salman nicht gelingt, die Kläger mit vielen Millionen ruhig zu stellen – würde das freilich ein Fass ohne Boden bzw. eine Büchse der Pandora öffnen. Denn es müsste deutlich werden, dass eine solche saudische “Beihilfe” gar nicht möglich gewesen wäre ohne die schützende Hand der CIA über dem gesamten Projekt. Wie letztere bei dem angeblichen “Cheflogistiker” der Anschläge, Khalid Al-Midhar am Werke war, haben wir 2011 beschrieben. Es ist jetzt im 3.Akt der 9/11-Trilogie (Seite 873 ff.) noch einmal nachzulesen und sollte klar machen, dass eine saudische “Beihilfe” nur sehr schwer als separates Ermittlungsverfahren zu führen sein wird. Hier ein Auszug:

Fassen wir die Akte Khalid Al-Midhar noch einmal kurz zusammen: Seit 1998 wurde das Haus seines Schwiegervaters im Jemen observiert, in dem er ein und aus ging; 1999 wurde er von Omar Al-Bayoumi in Kalifornien empfangen, einem Saudi mit Geheimdienstverbindungen (von dem der Commission Report verharmlosend vermerkt, er sei ein »unwahrscheinlicher Kandidat für klandestine Beziehungen mit islamistischen Extremisten«); im Januar 2000 nahm er an einem Al-Qaida-Planungstreffen in Kuala Lumpur teil, das vom malaysischen Geheimdienst auf Video aufgezeichnet und den US-Behörden übermittelt wurde; er und seine »Studien«-Kollegen in San Diego erhielten über ihren Mentor monatliche Schecks von der Frau des saudischen US-Botschafters Prinz Bandar; im September 2000 nahmen Al-Midhar und Al-Hazmi eine neue Wohnung in San Diego, im Haus des FBI-Informanten Abdussattar Shaikh. Danach reiste Al-Midhar in den Jemen, wo im Oktober 2000 der Anschlag auf das US-Schlachtschiff Cole erfolgte, für den sowohl Gäste des safehouse seines Schwiegervaters als auch Teilnehmer des Malaysia-Treffens verdächtigt wurden. Zum selben Zeitpunkt wurde der oberste Terroristenjäger des FBI, John O’Neill, davon abgehalten, im Jemen zu ermitteln, und erhielt von Bushs Botschafterin Barbara Bondine Einreiseverbot. Stattdessen wurde Khalid Al-Midhar im Juni 2001 ein frisches Einreisevisum für die USA erteilt.

Der unermüdliche Al-Qaida-Jäger John O’Neill indessen trat frustriert von seinem Amt zurück, und kaum hatte er Ende August sein Büro verlassen, setzte die CIA Khalid Al-Midhar auf die Watchlist für die Zuwanderungs- und Einreisebehörde (INS) und die Polizei. In diesem Eintrag wird er als »gefährlich und bewaffnet« bezeichnet, als je- mand, der einer genauen Überprüfung (»secondary inspection«) zu unterziehen ist. Am 4. September widerrief das State Department sein gültiges Visum wegen »Beteiligung an terroristischen Aktivitäten«, am 5. September wurde dieser Widerruf in die INS-Watchlist eingetragen. Erst eine knappe Woche vor den Anschlägen also wurde der spätestens seit 1998 der CIA als militanter Islamist bekannte Khalid Al-Midhar, der bei einem FBI-Informanten zur Untermiete wohnte, zur Fahndung ausgeschrieben. Allerdings nicht wirklich, wie aus einem kaum beachteten Staff-Report der 9/11-Commission hervorgeht, der vier Wochen nach dem Abschlussbericht veröffentlicht wurde. Denn der Eintrag in die INS-Liste vom 5. September 2001, dass sein Visum widerrufen worden sei, war mit der Anweisung versehen, dass Al-Midhar nicht verhaftet werden solle, da das State Department ihn »als möglichen Zeugen in einer FBI-Untersuchung« identifiziert habe. Eine schützende Hand (→ Kap. 17) gewährte den späteren »Hijackern« also auch in den letzten Tagen noch immer freies Geleit – und ermöglichte es Kahlid Al-Midhar, seine Rolle als »Logistiker« (Spiegel) des 11.9. zu Ende zu spielen.

