Die Tagesschau fragt gerade mal ab, wie die Zustimmung zur “Occupy”-Bewegung ist, sie liegt aktuell bei 91%. Das ist schon ziemlich nah an den 99 %, für die die Aktivisten auf die Straße gehen – und jetzt vor der Europäischen Zentralbank in Frankfurt ihre Zelte aufgeschlagen haben. Vielleicht für die ARD ein Grund, künftig vor der “Tagesschau” nicht mehr ellenlang das Börsencasino und den Spekulationszirkus zu featuren, sondern ihrem öffentlich-rechtlichen Auftrag nachzukommen – und statt die von Goldman Sachs, J.P.Morgan und einer Handvoll anderen manipulierten Kurse als gottgegeben zu kommentieren mit dafür zu sorgen, dass diese gemeingefährliche Spekulation endlich in die Schranken gewiesen wird.
Unterdessen rufen die Aktivisten in Wallstreet schon mal dazu auf, den 5. November nicht zu vergessen – und die Bank zu wechseln. In Deutschland kommen als Alternative zu den üblichen Verdächtigen die GLS-Bank und teilweise auch die Volks,-und Raiffeisenbanken und Sparkassen in Frage. Zwar spielen die paar Kröten, die ein Bruchteil der 99 % von den Großbanken abziehen, keine entscheidende Rolle, symbolisch aber ist ein solcher Bank-Transfer nicht zu unterschätzen, zumal wenn er als Schneeballeffekt Kreise zieht.
Für die “Ja, aber…”- Fraktion der “Occupy”-Kritiker, die Strukturen, Sprecher, Führer und Forderungen vermissen – hier wären schon mal ein paar, die für den Anfang durchaus reichen… Bis das geschafft ist, könnten die “Occupy”-Camper auf der EZB-Wiesen die häßliche, blau-gelbe Euro-Statue vielleicht mal christo-mäßig verpacken…
Update In den USA verweigerten Großbanken ihren Kunden die Kontokündigung

Zu den wichtigsten Wissenschaftlern des 20. Jahrhunderts zählen für mich Wolfgang Pauli und Carl Gustav Jung, die in ihrem jeweiligen Fachgebiet – der Physik und der Psychologie – am weitesten in die Tiefe gingen, an die Schnittstelle von Geist und Materie, das Grenzgebiet von mentalen und stofflichen Vorgängen erforschten. Dabei befaßte sich der strenge Mathematiker und Quantenphysiker Pauli ebenso mit scheinbar esoterischen Bereichen wie Telepathie oder Alchemie wie der Psychiater Jung mit der Mathematik des “I Ging” oder mit Ufos, was beide mit ihren Fachkollegen kaum tiefergehend zu besprechen wagten, um nicht als Spinner abgstempelt zu werden. Umso wichtiger war ihnen ihre jahrzehntelange Zusammenarbeit und gegenseitige Motivation bei der Erforschung dieser Bereiche. Die Geschichte dieser Zusammenarbeit und Forschungen im Weltraum der Seele und des Mikrokosmos hat der Wissenschaftshistoriker Arthur I. Miller in einem spannenden Buch aufgschrieben:
“Don’t follow leaders, watch the parking meter’s”… “Look out kid, they keep it all hid”… “You don’t need a Weatherman to know which wy the wind blows” – Bob Dylan hat den Literatur-Nobelpreis ja schon wieder nicht bekommen, womit nichts gegen die Ikea-Haikus des alten Schweden gesagt sein soll, aber was allein die Zeilen des 