Kleine Presseschau

Zum Wochenende gibt es einige Besprechungen und Interviews zu unserem Buch. Die taz bringt auf 20 Sonderseiten Beiträge über die Profiteure von 9/11 und hat auch mich danach gefragt

taz: Mathias, du hast drei Bücher über 9/11 geschrieben, die sich alle gut verkaufen. Bist du ein Profiteur?
Auf jeden Fall. Die offizielle Legende vom 11. September steckt voller Widersprüche, die seltsamerweise die Stars des Investigativjournalismus nicht aufgreifen. Ich hab davon profitiert, dass der Rest der Branche alles mir überlassen hat.

Du schreibst, dieses Nichtbefassen sei einem Phänomen kognitiver Dissonanz geschuldet. Was meinst du damit?
Ich höre bis heute immer wieder: dass die Regierung ihre eigenen Leute umbringt, ist nicht vorstellbar. Wir haben in 38 Kapiteln die Zeugen benannt, die gehört werden müssten, und die Akten, die freigegeben werden sollten. Jedes dieser Kapitel würde in einem normalen Gerichtsverfahren zur Wiederaufnahme reichen. Das passiert hier nicht. Dass die US-Regierung, die westlichen Regierungen und die Medien damit durchkommen, hat mit dieser Dissonanz zu tun: Die Leute wollen sich nicht vorstellen, dass wir nicht mehr von demokratisch gewählten Volksvertretern regiert werden.
Sondern von wem?
Von einer Bande von Oligarchen und Privatarmeen, die Regimewechsel inszenieren und auch Terroranschläge unter falscher Flagge durchführen können.

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Letzte Woche in Wien sprach ich mit einem Reporter der Ober Östereichischen Nachrichten aus Linz, der ähnliche Fragen hatte:

Wenn Ihre Mutmaßungen stimmen, dass eine Schattenregierung den 11. September orchestriert hat, dann muss man doch an allem zweifeln, was als Stütze unserer Gesellschaft gilt: Freiheit, Demokratie, etc.
Und dieses Zweifeln macht niemand gerne. Wenn etwas passiert, was unserem Weltbild widerspricht, dissonant ist, dann verdrängen wir es. Wir können uns doch alle nicht vorstellen, dass unsere gewählten Volksvertreter gar nicht die Guten sind, dass sie von Leuten aus dem Hinterzimmer gesteuert werden. Das wollen wir nicht wahrhaben und blenden es aus.

OÖN: Nur Sie blenden das nicht aus?
Ich nehme mir die Freiheit, das nicht zu verdrängen.

OÖN: Wenn es die meisten anderen aber tun, wird den Schattenmännern vom CIA Ihr Buch herzlich egal sein …
Ich bin einmal gefragt worden, ob wegen meines Buches ein Untersuchungsausschuss eingerichtet wird. Das glaube ich natürlich nicht.

OÖN: Hingegen wurden Sie in vielen Medien abgeurteilt.
Wenn man die Botschaft nicht hören will, prügelt man den Botschafter. Das ist eine ganz alte Nummer…

OÖN: Sie haben keine Angst, dass Ihnen die CIA einen Killer schickt?
Das sollen die ruhig machen. Es wäre der beste Wahrheitsbeweis. Dann hätten meine Bücher nicht 100.000 Auflage, sondern zwei Millionen.

OÖN: Allerdings leider erst posthum …
Genau.

Das ganze Interview hier

Matthias Reichelt schreibt in seiner Rezension in der Jungen Welt “über die Angst vor dem Einsturz eines wohlbehüteten und bequemen Weltbilds”.

Außerdem: Die sächsische “Freie Presse” befindet “Ein lesenswertes Buch, mit dem man das Fragen lernen kann”, das Handelsblatt konstatiert “hohe Auflagen mit Verschwörungen”,  der “Standard” in Wien lobt, dass das Buch von Bröckers/Walther “tief blicken läßt”.