Wir unterdessen fragen uns, ob die Logistik und die Verbindungen des Khalid Al-Midhar nicht sehr stark darauf hindeuten, dass es sich bei ihm um ein »Asset«, einen »IM«, einen Agenten handelte, der in den USA tun und lassen konnte, was er wollte, weil er im Auftrag eines Geheimdiensts unterwegs war. Der zwar auf der Watchlist der CIA stand, weil er engste Verbindungen zu einem Al-Qaida- Nest im Jemen unterhielt, der aber von den saudischen Royals alimentiert und von saudischen Agenten umsorgt wurde und der bei einem FBI-Mitarbeiter zur Untermiete wohnte – kein einsamer Terrorist under cover im Feindesland, sondern ein Agent mit besten Kontakten.

Der Autor Lawrence Wright sprach mit einigen der Beamten der FBI-Einheit I-49, die für Al-Midhar und Al- Hazmi zuständig gewesen wäre, hätte sie denn von seiner Rolle erfahren. Dass sie davon nicht erfuhren, so glaubt »mindestens die Hälfte der Jungs im Büro«, hatte damit zu tun, »dass die CIA Al-Midhar und Al-Hazmi schützte, weil sie hoffte, die beiden zu rekrutieren«. Oder, können wir hinzufügen, dass die CIA sie im Joint Venture mit den saudischen Kollegen schon rekrutiert hatte als V-Männer (oder Agents Provocateurs?) in der »Logistikzentrale« von Al-Qaida …” (…)

Aus:

Mathias Bröckers / Andreas Hauß / Christian C. Walther, .: 11.09. – 20 Jahre danach. Einsturz einer Legende. Westendverlag, 1182 Seiten. 18 Euro.

Covid 19/11

Da hat sie mal wieder genau  den Punkt getroffen, die gescheite Lisa Simpson. Der “Off Guardian” hat gerade eine Podcast-Serie über die verflochtenen Narrative gestartet: Covid 19/11.  In “Mythos  9/11”, meiner kleinen Bilanz von 20 Jahren Terrorlüge und Krieg, ist mir diese Analogie auch schon augefallen. Hier ein Auszug daraus:

“Mit der Pandemie hat die Desinfektion des Meinungsspektrums geradezu groteske Formen angenommen und wie die Rodelpolizei im Winter Kinder jagte, die mit dem Schlitten absurde Ausgangssperren ignorierten, wurde nun multimedial an 100-prozentiger Diskurshygiene gearbeitet. Wer die Unfehlbarkeit der neuen Dreifaltigkeit aus Regierung, Robert Koch-Institut und Professor Drosten bezweifelte und ihre Behauptungen und Maßnahmen in Frage stellte, musste umgehend mit Sanktionen rechnen, nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch am Arbeitsplatz und privat. Die erzeugte Panik vor dem unsichtbaren Schrecken, von dessen Existenz die Weltöffentlichkeit ohne PCR-Tests nie erfahren hätte und dessen Tödlichkeit dann je nach Region als normale oder schwere Grippewelle in die globale Sterbestatistik eingegangen wäre, übertraf die Angst vor dem Terror nach dem sichtbaren Schrecken von 9/11 bei Weitem. Und entsprechend auch die Bereitschaft, als Antwort und Lösung dieser apokalyptischen Bedrohung sofort in einen Krieg, nunmehr »gegen das Virus« zu ziehen.

Doch eine solche  desinfektionistische Kriegshaltung, ein »Krieg gegen Viren«, ist noch absurder als ein »Krieg gegen Terror«. Als Nicht-Lebewesen haben Viren und ihre Informationen ganz entscheidend zur Entwicklung höherer Lebewesen beigetragen. Als frei umherschweifende Informationseinheiten und Meister der Mutationen gehören sie seit 3,5 Milliarden Jahren dazu und sind für das Leben auf der Erde ebenso unverzichtbar wie die Bakterien. Das erste Biomolekül – die Ribonukleinsäure (RNA) – wurde von seinen Entdeckern »viroid« genannt, weshalb es keine haltlose Spekulation ist, die Viren als den Ursprung des Lebens und der Evolution anzusehen. Sie sind, wie die Virenforscherin Karin Mölling 2015 ihr Buch genannt hat, eine »Supermacht des Lebens«. Wer dagegen mit Frühwarnsystemen, Dauer-»Testemie« und Impf- Abos angehen will, begeht einen ähnlichen Fehler im Zeitraffer, wie er über Jahrzehnte mit der massenhaften Anwendung von Antibiotika begangen wurde, der lebensgefährliche »multiresistente« Keime geschaffen hat, an denen sehr viele Menschen sterben. Da Viren als Verwandlungsweltmeister noch viel schneller mutieren als Bakterien, ist es wie beim Rennen zwischen Hase und Igel sinnlos, dagegen mit globalen Impfaktionen vorzugehen. Das Einzige, was gegen die Supermacht der Viren ankommen kann, sind intakte, intelligente Immunsysteme.

