“Die Arbeit mit dem Pendeln als Hilfsmittel zur Hypnose-Einleitung ist kein “okkulter Unsinn”, sondern eine neurologisch höchst effiziente Technik zur Beeinflussung der Gehirnaktivitäten, die bei korrekter Anwendung in eine tiefe Trance führen kann”, heißt es in einer aktuellen Anleitung zur Hypnoseausbildung. Auf ein Pendel zu schauen ist also kein esoterischer Hokuspokus. Umso erstaunlicher ist der Werbespot, der Millionen Amerikaner am 22.November 1963 auf dem CBS-Kanal gezeigt wurde, nachdem die mittägliche Seifenoper unterbrochen und eine Durchsage über das Attentat auf Präsident Kennedy erfolgt war. Ein Spot für löslichen Nescafé, dessen Dramaturgie von einem schwingenden Pendel dominiert wird – und der die massenmedialen Hypnose einleitete, mit der dann in den folgenden Stunden die Legende des Einzeltäters Lee Harvey Oswald implantiert wurde. Oswald konnte nicht mehr widersprechen, er fiel zwei Tage später dem ersten Mord zum Opfer, der live im Fernsehen übertragen wurde.
Die “Fahrerstochter”
Vor vielen Jahren, im Oktober 2005, versuchte ich in einem Artikel den kometenhaften Aufstieg einer “grauen Kugelmaus” aus dem Osten zu erklären. Dass diese 2013 als quasi alternativloses Sternbild “Mutti” den Himmel über Berlin beherrscht und voraussichtlich noch über Jahre dominieren wird, war zwar noch nicht abzusehen, deutete sich aber durchaus schon an:
“Hätte vor zehn Jahren irgendein politischer Beobachter, Journalist oder Soziologe die Prognose abgegeben, dass Angela Merkel spätestens 2005 Bundeskanzlerin wird, hätte er bei sowohl bei Fachkollegen als auch in der Öffentlichkeit im besten Falle Stirnrunzeln ernten können, viel eher aber völliges Unverständnis oder sogar Zweifel an seiner Zurechnungsfähigkeit. Diese graue Kugelmaus, Papa Kohls Mädchen, die triste Unscheinbare aus dem Osten? Nie und nimmer! Was nur einmal mehr zeigt, wie wenig Leitartikler, professionelle Lallbacken und andere Experten, die um die Deutungshoheit im öffentlichen Diskurs ringen, vom eigentlichen politischen Geschäft sowie von den Qualifikationen verstehen, die erforderlich sind, um in dieser Institution nach oben kommen.
Wie schafft man im Haifischbecken der Macht – vorbei an scheinbar souveränen Pottwalen wie Kohl, an smarten altgedienten Intriganten und beutegierigen Jungräubern von Merz bis Koch und zuletzt an einem leibhaftigen weißen Fernsehhai vom Kaliber Schröder – ganz nach oben zu schwimmen und als Queen Angie I. dem Meer zu entsteigen? Das war auch für mich, als Mitglied der oben zitierten Expertenrunde, ein großes Mysterium, bis mir heute der Kollege S. eine Anekdote aus dem Leben der Angela M. berichtete, die das Rätsel um die wunderbaren Fähigkeiten der künftigen Kanzlerin zumindest teilweise lüftet. Er hatte sie beim Mittagessen von einer weiteren Kollegin gehört, die gerade die Biographie der Templiner Pfarrerstochter recherchiert. Da es sich beim Ort des Mittagessens um die Kantine einer hochmögenden Anstalt der ARD handelte, die bekanntlich immer nur die Wahrheit sagt, gebe ich die Geschichte ohne weitere Quellenrecherche wieder – doch scheint sie so aufschlussreich für das Mysterium des Merkel-Faktors, dass sie nur wahr sein kann:
Die junge und ehrgeizige Angela hatte schon früh bemerkt, dass Pfarrer in der DDR kein angesehener Beruf und die Herkunft aus einem Pfarrhaus dem sozialen Aufstieg eher hinderlich war. Deshalb hatte sie sich angewöhnt, wenn sie nach dem Beruf ihres Vaters gefragt wurde, immer etwas undeutlich zu nuscheln und das Wort in die Länge zu ziehen. So wurde aus dem „Pfarrer“ ein im Arbeiter- und Bauernstaat politisch absolut korrekter Beruf: „Fahrer“.
