
Mindestens 31 Millionen Euro hat der Bischof von Limburg – Dr. Franz-Peter Tebartz van Elst – verbraten, um sich einen Wohnsitz herrichten zulassen. Zuvor war seine Eminenz schon unangenehm aufgefallen, weil er mit seinem Generalvikar Dr. Franz Kaspar in der First Class nach Indien geflogen war, um armen Slumkindern zu helfen, was er gegenüber einem “Spiegel”-Reporter aber abgestritten hatte – und der Zeitschrift hernach verbieten wollte, dies zu behaupten und eine eidesstaatliche Versicherung abgab, so etwas nie geagt zu haben. Weil aber ein Mitschnitt seiner Aussage existierte wird gegen den Bischof nun in Hamburg wegen eidlicher Falschaussage ermittelt. Denn Tebartz war tatsächlich First Class geflogen, auch wenn er nur ein Bussines-Class-Ticket bezahlte – sein Generalvikar hatte das Upgrade über “private” Bonusmeilen spendiert. Wie der Geschäftsführer einens kleinen Bistums privat zu derartigen Mengen Bonusmeilen kommt, die er sich auf häufigen Flügen nach Bombay und Bangkok erworben hat, ist im Zuge der Affäre bis dato kaum gefragt worden – und wird es wohl auch nicht mehr, den unlängst wurde der Generalvikar mit Dank für sein “segensreiches” Wirken verabschiedet. Wie er freilich die wunderbare Geldvermehrung des auf 5 Millionen veranschlagten Bischofssitzes zustande gebracht und an Kontrollgremien vorbei mindestens 31 Millionen locker machte, um neben der Renovierung von zwei Fachwerkhäusern auch noch eine Privatkapelle samt unterirdischen Gängen und Reliquienschrein auf den Limburger Domberg zu zaubern, dieser Verantwortung wird sich der Vielflieger Kaspar vermutlich noch stellen müssen. Oder auch nicht – denn dieser Herr ist ein Meister des Tricksens und Vertuschens und hat dies als jahrzehntelanger Leiter des katholischen Kinderheims “Vincenzstift” in Aulhausen bei Rüdesheim häufig unter Beweis gestellt. Seinen dortigen Vorgänger Rudolf Müller wollte er noch 2006 mit einem “Rudolf Müller Haus” auf dem Gelände für sein “segensreiches” Wirken ehren – dieser hatte sich das Leben genommen, nachdem seine jahrelangen Kinderschändungen an die Öffentlichkeit gekommen waren. Dass sein Nachfolger Kaspar mit der berüchtigten “schwarzen Pädagogik” in Aulhausen aufgeräumt hätte – wie das Bistum Limburg behauptet – ist insofern nichts als fromme PR. Als das Buch des ehemaligen Inssassen Alexander Homes (“Prügel vom lieben Gott”) 1981 erschien, ging Kaspar mit rechtlichen Mitteln dagegen vor; Eltern, die sich über die Mißhandlung ihrer behinderten Kinder beschwerten, zog er ebenfalls vor Gericht. Tarnen, Täuschen und Abstreiten im Namen Gottes ist die Profession dieses sauberen Ex-Generalvikars und insofern darf man auf die weitere Entwicklung des Falls gespannt sein – denn weniger der durchgeknallte Bischof, den sie wegen seines irren Blicks in Limburg “Bambi” nennen, sondern eher sein Geschäftsführer und Verwaltunsgratsvorsitzender Franz Kaspar ist für die Millionensünde auf dem Domberg verantwortlich. (Und nur ein Schelm denkt Böses dabei, dass der große Beender der schwarzen Pädagogik in Aulhausen bei Kindern in Thailand und Indien permanent Bonusmeilen sammelt.)