Doch selbst leise Zweifel an der Pandemie-Politik und der Hinweis, dass es darauf ankommt, den Schaden, den »Sars Cov-2« anrichtet, auf ein Minimum zu reduzieren, und dass die Therapie niemals mehr Schaden anrichten sollte als die Krankheit selbst – jede Infragestellung der drakonischen Maßnahmen der Kriegsführung wurde den durch gleichgeschaltete Wachturm-Medien zu verängstigten »Zeugen Coronas« missionierten Massen als lebensgefährlicher Verrat eingebläut. Auf andere Wissenschaftler als auf die Titanen der Drostology-Sekte zu hören, die über die Volksempfänger zwar nicht mehr vorkamen, auf »Feindsendern« im Internet aber trotz der Silicon-Valley-Stasi noch erreichbar blieben, war fortan verboten. Auch wenn die Pandemie so überraschend kam wie die Attacken des 11. September, die »Wahrheit« wurde dann sehr schnell aufgedeckt und steht seitdem unverrückbar fest: ein tödliches Killervirus, dem nur mit Krieg (Maskenzwang/Lockdown, Versammlungsverbot/Ausgangssperren et cetera) begegnet werden kann, bis die Bevölkerung durchgeimpft ist und sich dann auch regelmäßig ein Update spritzen lässt. Und selbst wenn »Sars-Cov-2« eher harmlos ist, weil 99,9 Prozent der Bevölkerung eine Infektion überleben, sollten wir uns nicht in Sicherheit wiegen, sondern das jetzt als »gute Übung« nehmen, meint Bill Gates, »für Pandemie 2«. Geübt hatten bisher nur die Johns-Hopkins-Universität und das »Word Economic Forum«. Sie haben 2017 und 2019 die Pandemie schon einmal durchgespielt, inklusive »Aufstandsbekämpfung« in den Echokammern der Medien – und jetzt üben alle, willkommen in der neuen Normalität. Willkommen in der schönen neuen Welt, in der uns Pandemien wie diese nichts mehr anhaben können, weil wir eine »mega-diagnostische Plattform« haben und dann »jede Woche bis zu 20 Prozent der Weltbevölkerung testen«. Und wer, wenn nicht Bill, kann das schaffen?”

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11.9. – Einsturz einer Legende

Als Fotograf  in der Halle der Spiegel  muß ich noch üben, was aber in der “hall of mirrors” der CIA im Zusammenhang mit 9/11 so los war, läßt sich jetzt auf 1182 Seiten noch einmal genau und mit Tiefenschärfe nachlesen. Die 9/11-Trilogie enthält die unveränderten Nachdrucke von “Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.” (2002), “Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Beweise des 11.9.” (2003) und “11.9. – Zehn Jahre danach” (2011). Hier ein kurzer Auszug aus dem Vorwort zur Neuausgabe:

Das Verbrechen des Jahrhunderts – die Terroranschläge des 11.9.2001 in New York und Washington – ist bis heute nicht wirklich ermittelt und aufgeklärt. Dass und warum das so ist, zeigen die drei »Akte« der vorliegenden Trilogie, die in den Jahren 2002, 2003 und 2011 entstanden sind und den Prozess der (Nicht-)Ermittlung und der (Nicht-) Aufklärung dieses Massenmords dokumentiert haben. Sie erscheinen hier ungekürzt, unverändert und unkommentiert noch einmal. Mit allen Fehleinschätzungen, aber auch mit all den Fakten und Informationen, die in der offiziellen Darstellung vom ersten Tag an unterdrückt und ausgeblendet wurden. Die aber gleichwohl jedem ordentlichen Kriminalisten oder auch Journalisten, der den Tätern und Hintermännern dieses Massenmords wirklich auf die Spur kommen will, hätten auffallen und zu denken geben müssen. Was sie aber merkwürdigerweise fast nie taten. Wenn sie doch auffielen, kamen sie nicht an den Torwächtern in den Chefredaktionen vorbei. Angesichts des weltweit live übertragenen Horrors der Anschläge, der umgehenden Schuldzuweisung und der Ausrufung des »War on Terror« waren die Medien in Schockstarre verfal- len und zu Stenografen der US-Regierung mutiert. Sie verbreiteten als unbestreitbare Tatsach das unbewiesene Verschwörungsmärchen von 19 »Hijackern« mit Teppichmessern, die angeleitet von Osama Bin Laden aus einer afghanischen Höhle, allein für diese Tat verantwortlich gewesen sein sollen.

