Wie eine Bande von Bankstern 1997 die “Finanzkrise” ins Rollen brachte

fedds_dees-300x255Greg Palast, einer der letzten Investigativjournalisten der USA beschreibt anhand eines geleakten Memos, wie eine Bande von Bankstern 1997 die Grenze zwischen Banken und Casinos schliff und mit toxischen Derivaten die sog. “Finanzkrise” ins Rollen brachte. Der Chef der Bande ist jetzt Obamas Kandidat zur Leitung der Federal Reserve: Larry Summers and the Secret “End-Game” Memo

Update: Hier eine Zusammemfassung auf deutsch:  Das “Endspiel” der globalen Finanzkrise – Geheimes Memo von Timothy Geithner an Larry Summers belegt Verschwörungstheorien über einen Pakt des US-Finanzministeriums mit der Wall Street zur weltweiten Deregulierung der Finanzmärkte

6 Comments

  1. “… Bankers Gone Wild in the Eurozone dove head-first into derivatives pools without knowing how to swim – and the continent is now being sold off in tiny, cheap pieces to Germany.” meh…

    und gregpalast.com ist gerade off-line.

     
  2. Warum nicht, “Wie eine Bande von Politikern, Bankstern und supranationalen Bürokraten 1913 die “Finanzkrise” ins Rollen und 1997 auf die Zielgerade brachte” ?

    Ist zwar lang, dafür einigermaßen vollständig.

    Ohne Regierungen, Politiker und Bürokraten, deren für den Meistbietenden maßgeschneiderte “Gesetze” UND, VOR ALLEM ANDEREN, ohne per Knopfdruck von halbstaatlichen Zentralbanken buchstäblich aus dem Nichts geschaffenes Fiat-Falschgeld, das wiederum mittels staatlichem Gewaltmonopol unter Zwangsandrohung als “gesetzliches Zahlungsmittel” durchgesetzt wird, wäre nichts davon möglich. NICHTS.

    Auch die “Rettungsmaßnahmen/Bailouts” von Großbanken werden von “demokratisch gewählten” Regierungen mit erpresstem Schutzgeld (Steuern) finanziert, die selbige, natürlich, mittels staatlichem Gewaltmonopol unter Zwangsandrohung eintreiben – hierzulande mittlerweile gut und gerne 50% des Einkommens der produktiven Zeitgenossen. Wohlgemerkt VOR MwSt, Tabak, Sprit, Energie und 1001 weitere Steuer-Einnahmequellen der Staatsmafia …

    PS: Wer Kandidat zur Leitung oder amtierender Chef der FED ist, ist völlig unerheblich. Die FED und weltweit mittlerweile über 100 Zentralbanken sind wesentlicher Teil des Problems, nicht welcher Kasper gerade die Geschäfte führt.

    END THE FED!

     
  3. Abu, gegen FIAT Money ist prinzipiell nichts einzuwenden. Die Frage ist nur, wer es zu welchen Konditionen schöpft. Auch gegen Steuern ist nichts einzuwenden. Hier lautet die Frage: Wer, wieviel, wofür?

    Aber das derzeitige Geldsystem funktioniert natürlich weniger im Sinne einer “Wirtschaft”, als vielmehr im Sinne einer hochmodernen Versklavung. Da sind wir uns wohl einig. Ein ungemein leicht zu durchschauendes System – eigentlich! Und genau dort liegt der Knackpunkt. Es ist egal, wem man das Fachchinesisch übersetzt, mittels dessen die Kriminellen ihre Verbrechen kaschieren. Wohl schreien alle laut “BETRUG”, wenn sie ausnahmsweise mal was verstanden haben. Dennoch bleibt die dahinter stehende simple Wahrheit für sie eine “Verschwörungstheorie”. Die Erklärung dafür ist sehr sehr einfach: es sind Untertanen durch und durch!

     
  4. die Finanzkrise ist die moderne Kriegsart. Dabei werden Menschen zwangsenteignet, ihr Eigentum (in Form von Renten und anderen Ersparnissen) wird vernichtet, Staatsschulden werden auf die Bürger verlagert, etc. Alles das wurde früher mit Hilfe von Kriegen gemacht. Aber da bemerkte man, daß die physikalische Zerstörung der Infrastrkuktur nicht notwendig ist. Die altmodischen Kriege werden aber weiterhin geführt, insbesondere dort, wo eine Finanzkrise nicht viel ausrichten kann, weil Menschen nichts eingesparrt haben. Aber auch dort werden die Kriege anders geführt. Wir wissen alles nur aus den Medien, auch die Journalisten und Kriegsberichterstatter sind immer weit weg von der Frontlinie und erfinden passende Berichte auf Anweisung des Militärs. Wer weiß schon, wie viel davon wirklich wahr ist. Auch Events wie der Boston-Marathon-Anschlag werden heute medial inszeniert.

     
  5. Jens: “Abu, gegen FIAT Money ist prinzipiell nichts einzuwenden. Die Frage ist nur, wer es zu welchen Konditionen schöpft. Auch gegen Steuern ist nichts einzuwenden. Hier lautet die Frage: Wer, wieviel, wofür?”

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    In der Tat, wer Fiat-Money benutzen will, soll das tun können. Ich habe nur was gegen monopolistisches Fiat-Money mit Annahmezwang unter Androhung von Gewalt – besser bekannt als “gesetzliches Zahlungsmittel”.

    Steuern lehne ich ab – sofern sie zwangsweise erhoben und unter Androhung von Gewalt eingetrieben werden, was wohl die Regel ist. Wer freiwillig Geld für welchen Zweck auch immer spenden will, soll das machen. Und von frei verhandelten Preisen für konsumierte Waren und Dienstleistungen kann bei Steuern wohl keine Rede sein.

     

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