“Die offiziellen Erklärungen zu den Anschlägen sind ein Märchen. Was stattdessen geschehen ist und wer die wirklichen Drahtzieher sind, ist eine ganz andere Frage. Eine neue und unabhängige Untersuchung ist deshalb heute, 10 Jahre nach diesem unglaublichen Verbrechen, nötiger denn je”, heißt es abschließend auf TechnoBase.FM

Update: Zum Abschluß noch ein großartiges Hörstück von Ken Jebsen : “Happy Birthday Terrorlüge!” (mp3 hier).  Mitte August hat Ken ein ausführliches Interview über das neue Buch mit mir geführt, das morgen ab 14 Uhr auf Fritz Radio läuft – im KEN FM 9/11-special

Markus Klöckner hat auf Telepolis noch einmal  die Schlammschlacht um “Verschwörungstheorien” analysiert: “9/11: Wie Kritiker zu Zirkusdarstellern wurden”

9/11-Klassiker als e-book

Die elektronische Neuauflage zweier  “Klassiker” ist anzuzeigen. Lange war “Fakten, Fälschungen und die unterdrückten Bewesie des 11.9.”, das ich 2003 mit Andreas Hauß geschrieben habe vergriffen, ungebrauchte Exemplare wurden antiquarisch schon mit Liebhaberpreisen von über 50 Euro bezahlt – hätte ich doch nur ein paar versiegelte aufgehoben ! –  aber jetzt ist das Buch als Kindle-edition in digitaler Form wieder lieferbar.
Dasselbe gilt für die “Mutter ” aller skeptischen 9/11-Bücher – “Verschwörungen, Verschwörungstheorien und die Geheimnisse des 11.9.” , das im Juni 2002  erschien und ebenfalls  lange vergriffen ist. Diese Woche erscheint es außerdem erstmals – in unveränderter Fassung, mit einem aktuellen Vorwort – in spanischer Übersetzung.

Kleines Lehrstück in Sachen Meinungs-und Pressefreiheit

Nach einem Artikel über den Umgang der Medien mit 9/11 erhielt Sabine Schiffer die Anfrage einer großen deutschen Wochenzeitung, eine gekürzte Version für die Leserdebattenseite zur Verfügung zu stellen. Aber da war ein Redakteur offenbar mal wieder zu gutgläubig oder unbedarft was die Meinungs-und Pressefreiheit betrifft, denn einen Tag später wurde Frau Dr. Schiffer zurückepfiffen: “….sind wir zu dem Beschluss gekommen, dass Sie sich in dem Artikel nicht deutlich genug von den Verschwörungstheorien distanzieren, für die Sie eine höhere Beachtung in den Medien fordern. Wir erleben immer wieder, das vereinzelte User diese Verschwörungstheorien in unseren Leserdebatten propagieren, und möchten dies nicht noch weiter befördern.”

Merke: wer nicht drei Mal täglich gen Washington auf die Knie fällt und “Osama war’s!!!” bekennt, wer als Ungläubiger die offizielle Verschwörungstheorie ablehnt und  auf Aufklärung besteht, ist selbst  für Leserdebatten in deutschen Wochenzeitungen untragbar. Von Leitartikeln ganz zu schweigen. Dass laut Emnid-Umfrage vom Februar 2011 in Deutschland 89,5 der Bevölkerung die offizielle 9/11-Version nicht glauben – geschenkt! Solange alle Chefredaktionen von den restlichen 11,5  10,5 % besetzt sind, steht der flächendeckenden Verbreitung des Osama-Evangeliums einfach nichts im Wege…

9/11 und das Schweigen der Medien

Unter diesem Titel schreibt Paul Schreyer im neuen “Ossietzky”:

“Die größte Aufmerksamkeit gebührt sicherlich dem neuen Buch von Mathias Bröckers und Christian Walther: »11. 9. – Der Einsturz eines Lügengebäudes«. Die beiden Autoren legen ein akribisch recherchiertes Kompendium der Widersprüche vor, an dessen Erkenntnissen eigentlich niemand mit einem einigermaßen wachen Geist vorbeikommen dürfte. Continue reading →

Ein paar Termine

Zwei Buchvorstellungen gibt’s in der kommenden Woche in Berlin: am Dienstag 6.9. um 19 Uhr im taz-Café und am Freitag 9.9.  um 19.30  in der Urania

Weitere Termine: Am Donnerstag 8.9. um 16 Uhr im MDR-Mittagstalk “hier ab vier”.

