Hier sprechen die LeserInnen…

26.09.14 16:20-Bildschirmkopie…und sie sind des Lobes voll. Von den 23 Kundenrezensionen, die bis dato beim Amazon-Versand eingegangen sind, wird von 21 die Bestnote von fünf Sternen vergeben. Hier einige Auschnitte aus den Rezensionen:

“Erst einmal ein großes Danke den Autoren für das wohltuende Bemühen um eine nüchterne Analyse der Ukraine Krise und ihrer Hintergründe. Genau das ist es, was man in den vergangenen Monaten vermisst hat: Sauber recherchierte Fakten, die es uns erlauben, uns selbst ein Bild zu machen.”

“Selten habe ich ein Buch so verschlungen wie dieses. Gut geschrieben, gut recherchiert, gut zu lesen. Wer über den Ukraine-Konflikt mehr wissen will, als ihm die deutschen Medien servieren, der wird hier fündig.”

“Wer das Gefühl hat, dass mit der momentanen Berichterstattung in Deutschland etwas faul ist, der ist mit diesem Buch von Broeckers und Schreyer mehr als gut beraten.
Auf den knapp 200 Seiten schaffen die Autoren, was ein Großteil der Medien in Deutschland augenscheinlich versäumt – den Bürger über das tatsächlich Treiben in und um die Ukraine zu informieren.”

“Sehr interessante Analyse, sachlich und hintergründig. Absolut lesenswert. Für alle, die nicht gerne manipuliert werden. Ein Muss für jeden, der über die Ukrainekrise mitreden will.”

“Besonders bemerkenswert finde ich, dass während ich das Buch las, der ARD-Programmbeirat eine scharfe Kritik gegenüber der ARD-Berichterstattung formuliert hat und dieser Beirat in seinem Schreiben exakt die Punkte neutral beleuchtet haben möchte, wie sie auch in dem Buch behandelt werden. Als hätten die Beiräte das Buch auch gelesen.”

“Nun, endlich, haben Mathias Bröckers und Paul Schreyer das Ärgernis eines kriegstreibenden Journalismus und die dahinter stehenden tatsächlich wirkenden Kräfte in einem Buch systematisiert aufbereitet. Unter dem Titel “Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Meiden manipulieren” haben sie das Thema aufgegriffen und liefern mit einer Reihe der angestellten Betrachtungen sehr nützliches Material, das gebraucht wird, in dem gegenwärtig herrschenden bellizistischen Dunst die eine oder andere verlorene Seele noch retten zu können.”Continue reading →

The Rocky Horror Kalifat Show

24.09.14 16:10-BildschirmkopieDa hat sich das Putin-Bashing doch schon gerechnet – das Pentagon bestellt Atomwaffen für eine Billion Dollar, das nukleare Wettrüsten geht in eine neue Runde. Und auch das konventionelle Kriegsgerät wie das Milliardengrab F22 Raptor kann dank Aufrüstung der vermeintlich aus dem Ruder gelaufenen IS-Milizen und ihrer Rocky Horror Kalifat Show endlich live getestet und verheizt werden. Schon vor vier Wochen hatten wir ja hier vermerkt, dass es sich bei ISIS einmal mehr um eine CIA-Veranstaltung handelt, die ihm Rahmen des “Global War On Terror” läuft, für dessen permanente Fortsetzung ständig neue Terrormonster fabriziert werden müssen. Nachschub für ISIS ist schon in Vorbereitung, neue “moderate” Terroristen, die gegen die Assad-Regierung vorgehen sollen, werden derzeit ausgebildet – darunter auch Kämpfer aus Georgien und China. Thierry Meyssan schließt aus dieser Konstellation wohl nicht zu Unrecht, dass die islamistische Horrorshow “Kalifat” nicht auf die Levante als Spielort begrenzt bleiben soll, sondern von den Veranstaltern perspektivisch  auf Tournee nach Russland und China geschickt werden soll.