Inwieweit dieser Kniff im Sinne des Pfarrhauses als erlaubte Notlüge oder als Todsünde zu werten ist, können nur Theologen beurteilen, doch er gibt einen deutlichen Hinweis auf die verborgenen Qualifikationen, die den erstaunlichen Aufstieg Merkels ausmachen: ein hohes Potential an sozialer Intelligenz, Vernetzungs- und Anpassungsfähigkeit. Denn vom Pfarrer auf den Fahrer muss man nicht nur erst mal kommen – also wortgewandt und klug sein -, man muss es dann auch performance-mäßig bringen und dabei so doppeldeutig und unfassbar bleiben wie Teilchen und Welle, die frau als Quantenphysikerin gerade studiert.
Ideale Voraussetzungen also für ein Geschäft, in dem nicht das Lügen bestraft wird, sondern nur das Sich-Erwischen-Lassen: die Politik. Unsere nächste Bundeskanzlerin scheint über Fähigkeiten zu verfügen, die bis dato noch kaum zur Kenntnis genommen worden sind. Das macht, angesichts der kommenden Schrecken einer „Schrökel“-Koalition, immerhin einen Funken Hoffnung. Die CDU freilich sollte ihre ohnehin völlig unpassende und deprimierende Angie-Hymne schleunigst auswechseln: Die ruppigen „Rolling Stones“ waren der stromlinien-bewussten Aufsteigerin zu gewagt, wenn sie als Teenie davon träumte, mal so etwas wie Nachfolgerin von Ulbricht und Honnecker zu werden. Mehr als die „Beatles“ war da an Pop-Opposition einfach nicht drin. Insofern ist für die erste „Fahrerstochter“ an der Spitze der Bundesrepublik dringend eine neue Erkennungsmelodie fällig: „Baby, you can drive my car“.
Dark Magic of Gold
Heute großes Illuminaten-Kino: eine russische Dokumentation ( in der unter Zeile können englische Untertitel eingeblendet werden) über die Finanztyrannei der Rothschilds, Rockefellers und ihrer Federal Reserve Bank – und den größten Raub der Geschichte: des gesamten Golds der chinesischen Dynastie 1943 im Wert von vielen Billionen Euro. Am 10. September 2001 lief die Frist für die Rückführung des Golds, doch dann kam bekanntlich etwas dazwischen…
Die Al CIAda – Saudi Connection
Dass und wie sich die beiden vermeintlichen 9/11-Hijacker Al-Midhar und Al-Hazmi der schützenden Hand der CIA erfreuten, dürfte den Lesern unseres Buchs 11.9. – Zehn Jahre danach noch bekannt sein, ebenso wie die Tatsache, dass 15 der 19 “Hijacker” mit ihren völlig desolaten Visa-Anträgen vom US-Konsulat in Jhedda/Saudi Arabien durchgewunken wurden, das als Schleusungseinrichtung der Geheimdienste schon berüchtigt war. Hätte es sich bei diesen Männern tatsächlich um autonome Terroristen gehandelt, die zu dem von Bin Laden in einer afghanischen Höhle organisierten Attentat ausgeschwärmt waren, hätten sie mit diesen dilettantisch ausgefüllten Visa nicht einmal nach USA einreisen können, ihr Plan wäre schon im Ansatz gescheitert. Nur dank der Protektion der CIA kamen sie in die Vereinigten Staaten und wurden auch dort bestens unterstützt, erhielten wie Al-Midhar und Al-Hazmi in San Diego Wohnungen und Geld von Mittelsmännern des saudischen Geheimdiensts und wurden von der CIA vor einem möglichen Auffliegen durch Fahnder des FBI geschützt. Weil schon diese wenigen Fakten das Lügengebäude der offiziellen 9/11-Legende zum Einsturz gebracht hätten sorgte Philip Zelikow, der Autor des 9/11-Reports dafür, dass die gesamte Saudi-Connection in dem Report weitestgehend unterschlagen wurde. Peter Dale Scott hat die Geschichte dieser Saudi-Connection, die schon lange vor 9/11 begann, jetzt noch einmal in einem akribisch dokumentierten Essay aufgeschrieben, dessen Lektüre gerade angesichts der aktuelle wieder aufgeflammten Terrorwarnungen nur empfohlen werden kann: US Government “Protection” of Al-Qaeda Terrorists and the US-Saudi “Black Hole”