Für die Dokumentation “Der Anschlag – Erinnerungen an den 11. September”   hat der ZDF-Infokanal längere Interviews mit Augenzeugen, Hinterbliebenen. Wissenschaftlern und Autoren geführt, u.a. auch mit mir. Die Dokumentation läuft auf ZDF-info  am Montag, 5.9. (13:15, 20:15, 00:30), Samstag 10.9 (20:15), Sonntag 11.9 (23:15) und in der Nacht zum 12.9. im ZDF (2:30).

Das Einzelinterview wird auf ZDFinfo am Dienstag 6.9. (00:05) gesendet.

 

Update: 9/11 und das Schweigen der Medien

Am  8.9. gibts auf WDR 1Live den zweiten Teil des Audiothrillers “Das fünfte Flugzeug” , am 11.9. ab 14 Uhr ein Interview  bei Ken FM auf Radio Fritz

Am 12. 9. live im Literarischen Salon Hannover, 20 Uhr, unter dem schönen Titel  “Verstörungstheorien zum 11.9.”

“Wir haben nie behauptet die endgültige Wahrheit geschrieben zu haben”

Dass die offizielle 9/11-Geschichte ein Mythos ist, dass die genauen Hintergründe und Tathergänge des 11.9.2001  bis heute nicht ermittelt sind und die 9/11 -Kommission nicht der Aufklärung des Verbrechens,  sondern nur der Abwendung von Schaden für die amtierende Regierung diente, all dies (und einiges mehr)  wird in unserem neuen Buch beschrieben und dokumentiert. Dass es dennoch allenthalben unter dem Rubrum “Verschwörungstheorie” eingeordnet wird, hat wenig mit seinem Inhalt, aber viel mit dem üblichen Schubladismus zu tun. In die Schublade mit dem V-Wort wird  nach wie vor jeder gepackt, der Zweifel an dem Höhlenmärchen von Osama und den 19 Teppichmessern äußert. Dass selbst die Leiter der 9/11 – Untersuchungskommission, Thomas Kean und Lee Hamilton,  bekundeten, dass sie bei ihrer Wahrheitsfindung von Beginn  an “zum Scheitern verurteilt waren” – dieses Eingeständnis muß beim allgemeinen Nachbeten des Osama-Märchens in den Großmedien freilich unterschlagen werden. Denn das käme ja wiederum dem Eingeständnis gleich, das das bis heute mit Inbrunst nachgebetete Narrativ  nichts anderes ist als eine unbewiesene, hypothetische Verschwörungstheorie. Das hat jetzt auch der Abgeordnete Lee Hamilton noch einmal unterstrichen, als er auf die Frage, wie es denn komme, dass  das Ergebnis des 9/11-Abschlußbericht von seinem Chefredakteur Philip Zelikow schon schriftlich festegelegt war, bevor die Untersuchung überhaupt begann, und deshalb zB der Einsturz von WTC 7  völlig ausgeblendet wurde, antwortete: “Wir haben nie behauptet in dem Report die endgültige Wahrheit geschrieben zu haben”.

Das behaupten wir in unserem Buch übrigens auch nicht –  und begrüßen  Lee Hamilton im Lager der Skeptiker, Zweifler und  “Verschwörungstheoretiker”,  um ihn als Häuptling Gespaltene Zunge umgehend zu verurteilen, hat er doch wissentlich und willig dazu beigetragen, dass die Achtel,-Sechszehntel,- Zweiunddreißigstel-?? – Wahrheit des 9/11-Reports heute als historische Wirklichkeit in jedem Lexikon steht. Dass er dieser Doku-Fiction selbst nicht glaubt, sollte im Rahmen der aktuellen Groß-Zelebration des Osama-Evangeliums dennoch festgehalten werden…

PS: Anders als Brainwasher wie Hamilton hat Paul Thompson Unverzichtbares für die 9/11-Aufklärung geleistet, mit der von ihm gestarteten “Terror Timeline”, die unter historycommons.org heute das wichtigste Archiv der 9/11_Forschung darstellt. Jetzt hat er sich nach längerer Zeit mit einem Interview zurückgemeldet.