Dass  diesen mörderischen Zirkus vor Ort  kaum noch jemand für authentisch hält,  sondern für ein Produkt und Werkzeug made in USA, mußte jetzt auch schon die “New York Times” feststellen, und der TV-Komiker Jon Stewart annoncierte die jüngsten Bombardements in Syrien als “iphone 6 der Kriege” : ” It’s expensive, a little bigger, a little more unwieldy than you thought it would be. It’s gonna be at least a two-year commitment.”Continue reading →

Die Generalmobilmachung

Wenn Kabarett die letzte Oase in der von Propaganda-Kompanien beherrschten Medienwüste ist, sind die Zeiten wirklich finster. “Die Anstalt” bringt die Generalmobilmachung durch die ehemaligen “Qualitätsmedien” in Sachen Ukraine wunderbarauf den Punkt. Wenn ich als Schüler, Freund, Mitarbeiter und Kollege des großen Wolfgang Neuss einen Kabarett-Preis vergeben könnte: Max Uthoff und Claus von Wagner hätten ihn ungehend verdient.Die komplette Sendung gibts hier.

Hanf im Glück – 4. Auflage !

cover_big_0243“Also sprach Konfuzius – natürlich unter Hanf-Einfluß: Die Welt teilt sich in Yang und Yin – im Hanf jedoch ist beides drin” – von diesem Kaliber waren die Reime, in deren manische Produktion mein Freund Gerhard Seyfried und ich eines Nachmittags verfielen, nachdem wir bei einem Tässchen Kaffee von eben jener magischen Pflanze genossen hatten. Wir kamen kaum hinterher, die mit hochgradigem Nonsens gereimten tiefen Weisheiten auf Papier zu kritzeln und beschlossen: wir schreiben das längste Gedicht über die großartigste Pflanze der Welt. So entstand – im Ping-Pong per email und bei weiteren Live-Sessions “Das Hohe Lied vom Hehren Hanf: Hanf im Glück”. Mein damaliger Verleger Lutz Kroth von “Zweitausendeins” – als Verleger von Eckard Henscheid, Robert Gernhardt und der alten “Pardon”-Gilde, bei der einst auch Seyfried praktiziert hatte, ohnehin affin für “Hochkomik”  – druckte das Werk 1996 in einer wunderschönen Ausgabe, die Gerhard illustriert hatte. Auf feinstem Hanfpapier. Es erlebte dann noch eine zweite Auflage und erschien dann als Paperback 2004 im Nachtschattenverlag und liegt jetzt in 4. Auflage vor. Für einen Lyrikband schon erstaunlich – aber viele Fans haben uns bestätigt: der kosmische Kicherfaktor ist bei diesem Werk einfach ziemlich hoch. Hier eine kleine Kostprobe:Continue reading →

Mediendämmerung

weapons-of-mass-destruction-700x4374“Fragmentarisch”, “tendenziös”, “mangelhaft” und “einseitig” – wer die Kritik des ARD-Programmbeirats an der Ukraine-Berichterstattung  zur Kenntnis nimmt und das zugrunde liegende Resümeé der Programmanalyse studiert, könnte auf die Idee kommen, dass die Beiratsmitglieder – Fernseh,-und Radioredakteure der Landesrundfunkanstalten – unser Buch gelesen hätten, denn ihre Kritik stimmt in zahlreichen Punkten mit unserer überein. Doch das oben verlinkte Papier stammt aus dem Juni 2014 als wir noch mitten in der Arbeit steckten und einiges vom dem, was jetzt im Buch steht, noch gar nicht geschrieben war. Die Koinzidenz der Kritik ist aber kein Zufall – dass unterschiedliche und voneinander unabhängige Beobachter aus unterschiedlichen Perspektiven zu übereinstimmenden Schlüssen kommen, spricht vielmehr dafür, dass die von ihnen beobachtete Realtiät tatsächlich die beschriebenen Eigenschaften aufweist – und tatsächlich mußte man in den vergangenen Monaten schon taub und blind sein, um die einseitige und tendenziöse Berichterstattung der ARD und auch der anderen sogenannten “Leitmedien” nicht zu erkennen.