Auf einmal sind alle Verschwörungstheoretiker
Für die heutige Ausgabe der taz habe ich einen kleinen Kommentar zu dem Wandel des Begriffs “Verschwörungstheorie” geschrieben. Offenbar scheint verschwörungstheoretisches Denken mittlerweile auch in solchen Redaktionen angekommen, in denen der Begriff “Verschwörungstheorie” bis vor Kurzem allein der Diffamierung unerwünschter Nachrichten diente.Wer vor einigen Wochen noch behauptet hätte, dass die Geheimdeinste den kompletten Internetverkehr und sämtliche Telefonate abschnorcheln, wäre ohne jedes Zögern als verrückter Verschwörungstheoretiker bezeichnet worden, der mit seiner pathologischen Paranoia völlig unbegründetes Misstrauen sät. Jetzt, wo sich die Aussagen dieses Verrückten als zutreffend und wahrheitsgetreu erwiesen haben, kann er sich freilich auch nichts dafür kaufen. Denn nun heißt es: Dass Geheimdienste spitzeln, war doch sowieso schon immer klar!
JFK vs. National Security Establishment
Als ich Mitte des vergangenen Jahres von verschiedenen Verlagen gefragt wurde, ob ich zu dem im November 2013 anstehenden 50. Todestag nicht ein Buch über John F. Kennedy schreiben wolle, winkte ich zuerst ab – und wunderte mich über die Anfragen. Bis mir klar wurde, dass ich sie wohl Google verdanke, wo nach der Eingabe “JFK Verschwörung” gleich hinter Wikipedia der zweiteilige Artikel angezeigt wird, den ich 2003 für Telepolis geschrieben hatte. Seitdem hatte ich mit dem Thema nur noch selten beschäftigt und dachte eigentlich , dass genug dazu geschrieben sei und ein weiteres Buch wenig Sinn machen würde, weil es zu diesem Fall einfach nichts Neues gibt. Doch dann entdeckte ich das Archiv des “Assassination Records Review Board” (ARRB), das Mitte der 90er Jahre per Gesetz auf den Weg gebracht worden war und seitdem Millionen bis dato unveröffentlichter Dokumente gesichtet hatte, ich las die beiden ausgezeichneten Bücher von David Talbot – “Brothers – The Hidden History of the Kenendy Years” (2008) – und Jim Douglass – “JFK & The Unspeakable – Why He Died And Why It Matters” (2010)- und war umgehend überzeugt, dass es nicht nur sehr viel Neues zu diesem Fall gibt, sondern dass es auch Sinn macht, weiter zu recherchieren und ein Buch zu schreiben. Zumal ich ein weiteres Werk entdeckte, Peter Janney’s “Mary’s Mosaic: The CIA Conspiracy to Murder John F. Kennedy, Mary Pinchot Meyer, and Their Vision for World Peace” (2012), das einen Zusammenhang dokumentierte, der mich umtrieb, seit ich Mitte der 80er Jahre Timothy Learys Auotobiografie “Flashbacks” gelesen hatte. Dort erzählte Leary, dass Anfang der 60er Jahre eine junge Frau, die sich als Mary Pinchot vorstellte, zu ihm in die Harvard-Universität gekommen sei, und um Unterweisung gebeten hätte, wie man eine LSD-Sitzung leitet – sie hätte einen einflußreichen Freund in Washington, dem sie die Erfahrung eines erweiterten Bewußtseins zukommen lassen wolle. Den Namen dieses Freundes hatte sie auch bei ihren weiteren Besuchen