Dass diese Legende Lücken, Löcher und Ungereimtheiten ohne Ende aufwies, war von Beginn an offensichtlich, und ich ging nicht davon aus, dass sich die investigativen, kritischen Kollegen in den Redaktionen derart blind und taub stellen könnten, wie sie es dann taten und bis heute weitgehend tun. Sonst wären diese Bücher niemals entstanden, sonst wären sie nicht bis im fernen Indonesien und in vielen weiteren Ländern übersetzt worden und sonst gäbe es keinen Grund, sie zum 20. Jahrestag noch einmal aufzulegen. Nicht weil sie, wie mir permanent vorgeworfen wurde und wird, »Verschwörungstheorien« verbreiten, sondern weil sie belegen, dass der »9/11-Report«, die offizielle Version der Ereignisse, nichts anderes als eine unbewiesene Verschwörungstheorie ist, die mit der Wahrheit des 11. September 2001 wenig zu tun hat.

Diese Wahrheit kenne auch ich nicht und kann sie auch nicht ermitteln, weil Journalisten und Buchautoren keine Zeugen vorladen, keine beeidigten Aussagen und keine Freigabe von Dokumenten erzwingen können, das kann nur ein Staatsanwalt oder ein Gericht. Mir und meinen Kollegen, Andreas Hauß (Teil 2) und Christian C. Walther (Teil 3), stand nur öffentlich zugängliches Material zur Verfügung, aber schon das reicht für den Nachweis, dass es sich bei der offiziellen Version nicht »vielleicht«, nicht »wahrscheinlich«, sondern definitiv um eine große Lüge handelt, vollkommen aus. Nicht mehr, aber auch nicht weniger, dokumentieren die folgenden 1 000 Seiten und sie zeigen auch, dass Skepsis und Zweifel an der Darstellung und Deutung der Ereignisse nicht erst im Nachhinein, sondern schon vom ersten Tag an angebracht waren.

(…)Doch die Schockstarre der Medien hielt an, sie schauten einfach nicht hin und waren was 9/11 betrifft von einer Einheitlichkeit geprägt, die an finsterste Zeiten der Gleichschaltung erinnerte. Ende der 1970er-Jahre, im »Deutschen Herbst«, hatte ich mich nach dem Studium wegen eines ähnlichen Gefühls der Gruppe angeschlossen, die gerade eine neue, unabhängige Tageszeitung zur Verbreitung unterbliebener Nachrichten – die taz – gründete und dort dann zwölf Jahre als Redakteur gearbeitet. Später war ich in verschiedenen Funktionen auch für andere Zeitungen, Radiosender und Verlage tätig, sodass ich mir eine gewisse Kenntnis darüber zutraute, was Journalismus ist und welche Rolle ihm in demokratischen Gesellschaften zukommt. Doch das, was sich nach 9/11 in den Medien abspielte, hatte mit Journalismus, wie ich in verstand und gelernt hatte, absolut nichts mehr zu tun. Die Wahrheit wurde nicht ermittelt, sondern verkündet, der Sündenbock war nach einem Tag gefunden und die Antwort darauf lautete Krieg. »Mit uns oder mit den Terroristen!« hatte George W. Bush deklariert und die Medien reihten sich ein: Die »freie Presse«, die Wachhunde der Demokratie, mutierten über Nacht zu Lautsprechern der US-Regierung. Sie reagierten auf Gegenstimmen genauso, wie es die CIA ihren Pressekontakten 1967 für Kritiker der offiziellen Einzeltäter- Version des Kennedy-Mords geraten und George W. Bush noch einmal bekräftigt hatte: Sie wurden als »frevelhafte Verschwörungstheoretiker« und boshafte Lügner durchs mediale Dorf getrieben.

Darüber, wie diese Jagd lief und seit 20 Jahren läuft, habe ich in dem Mythos 9/11 (Westend Verlag, 2021) berichtet; im Folgenden können Sie alle die verbotenen Zau- bersprüche, geheimen Beschwörungen und magischen Botschaften lesen, die diese Inquisition auslösten. Dass diese unbotmäßigen Mitteilungen mit hunderten seriöser Quellen belegt sind, dass die Leserschaft alle unerhörten Behauptungen sofort selbst überprüfen und feststellen konnte, dass es sich hier keineswegs um illusionäre Zau- berei und spektakuläre Spekulationen, sondern um ernstzunehmende Hintergründe und harte Fakten handelte, die von den Großmedien einfach ausgeblendet worden waren – eben dies brachte die Großdeuter der Wirklichkeit besonders in Rage. Und bringt es immer noch, denn 9/11 ist das große Tabu des 21. Jahrhunderts, ein Dogma, an dem nicht gerüttelt werden darf. Weil sonst ein ganzes Lügengebäude einstürzt. Und damit die Begründung und Rechtfertigung für einen nicht endenden Krieg, der schon über 800 000 Menschenleben gekostet hat, und ohne die der »War on Terror« als das erkennbar wird, was er in Wahrheit ist: ein mörderisches imperialistisches Verbrechen von monströsem Ausmaß. (…)

Mathias Bröckers / AndreasHauß / Christian C. Walther, .: 11.09. – 20 Jahre danach. Einsturz einer Legende. Westendverlag, 1182 Seiten. 18 Euro.

