Die Geschichte klingt mehr als abenteuerlich, die verschiedenenen Plots scheinen Drehbüchern für Indiana Jones, James Bond oder dem defintiven Illuminaten-Thriller entommen, die Story reicht bis in die 1930er Jahre zurück und hinein bis in die aktuelle Gegenwart – und ist, wenn man den Whistleblowern folgen darf, von größter Bedeutung für die nahe Zukunft. Sie enthält verschiedene Ingredienzien und Gewürze, die dem nüchternen Analytiker von Verschwörungstheorien den Appetit verderben, weil der Zeiger des Bullshit-Detektors unbarmherzig in den roten Bereich auschlägt wenn zB UFOs und Außeriridische auftauchen. Aber das ist hier nur am Rande und gelegentlich der Fall – und einem guten Motor schadet es nicht, hier und da in den roten Bereich zu drehen, im Gegenteil fängt da für passionierte Fahrer der Spaß erst richtig an, und so ist es auch mit einer guten Geschichte. Dass Benjamin Fulford – der ehemalige Bürochef Asien des Wirtschaftsmagazins “Forbes” – meines Erachtens bei seinen Interpretationen bisweilen über den Pudding haut, ändert deshalb nichts daran, dass es sich im Kern um einen journalistischen Scoop allererster Güte handelt. Nicht um eine “abstruse Verschwörungstheorie”, wie seit 9/11 jede Information genannt wird, die das allgemeine Mainstream-Gewäsch anzweifelt, sondern um eine faktengesättigte, beweis-, und gerichtsfeste Dokumentation. Nun hilft auch das, wie wir spätestens seit 9/11 wissen, wenig, wenn willfährige Medien und Justiz keinerlei Interesse für die Wahrheitsfindung aufbringen – insofern sollte man nicht allzu optimistisch sein, dass die Ende November in New York eingereichte 111-seitige Klageschrift (pdf) und das anstehende Gerichtsverfahren wirklich Folgen haben. Angeklagt sind die Vereinten Nationen, das Office of International Treasury Controll, das World Economic Forum, die Republik Italien und ein weiteres Dutzend Personen, Kläger ist der in Bulgarien lebende US-Staatsbürger Neil Keenan als Bevolllmächtigter der Dragon-Family, einem Konsortium asiatischer Adelsfamilien, und es geht um deren Anspruch auf Gold der Federal Reserve Bank im Wert von 1, 1 Billionen (amerik. Trillionen) US-Dollar.
Ganz kurz tauchte dieser Schatz 2009 im Medienmainstream auf und schnell wieder unter, als zwei Japaner 2009 an der italienisch-schweizerischen Grenze vom Zoll durchsucht worden und Wertpapiere – Bonds der Federal Reserve Bank New York – im Wert von 134,5 Milliarden $ dabei hatten. In den Medien wurde gemutmaßt, dass es sich um Fälschungen handelen muß, da die Papiere auf je 500 Millionen lauteten, was im Bankgeschäft unüblich ist. Mittlerweile hat sich aber herausgestellt, dass die Bonds echt sind und der Bevollmächtigte der Besitzer klagt auf Herausgabe – und bezichtigt die Beklagten der illegalen Beschlagnahme und des Versuchs, ihn mit 100 Millionen zu bestechen wenn er die Sache auf sich beruhen läßt. Die 134 Milliarden, die die japanischen Emmissäre im Auftrag der Dragon-Family 2009 cashen wollten, sollten humanitären Fonds für die Entwicklung in Afrika und Asien zugehen.
Nach dem Einfall der Japaner in China in den 1930er Jahren fürchteten viele der Provinzfürsten und reichen Adeligen um ihre Goldreserven und suchten sie eilig außer Landes zu schaffen – in die Tresore der amerikanischen Federal Reserve Bank, die 1938 dem Empfang von sieben Schiffsladungen Gold quittierte und den Besitzern dafür Schatzanweisungen ausstellte, mit einer Laufzeit von 60 Jahren. Als diese nun 1998 fällig wurden versuchte die FED die Forderung abzuwimmeln, wurde aber vom internationalen Zivilgericht zur Auszahlung verdonnert – und verpflichtete sich zur Rücklieferung des Goldes. Die erste Schiffsladung sollte am 12. September 2001 in New York abgehen – und fiel dann aus bekannten Gründen aus…
Den Rest der Geschichte können geneigte LeserInnen in dem ausführlichen Interview nachlesen, das David Wilcock mit Benjamin Fulford darüber geführt hat – hier.
Wer noch mehr Zeit mitbringt und sich das komplette Verschwörungsgarn von Fulford zu Gemüte führen will – hier ein Dossier des Nexus-Magazin von 2007 als pdf. Gäbe es die oben verlinkte handfeste Gerichtsklage nicht läge es nahe, die ganze Geschichte für kompletten Bullshit und ihren Überbringer für einen durchgeknallten Schwachkopf zu halten. So aber könnte es sich lohnen, diese komplexe Großverschwörung einmal genauer anzusehen, auch wenn sie zu groß scheint um wahr zu sein. Das eine oder andere Licht aber könnte an einem verregneten vierten Advent vielleicht dennoch aufgehen…

Der Drogenkriegs-Unsinn hört einfach nicht auf. Gerade war ich mal wieder ein paar Tage in Amsterdam, wo die niederländsiche Regierung jetzt vorhat, Cannabis mit einem THC-Gehalt von über 15 % als