Der ARD-Chefredakteur Baumann weist indessen die vernichtende Kritik seines eigenen Beirats “energisch” zurück und behauptet, sein Publikum “umfassend und so wahrheitsgetreu wie möglich zu informieren.”  Ein schlechter Witz, wenn man die lange Liste der ARD/ZDF-Verfehlungen seiht, die im Blog Propagandaschau notiert sind – “umfassend” und “wahrhheitsgetreu” geht anders… Dass die massive interne Schelte bei der ARD, die in dieser Form bisher noch nicht vorkommen ist, bei den anderen Medien kein großes Thema wurde, ist bezeichnend – sie halten sich bedeckt, weil sie sich sich die Kritik des ARD-Beirats 1:1 an den eigenen Hut stecken müssten. Und schalten stattdessen lieber die Online-Kommentare ab, wenn ihre eingebetteten Leitartikler und Korrespondenten ins Nato-Horn und zur Russen-Jagd blasen – “Leser-Blatt-Bindung” und Kundenfreundlichkeit geht anders… und Chefredakteure wie Herr Baumann, die fundierte Kritik derart energisch vom Tisch wischen, haben nichts verstanden. Genausowenig wie die Alpha-Journalisten Joffe, Kornelius, Bittner & Co., die vom ZDF-Kabarett “Die Anstalt” als PR-Agenten transatlantischer Lobbys enttarnt wurden und mit einstweiligen Verfügungen dagegen klagen. Diese Propagandisten sind freilich bei privatwirtschaftlich organisierten Verlagen angestellt, denen die Produktion von Propaganda grundsätzlich nicht verboten ist, beim Axel-Springer-Konzern ist die Verpflichtung auf die Nato sogar in den Arbeitsverträgen festgeschrieben. Bei den öffentlich-rechtlichen Medien aber ist es genau umgekehrt: sie sind zu objektiver, wahrheitsgemäßer Berichterstattung verpflichtet – und werden um eben diesen Service zu leisten mit Zwangsgebühren finanziert. Deshalb darf ein ARD-Chefredakteur nicht damit davon kommen, dass er die auf einer fundierten Analyse beruhende Kritik seines Programmbeirats einfach vom Tisch wischt. Wer den gesetzlich vorgeschrieben Informations,-und Bildungsauftrag der ARD mit einer Nato-Pressestelle verwechselt hat in einer leitenden Funktion öffentlich-rechtlicher Medien schlicht nichts zu suchen.

Go, Bravehearts, go!

Wenn man dem Live-Ticker im Guardian folgt,  steht es bei der Abstimmung um die Unabhängigkeit Schottlands spitz auf knopf… mit laut letzten Umfragen leichten Vorteilen für die “No”-Stimmen. Aber ich setze weiter darauf, dass die Bravehearts der City of London den Stinkefinger zeigen. Und das nicht nur, weil ich mit Dr.S. um eine Flasche “Lagavulin” gewettet habe, sondern weil es auch jenseits von 16-jährigem Single Malt Scotch Whisky einfach großartig wäre. Man könnte die sparsamen und dank Nordseeöl durchaus liquiden Schotten sofort in die EU aufnehmen – und das ewig quertreibende Klein-Britannien entweder endlich loswerden, oder aber beginnen, den Staat im Staate Englands –  die Raubritterburg der Finanzeliten, die “City of London Corporation” endlich zu schleifen. Also den Bankstern zeigen, was ne Harke ist, wie es die tapferen Isländer ja schon vorexerziert haben… Hach, es wär einfach zu schön…und eh ich die Nacht wach bleibe um auf die Ergebnisse zu warten träume ich lieber noch ein bißchen weiter….