3 JT #67: G – G – Geht`s noch?

Auf der ganzen Welt werden Corona-Maßnahmen heruntergefahren. Auf der ganzen Welt? Nein – denn ein kleines Land unbeugsamer Teutonen hört nicht auf, der Vernunft Widerstand zu leisten. Außerdem: In Afghanistan sind die Taliban jetzt eine der bestausgerüsteten Armeen der Welt – dank der Waffen, die die Amerikaner ihnen hinterlassen haben. Und was gibt’s Neues von Julian Assange? Über all das und mehr berichten Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers in Ausgabe #67 des 3. Jahrtausends. Eine komplette Linkliste zur Sendung findet Ihr hier.

1LIVE Krimi: Das fünfte Flugzeug

“Für Max Fuller, Starjournalist vergangener Tage, ist es erstmal nichts als eine willkommene Abwechslung von seiner Arbeit als Klatschreporter: Ein unbekannter Anwalt bietet ihm eine Enthüllungs-Story zu den Anschlägen des 11. Septembers 2001 an.

In Fullers Augen nur eine weitere abstruse Verschwörungstheorie. Angeblich geht es um ein “fünftes Flugzeug”, das im Rahmen einer Militärübung gezielt die gesamte US-Flugabwehr verwirrt haben soll. Für ein Taschengeld von 100.000 Dollar bietet der Anwalt zu dieser Geschichte auch ein Live-Interview mit dem Piloten der Maschine an.

Fullers Neugier siegt über seine Skepsis, aber statt bei der Preisverleihung zu seinem zweiten Pulitzer-Preis findet er sich plötzlich auf der Flucht vor diversen Killerkommandos wieder. Ihm bleibt nur noch eine Chance: Er muss die Wahrheit über die Anschläge des 11. Septembers herausfinden.”

Morgen am 2.9. 2021 ab 23:00 auf WDR 1: der erste Teil des Hörspiels “Das fünfte Flugzeug”, von Andreas von Westfalen nach dem Roman von John S.Cooper. (aka Sven Boettcher und Mathias Broeckers) Der zweite Teil läuft am 9.  September.
Die dramaturgische Umsetzung des Romans – der gerade unter den echten Autorennamen neu erschien – ist sehr gelungen. Beide Teile stehen in der Mediathek ein Jahr lang zum Download bereit.

UPDATE: Gestern gegen 22:00 war die Programmvorschau noch erreichbar, jetzt ist das Flugzeug aus dem Programm verschwunden. Die Wiederholung des zehn Jahre alten Hörspiels war seit Wochen angekündigt, die Lizenabteilung des Senders hatte die Autorenrechte bei uns angefragt und erhalten, doch jetzt scheint es heute abend gar nicht zu laufen. Welche “Überwachungsinstanzen” haben denn da zugeschlagen ? 

Reparationen für Afghanistan!

Die beiden größten Kriegstreiber und Hauptverantwortliche für das Debakel des “War on Terror” –  George W.Bush und Tony Blair – haben derzeit mächtig zu tun, ihren Ruf zu retten, um nicht als Kriegsverbrecher und Massenmörder in die Geschichtsbücher einzugehen. Noch geben die Verluste beim Abzug der US-und Nato-Truppen aus Afghanistan nachrichtlich allerdings genug her, um die Verlogenheit beim Einstieg in diesen Krieg aktuell in den Hintergrund treten  zu lassen.  Und auch zum Jahrestag der False-Flag-Operation “9/11” wird sich daran wenig ändern. Die Massenvernichtungswaffen des Irak, von denen Blair behauptet hatte, dass sie “in 45 Minuten” Europa erreichen, sind der ganzen Welt lange als Lüge bekannt, das Höhlenmärchen von Osama und den 19 Teppichmessern indessen, das George W.Bush der Welt auftischte, wird weiterhin als Wahrheit verkauft. Und Bush`s Komplizen wie Paul Wolfowitz und John Bolton und Bill Kristol sind unterwegs um die Idee zu promoten, man müsse Afghanistan, Irak etc. nur noch 20 Jahre weiter bombardieren um Demokratie, Frauenrechte, Mädchenschulen, Brunnen und Blabla zu retten bzw. durchzusetzen.

