“We will never know, we will never know…” das ist das Mantra, wenn es um die Wahrheit des Kennedy-Mordes geht und das die Mainstream-Medien in den nächsten Wochen gebetsmühlenartig orgeln werden – um gleichzeitig mit pseudo-journalistischen Ergüssen, wie dem hier am 4. November zitierten oder dem gequirlten Schwachsinn mit dem die “Welt” gestern aufwartete, dafür zu sorgen, dass dieses Mantra zur selbsterfüllenden Prophezeiung gerät. Mit haltlosen Behauptungen wie: “Alle Beweise deuten auf den Ex-Marine Lee Harvey Oswald. ” – selbst einstige Hardcore-Apologeten der “Lone Gunman”-Theorie wie Gerald Posner (“Case Closed”) sagen mittlerweile, dass Oswald, wäre es zu einem Prozess gekommen, mangels Beweisen hätte freigesprochen werden müssen – oder mit der Aufzählung möglichst vieler und möglichst iditotischer “Verschwörungstheorien”, mit denen jede Kritik an den haltlosen Behauptungen kontaminiert wird, um dem unvoreingenommenen Leser angesichts der selbst gestifteten Verwirrung dann mit dem seufzenden Mantra zu kommen, dass wir “es wohl nie erfahren werden.”
Und das ist wohl wahr – solange solcher Un-Journalismus die historische Wahrheitsfindung behindern und die Deutungshoheit über das Ereignis massenmedial durchsetzen kann. Selbst wenn schon ein einziges Foto – und die Aussagen des links hinter der Präsidentenliomusine auf Motorräder fahrenden Polizisten Bobby Hargis vor der Warren-Kommission – “…when President Kennedy straightened back up in the car the bullet him in the head, the one that killed him and it seemed like his head exploded, and I was splattered with blood and brain, and kind of bloody water, It wasn’t really blood.” – völlig ausreichen würde, um defintiv einen Schuß von vorne zu beweisen und Oswald als Todesschützen von hinten zu entlasten. Dass dies die Nicht-Ermittler der Warren Kommission damals nicht interessierte, entsprach ihrem Auftrag – und dass Journalisten, Historiker und Wissenschaftler diese skandlöse Nicht-Ermittlung bis heute verteidigen, zeigt, dass dieser Auftrag, im Namen der Staatsräson zu lügen, ganz offensichtlich bis heute gilt. Denn, wie David Talbot in einem sehr lesenwerten Essay deutlich macht: CIA and New York Times still lying to us.
Gestern hat die “Washington Post” nochmals
Die Grünen sind, seit sie Olivgrün wurden, nicht mehr meine Partei, aber Christian Ströbele hat auch bei der letzten Wahl meine Erststimme bekommen – und das war gut so. Als erster Politiker überhaupt 



Nach der Buchmesse in Frankfurt besuchte ich am Wochenende meine alte Heimatstadt Limburg und pilgerte natürlich auch auf den Domberg, um die weltweit Aufsehen erregende Residenz des “Protz-Bischofs” Tebartz-van Elst anzuschauen. Protzig wirkt diese allerdings gar nicht, sondern von außen betrachtet – mehr ist einem Normalsterblichen derzeit ja nicht möglich – durchaus gelungen. Dass es dennoch absehbar ist, dass TvE, der derzeit in Rom weilt, nicht mehr lange im Amt sein wird, liegt insofern nicht an den Baumaßnahmen und auch nicht an den investierten Millionen, auch ein Erster-Klasse-Flug nach Indien ist für einen kirchlichen Würdenträger im Range eines Staatssekretärs nicht wirklich ein Skandal – dass Tebartz weltweit als “Skandal-Bischof” zum Thema geworden ist, liegt einzig und allein daran, wie er mit dem Bau und seinem Flug umgegangen ist, nämlich tarnend, tricksend und täuschend. Das – und nicht die Luxusbadewanne – macht ihn als Oberhirten untragbar. Mein kleiner Bericht über den Besuch auf dem Domberg, auf dem ich einen Teil meiner Kindheit verbrachte, ist