Nachdem das Simon-Wiesenthal-Center den “Freitag”-Herausgeber Jakob Augstein auf seine internationale Hitliste der Antisemiten gesetzt hat ist einmal mehr eine Diskussion entbrannt, inwiefern Kritik an der rechts-extremen israelischen Regierung mit Antsemitismus gleichzusetzen ist. Dass sich das IWC bei seiner Begründung der Platzierung Augsteins in einer Liga mit den Muslimbrüdern und anderen fanatischen Judenhassern auf den “Experten” Henryk “Alles Antisemiten außer Mutti!” Broder beruft, sollte eigentlich – wie schon die Erstellung einer solchen “Worst of”-Liste überhaupt – klar machen, dass es damit nicht um eine ernstzunehmende Diskussionsanregung, sondern um Propaganda und “Shoa-Business” geht. Ohne die ständige Beschwörung von Antisemiten allüberall liessen sich die aggressive Besatzungspolitik und die Atombewaffnung Israels nicht länger rechtfertigen, weshalb den Freunden dieser Politik jede Diffamierung recht ist. Der israelische Regisseur Yoav Shamir hat sich auf die Suche nach dem “modernen” Antisemititsmus gemacht und darüber einen sehr sehenswerten Dokumentarfilm gedreht:

Das Wissen, dass Huffman Aviation, die Flugschule der 9/11-“Hijacker” in Florida, eigentlich als Frontcompany der CIA diente und ihr damaliger Besitzer Rudi Dekkers ein Strohmann war, verdanken wir der Arbeit Daniel Hopsickers, der als einziger Journalist nach dem 11.9. 2001 in dem Rentnernest Venice Beach wirklich recherchierte und seine Ergebnisse auf seiner