Dass solche für riesige Leichenberge und Millionen Flüchtlinge verantwortlichen Schwerverbrecher nicht zur Verantwortung gezogen werden können, sondern ungehindert und wohl dotiert – Tony Blair z.B. hat seit 2018 bei dem saudischen Knochensäger Bin Salman einen 9 Millionen Pfund schweren Beratervertrag – ihr Gift versprühen dürfen, ist einer der tragischsten Mißstände unserer Zeit. Solange solche Typen nicht hinter Schloß und Riegel kommen, wird der permanente Krieg einfach immer weitergehen, zumal er über eine Armee von  Zombie-Journalisten verfügt, die ihn immer wieder herbeischreiben. So freut sich etwa die “Süddeutsche Zeitung” am 21.8.2021: „Es kommt überraschend schnell zu ersten Protesten. Und vielleicht sogar bald zu einem Bürgerkrieg.“  Und da müssen “wir”, der glorreiche “Werte”-Westen, natürlich mitmischen – und wenn nicht mit unserer hirntoten Inkompetenz namens Nato und “robusteren Einsätzen” der Bundeswehr, wie sie Markus Söder jetzt fordert, dann mit unseren Proxy-Armeen der “moderaten Terroristen” von IS/ISIS, oder mit der Schattenarmee KPF (Khost Protection Force) aus dem afghanischen CIA-Camp in Khost.  Nicht die Bevölkerung, nicht die Menschen Afghanistans, sondern diese vom Westen gepimpten Jihadisten sind die Gegner der neuen Taliban-Regierung. Und wie es bei dem Selbstmordanschlag am Flughafen in Kabul ausschaute, als nach der Bomben-Explosion  amerikanische und türkische Wachmannschaften in die Menge feuerten, werden sie von “uns” bei ihrem Terror unterstützt. Dass am Hindukusch erstmals nach 40 Jahren Besatzung und Krieg jetzt Frieden einkehrten könnte – hier ein aktuelles  Streetlife –Video einer Polizeistreife  in Kabul –  darf einfach nicht sein.

Ja aber es ging mit diesem Krieg doch darum, Afghanistan als Brutstätte des internationalen Terrorismus unschädlich zu machen, was immerhin geklappt hat, auch wenn alles andere (“nation building”) leider ziemlich vollständig gescheitert ist – so in etwa lautet das Bullshit-Narrativ, mit dem sich alle Verantwortlichen jetzt aus der Verantwortung stehlen wollen. Auch und vor allem jene, die über 20 Jahre sturheil die Notwendigkeit des absurden “War on Terror” gepredigt und ihre Wähler und Steuerzahlerinnen  über die Realität des Afghanistankriegs belogen und betrogen haben. Und die den Journalisten Julian Assange, der diesen mörderischen Betrug mit den “Afghan War Logs” auf Wikileaks schon vor zehn Jahren aufdeckte, in Isolationshaft halten und für 175 weitere Jahre einsperren wollen. Dieser “Great War on Terror” hat produziert was er zu bekämpfen vorgibt: mit jeder Drohne auf eine Hochzeitsgesellschaft – courtesy of “Friedhofsnobelpreisträger” Obama – neue Terroristen.

Was ich als  Teenager schon nicht verstehen konnte – dass man Reisbauern in Vietnam bombardieren muß um “unsere Freiheit” zu verteidigen – wollte mir als Erwachsener erst Recht nicht mehr ins Hirn, nachdem ich gelernt hatte, dass das erste Opfer jedes Kriegs die Wahrheit ist: sie beginnen immer mit einer großen Lüge. Der Angriff auf Afghanistan war da keine Ausnahme, sodass auch ein Taliban-Sprecher jetzt bekundete, dass man auch nach 20 Jahren “keinen Beweis” habe, dass Osama Bin Laden für die 9/11-Attacken verantwortlich war: “Auch nach 20 Jahren Krieg haben wir keinen Beweis, dass er damit zu tun hatte. Es gab keine Rechtfertigung für den Krieg, er war nur ein Vorwand.”
So wie der ganze “War On Terror” nur ein Vorwand war (und ist), um geopolitische Ziele, die “Neuordnung des Mittleren Ostens”, vornehmen zu können und den Geldfluß zu vermehren – für den MICIMATT. Diesen “Military-Industrial-Congressional-Intelligence-Media-Academia-Think-Tank” -Komplex dürfte es aufs Höchste erfreuen, dass ihre geschlagenen Besatzungstruppen in 20 Jahren nicht nur für sagenhafte 2,3 Trillionen Dollar Umsatz gesorgt haben, sondern den siegreichen Taliban auch noch massive Waffenvorräte im Wert von 85 Milliarden Dollar dagelassen haben: über 200 Flugzeuge und Hubschrauber, 75.000 Fahrzeuge, 600.000 leichte Waffe und außerdem, so der republikanische US-Abgeordnete Jim Banks  , “biometrische Geräte mit Fingerabdrücken, Augenscans und biografischen Informationen der Afghanen, die (dem US-Militär) in den letzten 20 Jahren geholfen haben”. 

