Weil Donald seine Legionäre aus Syrien abzieht, wird ihm von den Kriegsfreunden im exzeptionalistischen Königreich und in anderen Ländern vorgeworfen, mit dem russischen Ultrabösen, den alle nur “Putin” nennen”, und dem blutrünstigen Großsultan Erdogan zusammen zu arbeiten. Tatsächlich ist der Waffenstillstand im Kriegsgebiet aber durch die diplomatische Zusammenarbeit mit allen Parteien in diesem Konflikt zustande gekommen und es zeichnet sich erstmals seit Jahren eine politische Lösung des mörderischen Kriegs ab. Dass die Kriegsfreunde nunmehr den illegalen und völkerrechtswidrigen Einmarsch der Truppen Erdogans lautstark verdammen und beklagen, dass er dabei auch terroristische Wickelmützen als Söldner benutzt, diese Klage scheint bei aller Berechtigung einer merkwürdigen Erinnerungslücke geschuldet. Denn waren nicht auch die exzeptionalistschen Truppen, die des Kampfverbands Nato und die von ihnen geförderten und ausgerüsteten terroristischen Wickelmützen illegal und völkerrechtswidrig dort einmarschiert – auf Anweisung von Obama und seiner Vizekönigin Hillary ? War schon vergessen , dass der sympathische Friedhofsnobelpreisträger das ganze Gemetzel in Syrien ursprünglich angezettelt und hundertausende Tote und Millionen Flüchtlinge produziert hatte ?
Unterdessen konnte König Donald vermelden, dass einer der Oberschurken der Wickelmützen, ein gewisser Al Baghdadi, der als “Kalif” des Gottesstaats “IS” galt und einst von einem führenden Kriegestreiber Obamas namens John McCain installiert worden war, erwischt und getötet wurde. Nun war es nicht das erste Mal, dass der mysteriöse Kalif tot gemeldet und dann doch lebendig wieder auftauchte, ganz ähnlich wie einst der Megaschurke Osama, der mit seinen magischen Teppichmessern die drei Türme des “World Trade Center” pulverisiert hatte, bis er von König Obamas Spezialtruppen gefangen und im Meer versenkt worden sein soll. Seitdem ist er tatsächlich nicht mehr aufgetaucht was jetzt auch für den Fake-Kalifen gelten soll, der laut König Donald “wie ein Hund” gewinselt hätte, bevor er sich samt seinem Anhang selbst in die Luft jagte. Seine Überreste sollen sodann ebenfalls im
Meer versenkt worden sein. Donald unterdessen veröffentlichte auf seinem Zwitschergerät ein Porträt des schlauen Spürhundes, der den Terror-Kalifen in seinem Versteck aufgespürt haben soll. Ob er es war, der die Unterhose des IS-Führers entdeckte, mit der er identifiziert worden sein soll, wurde nicht gemeldet; auch der Name des tapferen Vierbeiners blieb geheim, da er weiter bei verdeckten Operationen eingesetzt wird.