Warum mich diese Provinzposse interessiert ? Ich bin in Limburg groß geworden, mein Großvater, der für die Musik im Dom zuständig war und die große Orgel spielte, wohnte in dem weißen Haus links auf dem Bild ( Foto: Bistum Limburg), das in den 50ern genauso heruntergekommen war wie das jetzt prachtvoll restaurierte Fachwerkhaus daneben, in dem der Küster wohnte und das größtenteils leer stand. Den schwarzen Klotz dahinter hat sich Tebartz als Privatkapelle errichten lassen, sowie noch weitere Gebäude und einen mit edlen Teichen und Wandelpfaden designeten Privatgarten. Dort hatte mein späterer Religionslehrer, der Pfarrer Vali Löhr, einst seinen Gemüsegarten mit Unmengen Erdbeeren, Möhren, Kohlrabi; Salat usw , die ich zur Erntezeit öfter abholen ging. So kam der auf Kirchenland gewachsene Segen den Schäfchen zu Gute. Jetzt kann der “Luxusbischof” dort noch ein wenig um sein Seelenheil beten, bevor er abtritt – um dann vielleicht in der Bahnhofsmission von “Stuttgart 21” oder auf dem Flughafen BER tätig zu werden. Mit Bausünden kennt er sich ja Bestens aus…

Im Jahr 2000 war ich das letzte Mal in den USA. Nachdem ich mich seit dem September 2001 in zahlreichen Artikeln und Büchern kritisch über die offizielle Legende der 9/11-Anschläge geäußert hatte, mußte ich in den folgenden Jahren leider auch zwei Einladungen zu Konferenzen ausschlagen, weil ich nicht riskieren wollte, bei der Einreise am Flughafen festgesetzt und zurückgeschickt zu werden. Als Westberliner, der jahrelang dem rigiden Einreise,- und Transit-Regiment der DDR ausgesetzt war – nicht nur, als einer meiner Mitfahrer auf die Standardfrage: “Haben sie Funkgeräte, Schußwaffen oder Munition dabei” – einmal antwortete: “Wieso? Braucht man das hier?” – reagiere ich allergisch auf Grenzschikanen, die über die Identitätsfeststellung hinausgehen. Dass dem Autor
Dass ich mit Albert Hofmann befreundet war und mit ihm zusammen arbeiten durfte, zähle ich zu den großen Glücksfällen meines Lebens. Sein letztes Buch, das ich 2006 mit Roger Liggenstorfer herausgab, enthält seine Essays und Vorträge aus den beiden letzten Jahrzehnten seines Lebens, sowie Beiträge von Kollegen und Freunden zu seinem 100. Geburtstag: 
Vor 15 Jahren, am 20.9.1997, berichteten Manfred Kriener und Walter Saller auf der Titelseite der
“Wenn Wahlen was ändern würden, wären sie längst verboten”, lautet eine alte Binsenweisheit, die freilich auch umgekehrt Geltung hat: “Wenn Nicht-Wählen etwas ändern würde, wäre es längst verboten.” Seit ich mit 18 zum ersten Mal zur Urne schreiten durfte, habe ich mich meistens zu einem faulen Kompromiss entschieden und eine Stimme abgegeben, einige Male aber auch im Sinne dieser Binsenweisheit darauf verzichtet. Morgen werde ich wieder wählen und habe es zumindest mit der Erststimme leicht, weil mit Christian Ströbele hier in Kreuzberg wieder ein Kandidat antritt, den ich seit über 30 Jahren gut kenne und für einen der wenigen nicht-korrupten Parlamentarier halte. Seine Partei aber wähle ich schon nicht mehr, seit die Grünen unter Jockel Fischer zu Oliv-Grünen mutiert sind und die Bundeswehr auf den Balkan schickten – Ströbele aber hat sich als einer der wenigen Grünen gegen sämtliche Kriegseinsätze eingesetzt und bekommt deshalb meine Stimme. Was die Zweitstimme betrifft, war ich unentschlossen und habe neulich den
Am kommenden Montag werde ich in der