Weil ich dem “Paschtunwali”, dem  Ehrenwort eines Paschtunen, eher glaube als Versprechungen westlicher Politiker und die Taliban immer wieder bekundet haben, keine Rache zu üben und allen Angestellten und Helfern der Besatzer Amnestie zu gewähren, werden diese Informationen wohl erstmal keinen großen Schaden anrichten. Und wenn die Taliban den erbeuteten Fuhrpark samt Bomberstaffel künftig nutzen wollen, bleiben die US-Ausrüster und “private contractors” weiter dick im Geschäft. Besser wäre freilich, sie lassen die Amerikaner das ganze Zeug einfach zurückkaufen –  85 Milliarden als Anzahlung für die ohnehin fälligen Reparationen und Entschädigungen für 20 Jahre illegalen Krieg kämen dem bitterarmen Land jetzt mehr zu Gute als eine Blecharmee von Humvees und Hubschraubern. Und könnte, mit einer tatsächlich “moderaten” islamischen Regierung, die weniger korrupt ist als ihre Vorgänger, auch dafür sorgen, dass befürchtete Flüchtlingsströme in die Nato-und Nachbar-Länder ausbleiben, weil das Land sich nach 20 Jahren Krieg schnell erholen kann.

Auch wenn man noch skeptisch bleiben kann was die neuen Taliban 2.0 betrifft: die Tatsache, dass eine 60.000 Mann starke Truppe mit alten Kalaschnikows und ein paar Panzern das ganze Land übernehmen und die Hauptstadt kampflos erobert, macht deutlicher als jede demokratische Wahl, dass die überwältigende Mehrheit der 38 Millionen Afghan*innen hinter der neuen Regierung steht. Sie muss deshalb international anerkannt und unterstützt werden, statt sie mit verdeckten Terrormilizen zu destabilisieren, ihre internationalen Konten einzufrieren,wie es die USA getan haben, und sie weiter ignorant und arrogant als steinzeitliche Barbaren zu dämonisieren. Auch wenn 80 Prozent der Bevölkerung noch Analphabeten sein mögen: die eigentlichen Barbaren sind  die brutalen, menschenverachtenden Mordbanden, die über solche Länder herfallen und sie verwüsten.Wir.

Die 9/11 Volksausgabe ist da!

Soeben im Verlag eingetroffen, demnächst hoffentlich auch bei mir, nächste Woche (für schlappe 18 Euro) in allen Buchläden und thick as a brick: 7 cm breit, 1 kg schwer, 1179 Seiten stark. Der definitive 9/11-Sammelband enthält die unveränderten Nachdrucke von “Verschwörungsen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.” (2002), “Fakten, Fälschungen un die unterdrückten Beweise des 11.9.” (2003) und “11.9. – Zehn Jahre danach” (2011). Das Buch kommt zur rechten Zeit, weil eine Debatte über den richtigen Ausstieg aus dem Afghanistan-Krieg unsinnig und überflüssig ist, wenn sie den falschen Einstieg – das Höhlenmärchen von Osama und den 19 Teppichmessern als Alleintätern – einfach ignoriert. Bestellungen bei den Buchkomplizen.
Ebenfalls heute erschienen: eine Rezension meines neuen Buchs “Mythos 9/11″ von Ansgar Schneider auf Rubikon.

Bilanz eines Jahrhundertverbrechens

Die Anschläge des 11. September 2001 dürften als das Jahrhundertverbrechen in die Geschichte eingehen. Wie aber kann es sein, dass auch nach zwanzig Jahren noch immer an der „offiziellen Wahrheit“ festgehalten wird, obwohl die objektiven Unstimmigkeiten an dieser Version erdrückend sind? Der “Rubikon” hat einen Auszug aus dem neuen Buch “Mythos 9/11” veröffentlicht.