30 Millionen Dollar Belohnung für MH-17 Aufklärung

MH17Laut einem Bericht der Zeitschrift “capital” haben unbekannte Auftraggeber eine Belohnung von 30 Millionen Dollar ausgesetzt – für Hinweise, die zur Aufklärung des MH-17 Absturzes in der Ukraine führen. Einen entsprechenden Aufruf hat die Wirtschaftsdetektei “Wifka” heute veröffentlicht. Sie will wissen:

Wer hat am 17. Juli das Flugzeug MH17 abgeschossen?
Wer hat den Abschuss angeordnet?
Wer deckt die Tat? (auch wenn es sich um einen politisch, wirtschaftlich, militärisch versehentlichen Abschuss gehandelt haben sollte)
Wer kann Details zu den Umständen nennen, die zum Abschuss führten?
Wer war am Abschuss direkt beteiligt?
Was ist aus den Menschen geworden, die am Abschuss beteiligt waren? Was wurde aus der Tatwaffe?
Wer kann die Person(en) benennen, die den Abschuss freigegeben haben?

Für Hinweise, die belegen können, wer hinter der Tat steckt, steht den Hinweisgebern die ausgelobte Belohnung in Höhe von 30 Mio. Dollar zu. Die 30. Mio Dollar sind sicher in der Schweiz (Zürich) hinterlegt. Das Geld wird in Zürich oder einem gewünschten neutralen Ort ausbezahlt.

Eine neue Identität wird auf Wunsch durch den bzw. die Auftraggeber zugesichert.

Bekanntlich wurden nach dem Absturz sowohl von Seiten der Ukraine als auch von zahlreichen anderen Ländern eine internationale Untersuchung unter Beitiligung des Europarats angekündigt, die dann aber in keiner Weise stattfand. Der unlängst veröffentlichte Zwischenbericht der niederländischen Untersuchung beantwortetet keine der oben gestellten Fragen auch nur ansatzweise. Dies scheint der Grund zu sein, warum jetzt ein solches Kopfgeld ausgelobt wurde. Wenn Regierungen und Staatsanwälte ihrer Pflicht zur Aufklärung von Verbrechen nicht mehr nachkommen ,  “Rechtsstaat” und “Wertegemeinschaft” also quasi im Wachkoma liegen, helfen offenbar nur noch privat initiierte Kopfgeldjagden.

Wem könnte das Interesse, dass der Fall aufgeklärt wird, 30 Millionen wert sein ?  “Capital” hat gleich einen 1a Verschwörungstheorie parat: “Sitzen seine Auftraggeber selbst im Kreml? Wollen sie ihn fingierte Beweise aufspüren lassen, die nahelegen sollen, die Ukraine sei für einen Abschuss verantwortlich?” Das legten allerdings schon die veröffentlichten Beweise der russischen Luftauklärung nahe, die ein Militärflugzeug in der Nähe der Unglücksmaschine zeigen. Falls die Russen noch weitere beweiskräftige Radar,- und Satellitenaufnahmen haben würde der Umweg über Detektei und Belohnung wenig Sinn machen. Paul Craig Roberts spekuliert, dass sie solches Material eher als Druckmittel gegen Poroschenko eingesetzt hätten, um den Waffenstillstand und Verhandlungen zu erzwingen.

Die skandalöse Nicht-Aufklärung des Absturzes und seine perfide Auschlachtung zur Eskalation des Konflikts durch die Medien wurde hier im Blog schon oft beklagt; und dass weder der “Rechtsstaat” noch die Medien sich verpflichtet sehen, zur Aufklärung dieses Massenmords beizutragen, muß weiterhin und lautstark beklagt werden. Deshalb kann man nur hoffen, dass die stattliche Belohnung inkl. neuer ID den einen oder anderen Whistleblower aus der Reserve lockt…