Gegen die Politik, mit Typen wie Al-Baghdadi zusammenzuarbeiten um das Königreich Syrien zu zu zerschlagen, hatte seinerzeit bekanntlich der tapfere General Flynn als Chef der militärischen unsichtbaren Meister protestiert, als er merkte, dass die terroristischen Wickelmützen dabei waren, ihren eigenen Staat zu gründen – und war von König Obama deshalb gefeuert worden. Woraufhin ihn Donald als höchsten Sicherheitsberater wieder einstellte und Flynn dann zum ersten Opfer des Russiagate-Fakes wurde. Weil dabei aber unsaubere Mittel und Methoden zum Einsatz kamen, hat der General vor Gericht geklagt und wird möglicherweise bald schon rehabilitiert, während dem damaligen Oberboss der unsichtbaren Meister, einem Mann namens Jim Clapper, nun eine Anklage droht. Dieser hatte freilich schon angedeutet, dass er vollkommen unschuldig wäre, weil er nur im Auftrag von König Obama gehandelt habe. Muss dann am Ende, fragten sich viele, auch noch der sympathische Ex-König mit einer Anklage rechnen, weil er mit kriminellen Methoden und mithilfe der unsichtbaren Meister versucht hatte, Donalds Aufstieg zu verhindern? Es bleibt spannend im exzeptionalistischen Königreich…
Dass unterdessen das mögliche Win-Win-Win im Königreich Syrien noch nicht erreicht ist und die Ankündigung Donalds, “das Öl sicherzustellen” noch zu Problemen führen könnte, hatten wir in der letzten Folge schon angedeutet. Tasächlich gibt es für eine solche – illegale und völkerrechtswidrige – “Sicherstellung” jetzt aber keinen Grund mehr, nachdem der IS-Oberschurke erledigt worden ist und die Kämpfer der Kurden das Angebot von König Assad angenommen haben, nunmehr Teil seiner Armee zu werden um so vor den Truppen des Großsultans Erdogan geschützt zu sein. Für wen will König Donald nun noch das Öl sichern, fragten sich viele, wenn nicht für sich selbst beziehungsweise seine exzeptionalistischen Ölkonzerne ? Das wäre insofern konsequent, da es bei diesem Krieg ja von Beginn an nicht um “Freiheit” und “Demokratie” im Königreich Syrien ging , und auch nicht um den “blutigen Diktator” Assad, der kurz zuvor ja noch ein “sympathischer Augenarzt” war, sondern immer um das schwarze Gold in Pipelineistan.
Für den nun zum allgemeinen Friedensstifter aufgestiegenen russischen “Ultrabösen” bleibt deshalb noch einiges zu tun im Königreich Syrien, denn das von acht Jahren Krieg zerrüttete Land braucht für den Wiederaufbau sehr viel Geld und ist auf den Verkauf seines Öls dringend angewiesen. Die Kriegsfreunde werden deshalb alles dafür tun, dies zu verhindern. Das wird aber nicht so leicht, wie sich die Laptop-Bomber in Washington das vorstellen, denn es ist ohne Bodentruppen nicht zu machen. Deshalb hatten Obama und Hillary ja die islamistischen Wickelmützen und ihren Terror-Kalifen engagiert und auch den tapferen Stamm der Kurden bewaffnet – und den stinkend reichen Wahabiten-König Salman, den Vater des “Knochensägers” MBS, dafür zur Kasse gebeten. Dieser aber hat jetzt den russischen Herrscher Wladimir als Friedensstifter mit allem Pomp und Gloria empfangen und wird den “regime change” im Königreich Syrien nicht mehr unterstützen. Dass König Donald dann illegal mit ein paar kurdischen Milizen die Ölquellen im Nordosten des Landes besetzt hält , wird die dort lebende Bevölkerung, die zu 2/3 dem Stamme der Araber angehört, keinesfalls dulden. Der Plan der Exzeptionalisten, das alte Königreich Syrien zu beseitigen und es in vier Kleinstaaten zu zerschlagen – mit dem sie die Illusion der Kurden auf ein eigenes Königreich schürten und sie zum Krieg überredeten – ist somit endgültig gescheitert. Doch diese Nachricht ist zu den Herolden und Lautsprechern, die acht Jahre gegen den gewählten König Assad und seinen zur Hilfe gerufenen Retter Putin gehetzt hatten, noch nicht durchgedrungen – ihnen fehlen noch passende Textbausteine, weshalb es noch ein wenig dauern wird, bis sie sich nach der Berufsregel “Was interessiert mich meine Kriegshetze von gestern” den neuen Realitäten auf dem geopolitischen Schachbrett stellen – und den Friedensplan für den gesamten Mittleren Osten unterstützen, den die russischen Großmeister des Staatshandwerks und der diplomatischen Kunst derzeit mit allen beteiligten Nationen ausarbeiten.
Die erste Staffel des Real Game of Thrones ist schon als Buch erhältlich: “König Donald, die unsichtbaren Meister und der Kampf in den Thron”