“Man könnte diese konfuse Informationspolitik als Versuch deuten, einen fehlerhaft verlaufenen Einsatz zu vertuschen, der in einem Blutbad endete und bei dem wegen eines defekten Hubschraubers einige Zeugen und Leichen zurückgelassen werden mussten. Dass Elitesoldaten bei der Festnahme eines unbewaffneten älteren Mannes und seiner Familie ein solches Schlachtfeld hinterlassen, scheint dafür zu sprechen, dass bei der Operation nach der Methode „Shoot first, ask later“ vorgegangen wurde und etwas anderes als eine Hinrichtung nie geplant war. Diese wäre freilich auch mit einer ferngesteuerten Rakete zu haben gewesen, wenn auch längst nicht so spektakulär, mit heldenhaften Elitesoldaten und einer gebannt zuschauenden Regierungsmannschaft.

Umgehend überschlugen sich die Hollywoodproduzenten mit Ideen zur Verfilmung des Events — bei der dann die Helmkameras garantiert funktionieren! — und mit der Präsident Obama als erfolgreicher Jäger des Topterroristen sein Ticket für die Wiederwahl lösen würde. Der Skalp indessen, der Beweis, dass Osama Bin Laden (geschmackloser Weise unter dem Codenamen „Geronimo“, nach dem letzten widerständigen Apachen-Häuptling) bei der Operation „Neptun Spear“ tatsächlich ums Leben kam, liegt bis heute nicht vor — und das Flip-Flop im offiziellen Narrativ seiner Ergreifung, Hinrichtung und Beseitigung deuten an, dass die ganzen Unklarheiten Methode hatten, dass die Konfusion und Widersprüchlichkeit der Informationspolitik, geleitet von Professor Sunstein, als Versuch eines Anheizens der Gerüchteküchen und der Provokation von Verschwörungstheorien beabsichtigt war — zwecks „kognitiver Infiltration“.

Auf dass die substanziellen Fakten — der Bruch rechtsstaatlicher, völkerrechtlicher und moralischer Normen durch solche Mordkommandos, die fehlenden Beweise für die Identität und die Schuld der Hingerichteten und somit die Fragwürdigkeit der gesamten Operation — in einem spekulativen Nebel aus dem Blick gerät. Und jede Kritik an diesem Zustand mit dem Stigma „Verschwörungstheorien“ sofort vom Tisch gewischt werden kann. Wenn Dutzende dubioser „Osama-Bin-Elvis“-Legenden blühen und widerlegt werden, fällt es nicht mehr auf, dass es sich bei der mit präsidialer Autorität verkündeten „Wahrheit“ ebenfalls um eine dubiose Legende handelt.

Während sich dort also schon subtilere Methoden im Wahrnehmungsmanagement und der Verteidigung der offiziellen Verschwörungstheorie andeuteten, wurden in Deutschland weiter mit den Brachialmethoden Diffamierung und Zensur gearbeitet. Als ich im Juli 2011 einen Anruf bekam: „Hier ist Ken Jebsen, Radio Fritz, wir würden gern ein Interview mit Ihnen machen über Ihr neues Buch zu 9/11“, dachte ich an den üblichen Drei-Minuten-Schnack, doch wir redeten dann nicht nur eineinhalb Stunden, sie wurden dann auch, auf vier Stunden Sendung verteilt, komplett gesendet.

Ich war total überrascht, nicht nur über diesen Reporter, der das Buch wirklich gelesen hatte und mit einem langen Katalog spannender Fragen angerückt war, was in der Branche keineswegs üblich ist, sondern vor allem darüber, dass meine Antworten ungekürzt gesendet wurden. Dieser Ken Jebsen hatte es gewagt, das 9/11-Tabu zu ignorieren und zur Prime Time im ARD-Radio der Kritik an der offiziellen Legende breiten Raum zu verschaffen. Und die Botschaft rüberzubringen: Jeder, der sich nur zwei Stunden mit den Ungereimtheiten dieser Legende befasst und mit einem IQ über Bordsteinkante ausgestattet ist, kann alles in allem nur zu dem Schluss kommen, dass es sich um ein Märchen handelt — und eine neue Untersuchung des Verbrechens fordern.”

Weiter lesen  hier, oder im Buch: Mythos 9/11 – Bilanz eines Jahrhundertverbrechens. Westend. August 2021. 144 Seiten. 14 Euro.

3JT #66: Vietnam 2.0

Der Regierungswechsel in Afghanistan lief reibungsloser als nach der US-Präsidentenwahl. Ohne einen Schuss abzugeben, haben die Taliban am Wochenende in Kabul die Macht übernommen. Haben die Amerikaner in Afghanistan gerade ihr “Vietnam 2.0” erlebt? Sind die Taliban 2.0 noch dieselben, die 2001 verjagt wurden? Und was bedeutet das auf dem geopolitischen Schachbrett? Über all das und mehr berichten Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers in Ausgabe #66 des 3. Jahrtausends.