bei Leary nie genannt; in seinem Buch äußerste Leary nur die Vermutung, dass es sich dabei um JFK gehandelt habe – und wiederholte dies auch, als ich ihn bei einem Besuch in Berlin 1987 explizit danach fragte. Viele JFK-Forscher haben diese Geschichte als Aufschneiderei des ohnehin als “LSD-Guru” schlecht beleumundeten Ex-Professors bezeichnet, der damit nur sein Buch promoten wollte. Doch mir schien sie schon damals plausibel – und nach den Recherchen im letzten Jahr und Peter Janneys akribisch recherchierter Biografie scheint sie mir absolut glaubwürdig. Denn sie kann den erstaunlichen Wandel erklären, der den als bekennender kalter Krieger gestartete Kennedy in seiner kurzen Amtszeit zu einem Prösidenten machte, der das defintive Ende des kalten Kriegs einleiten wollte – und sich so die mächstigste Insititution im Lande, den militäisch-industriellen Komplex, zum tödlichen Feind machte. Und Mary Meyer, die anders als JFKs zahlreiche Mätressen und Betthäschen, seine wichtigsten Beraterin und Freundin wurde, spielte bei diesem Wandel eine entscheidende Rolle – und bezahlte dafür 10 Monate nach dem Attentat in Dallas ebenfalls mit ihrem Leben. Mehr dazu in meinem Buch “JFK – Staatsstreich in Amerika”, das in Kürze erscheint.
Dass und wie John F. Kennedy sich das National Security Establishment zum Feind machte, weil er den “heiligen Krieg” gegen den Kommunismus beenden wollte, hat Douglas Horn, der als “Chief Analyst for Military Records” des ARRB fungierte und ein 5-bändiges Werk darüber veröffentlichte – Inside the Assassination Records Review Board (2009) – in einem soeben erschienenen ausführlichen Beitrag dargestellt. Diesen kann ich allen Interessierten als Einstieg in das Thema nur empfehlen: JFK’s War against the National Security Establishment.
Welcome To Brainwashington !
Auch wenn mir Alarmismus eher fern liegt, scheint es doch ziemlich merkwürdig, dass heute zahlreiche US-Botschaften im mittleren Osten schliessen, auch England Frankreich und Deutschland ihre im Yemen dichtmachen, FBI und Interpol wegen “erhöhter Terrorgefahr” Reisewarnungen an ihre Bürger durchgeben und dann auch noch gemeldet wird, dass in den USA eine nationale “Anti-Terror”-Übung mit über 5.000 Teilnehmern sattfindet, bei der ein nuklearer Terroranschlag simuliert werden soll. Da solche “Übungen” gerne in die Realität umschlagen – wie 9/11 die Simulation gehijackter Fluzeuge, wie 7/7 die Terrorübung in der Londoner U-Bahn und zuletzt das Training der “Boston Bomb Squad” beim Marathonlauf – scheint in den nächsten Tagen besondere Aufmerksamkeit für stattfindende oder “in letzter Minute” verhinderte Operationen unter falscher Flagge durchaus geboten. Zumal die ins Kreuzfeuer öffentlicher Kritik geratenen Schnüffelaktionen der NSA dringend einer Imageaufwertung bedürfen, ebenso wie die CIA, deren Aktionen in der libyschen Botschaft Bengazhi – die Ausrüstung von Al Qaida-Kämpfern mit libyschen Waffen für die “Revolte” in Syrien – gerade ans Licht gekommen sind.
Passend zu dieser aktuellen Situation heute im Sonntagskino ein wenig Hintergrund: “State of Mind – The Psychology of Control” – eine gerade erschienene 2-stündige Dokumentation über die Geschichte der Bewusstseinskontrolle, Gehirnwäsche und psychologischer Operationen im 20./21. Jahrhundert:
Die Handy-Anrufe des 11.9.