 

 

 

Der Altersschwachsinn – er lebe hoch!

Unter dem Titel “Flugzeuge im Kopf” schreibt SpOn über den “9/11-Verschwörungstheoretiker” Andreas von Bülow – und in zwei Sätzen auch über mich und das neue Buch – und erklärt die Skepsis gegenüber der offiziellen Version: “Im Kern ist das ein typischer Wesenszug älterer Männer: die eigene Lebenserfahrung mit viel Distanz und vermeintlichem Realismus zu einer Art behaglichem Zynismus zu vermengen. Nur, dass er hier extreme Ausmaße angenommen hat.” Ich bin zwar noch ein paar Jahre jünger als Andreas von Bülow,  aber ohne Frage auch schon ein älterer Mann – und als ich diesen küchenpsychologischen Erklärungsversuch las, der Kritik an der 9/11-Nichtaufklärung als prä-seniles Männersyndrom pathologisiert, fiel mir sofort ein Cartoon von F.K.Waechter ein: “Der Alterschwachsinn – er lebe hoch!” Drei mal hoch, kann man den Psychonanalytikern des ehemaligen Nachrichtenmagazins da nur zurufen.

Was derlei vermeintlichen Journalismus und die extreme Hirnlosigkeit des zynischen Medienbetriebs insgesamt betrifft, hörte ich vorgestern abend am Donaukanal in Wien von einem weiteren älteren Mann und langjährigen Top-Journalisten Östereichs: “Schau dir doch die 35-jährigen, die da in den Redaktionen hocken: alle nett und schwul, aber keinerlei Ahnung von irgendwas.” Also genau das, was Karl Kraus, an dessen Haus wir gerade vorbei geschlendert waren, schon vor 100 Jahren auf den Punkt gebracht hatte: “Keinen Gedanken haben, aber ihn ausdrücken können – das macht den Journalisten.”

Was wirkliche Flugzeuge im Kopf betrifft kann man diese heute abend via Äther empfangen: ab 23 Uhr  im WDR, der erste Teil des akustischen Thrillers Das fünfte Flugzeug. Zuvor äußert sich auch der Autor John S. Cooper noch kurz zur Sache…

9/11: “Die Wahrheit aussprechen”

Heute abend findet als Hörspiel im Radio statt, was eigentlich schon längst in Wirklichkeit vor einem High Court hätte stattfinden müssen: die Beweisaufnahme bei einer Gerichtsverhandlung in Sachen 9/11:

“Mit Hilfe von Experten werden die präsentierten Beweise bewertet. Anhand von grundlegenden Fragestellungen soll unter anderem überprüft werden, inwiefern die Täterschaft bin Ladens, Khalid Sheikh Mohammeds und der 19 Hijacker zweifelsfrei bewiesen ist. Besteht zehn Jahre nach den Anschlägen wirklich noch Aufklärungsbedarf? Wo gibt es tatsächlich Ungereimtheiten, und was sind längst widerlegte Verschwörungstheorien?”

Nun reichen die 55 Minuten eines Hörspiel-Features natürlich bei weitem nicht aus, um einen derart großen und komplexen Fall zu behandeln, doch was der Autor (und Mitarbeiter an unserem neuen Buch) Andreas von Westphalen hier kondensiert und dramatisiert hat, ist nicht nur überaus spannend und hört sich weg wie nix, es richtet auch den Scheinwerfer auf die entscheidenden Knack-und Bruchstellen des ofiiziellen Evangeliums von Osama und den 19 Tepppichmessern und macht jedem Hörer unwiderruflich klar, dass es zum 10. Jahrestag des Verbrechens nur eine einzige Forderung geben kann: Re-Investigate 9/11 !!!

“Die Wahrheit aussprechen” heute um 23 Uhr im WDR-Webradio 1live Plan B.

Eine “extended version” (75 Minuten) steht für eine begrenzte Zeit zum Download zur Verfügung (mp3, 88,5 MB) : hier