Langsam erscheinen die ersten Besprechungen zur “Drogenlüge”, der Rezensent von Drug-Infopool.de quittierte die vorgelegten Belege und Fakten staunend und “mit offenem Mund”:
“Bröckers Werk polarisiert schon mit Cover und Titel, schafft es dennoch mit stichhaltigen Belegen und interessanten historischen Fakten seinen Standpunkt zu belegen. Dieser ist auf einen Satz zu komprimieren: Die Entkriminalisierung von Drogen. Das leicht zynisch angehauchte Buch provoziert damit, rutscht aber nicht ins Subjektive ab, sondern bleibt gerade dadurch leicht lesbar und verständlich. Je weiter man sich in die Tiefen des Sachbuches vorangräbt, umso erstaunlicher und unwirklicher erscheinen die Auslegungen Bröckers. Mit nahezu offenem Mund liest man sich von Seite zu Seite.Gerade die weitverzweigte Doppelmoral der Politik in den USA (aber auch anderen Ländern und, ja, auch Deutschland) zur Verfolgung der Drogenkriminalität, lässt einen kopfschüttelnd vor den Seiten sitzen. Und das macht aus der “Drogenlüge” ein Paradebeispiel für ein Sachbuch, das noch so einige Wellen schlagen wird.”
Ein paar Wellen wären schon schön, angesichts der Ebbe, die in Sachen Drogenpolitik zu herrschen scheint. Und sei es nur, um den Verantwortlichen klar zu machen, dass der nahezu täglich beschworene Kampf gegen den Terrorismus nur Erfolg haben kann, wenn der Kampf gegen Drogen aufgegeben wird und so die wichtigste Finanzquelle des Terrorismus ausgetrocknet wird. Oder anders herum gesagt: Solange der ‘War on Drugs’ dafür sorgt, dass mit Heroin und Kokain mehr Profit gemacht werden kann als mit jedem anderen Produkt dieser Erde – dazu hier eine Grafik aus dem Buch – so lange bleibt jeder Kampf gegen Terrorismus aussichtslos.