Zuletzt hatte es hier im Frühjahr 2011 eine heisse Diskussion über die echten oder gefälschten Handy-Anrufe aus den entführten Flugzeugen am 11.9.2001 gegeben. Ohne Frage sind diese Telefonate – vorallem die von Barbara Olsen mit ihrem Mann Theodor Olson, dem “Kronanwalt” der Bush-Regierung – eine der zentralen Säulen der offiziellen 9/11-Legende. In unserem Buch hatten wir auf eine dteaillierte Erörterung verzichtet und dazu angemerkt:
“Unter dem Info- und Desinfo-Strich bleibt indes bis heute offen, ob es an Bord von AA 77 überhaupt »Airphones« gab, von denen aus Hauptzeugin Barbara Olson ihren Mann Theodore im Justizministerium hätte erreichen können (nachdem das FBI offenbar die Verwendung eines Handy ausschloss, dank der im Moussaoui-Prozess vorgelegten Auswertungen). Unbeantwortet bleiben ebenfalls skeptische Fragen an die Skeptiker, kulminierend ungefähr in dieser: Falls 9/11 auf jeder Ebene ein gigantischer Verschwörer-Hoax war – wieso machten die genialen Planer ohne Not Fehler wie den, fragwürdige Anrufe von Bord der Maschinen aus schlampig zu inszenieren? Hätten wir nicht ohne diese Anrufe viel weniger Zweifel an der offiziellen Darstellung?Aufgrund der insgesamt gewichtigen Unsicherheiten verzichten wir daher nach gründlicher Prüfung der unsicheren Fakten- und Beweislage im Rahmen dieses Buches auf eine weitere Vertiefung des Aspekts »Anrufe von Bord der Flüge 77 und 93” (Bröckers/Walther: 11.9. – Zehn Jahre danach, S.296)
Unlängst hat sich nun eine Gruppe von Experten – “Consensus 9/11 – The 9/11 Best Evidence Panel” – der Fakten im Zusammenhang mit diesen Telefonaten nochmals angenommen – und kommt nach der Analyse der Anrufe von Todd Beamer (“Let’s Roll!”) und Barbara Olson sowie der weiteren Telefonate zu dem Schluss, dass diese nicht stattgefunden haben. Hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse auf deutsch. Damit ist die “unsichere Fakten,-und Beweislage”, die uns 2011 von einer eingehenden Befassung mit diesem Punkt abhielt zwar immer noch nicht auf der völlig sicheren Seite, die Belege, die das Panel zusammengestellt hat, unterstützen jedoch die massiven Zweifel an der Authentizität der offiziellen Version. Und sie zeigen, dass es auch weiterhin in Sachen 9/11 nur ein Forderung geben kann: eine Neu-Untersuchung in der sämtliche Zeugen unter Eid aussagen.
“JFK – Staatsstreich in Amerika” als e-Book
Mein Buch über John F. Kennedy ist ab heute schon als e-Book erhältlich, Kindle-LesreInnen können es hier bestellen. Das gedruckte Buch kommt dann in drei Wochen. Dass das Buch im Zusammenhang mit der Massenausspähung durch die NSA eine besondere Aktualität hat, weil diese sehr wahrscheinlich nicht stattfinden würde, hätte JFK länger als nur 1000 Tage regiert, hatte ich anhand seiner Aussagen über “secrecy” hier kürzlich schon erwähnt. Und die Millionen Toten des Vietnamkriegs hätte es unter seiner Regierung nicht gegeben – doch drei Tage nach den Schüssen von Dallas, als sein Sarg in Washington aufgebahrt war und Zehntausende Bürger kondolierten, sagte sein Nachfolger Johnson dem Generalsstab angesichts der bevorstehenden Präsidentschaftswahl 1964: “Seht zu, dass ich gewählt werde, und ihr bekommt euren Krieg. ”
Dass Kennedy es ernst meinte mit seinen Friedensbemühungen und er defintiv dabei war, den kalten Krieg zu beenden wurde spätestens in seiner Rede am 10. Juni 1963 klar, die ich zum 50. Jahrestag verlinkt hatte. Wie der erstaunliche Wandel JFKs, der als konventioneller kalter Krieger gestartet war, zustande kam, wird in diesem Buch ausführlich dokumentiert und dargelegt. JFK suchte den Frieden und wurde deshalb zum Abschuss freigegeben..