“You break it – you own it” – was du kaputt machst, mußt du bezahlen. Beziehungsweise, wie Colin Powell Präsident Bush warnte (bevor er dann der UNO mit gefälschten Dokumenten dem Irak-Krieg als gerecht und notwendig verkaufte): “Wenn du in ein Land einbrichst, dann gehört es dir und du bist verantwortlich für 26 Millionen Menschen….”. Dass das Imperium dieser Verantwortung nicht nachkommt machen die Milizen des “Islamischen Staats” (IS) auf erschreckende Weise klar. Diese sind natürlich nicht einfach so mal aus dem Nichts entstanden, wie es in den Medien meist dargestellt wird, um als Geisterarmee mir nichts dir nichts ein Drittel des Iraks zu erobern. Sie wurden herangezüchtet und ausgerüstet, um “im Namen Gottes” gegen das säkulare Regime Assads zu kämpfen – und wie das so ist, wenn Geister erstmal aus der Flasche sind: sie machen sich selbstständig und die Hexenmeister werden sie nicht mehr los. So wie es die Zauberlehrlinge in Washington jetzt erfahren: die islamistischen Hardcore-Barbaren gehören ihnen.
Und sie kommen wie gerufen, um den “War on Terror” und “Enduring Freedom” fortzusetzen. Vergessen wir OBL ( Osama Bin Laden), hier kommt BAB (Bakr al-Baghdadi) – und schon trommeln die üblichen Verdächtigen hierzulande dafür, dass man den Amerikanern die Bekämpfung dieser neuen Mega-Terroristen doch nicht alleine überlassen und die Bundeswehr deren “Völkermord” nicht einfach tatenlos zusehen könne. Da kann man nur ganz laut “Stopp” rufen: der Irak ist eine amerikanische Kolonie, er wurde völkerrechtswidrig bombardiert, besetzt und mit einer Marionettenregierung ausgestattet, die jetzt in einen Bürgerkrieg verwickelt ist. Von einer terroristischen Miliz, die von den USA (und ihren Alllierten in Riad und Katar) geschaffen wurde um ( ebenfalls völkerrechtswidrig) einen souveränen Staat (Syrien) anzugreifen. Nachdem sie dort auf massiven Widerstand stießen und nicht vorankamen – trotz einer “False Flag” Operation mit Giftgas, die Assad in die Schuhe geschoben wurde und dank des russischen Geheimdiensts gerade noch rechtzeitig vor einem NATO-Bombardement auf Damaskus aufgedeckt wurde – wandten sie sich endgültig gegen ihre Herren und riefen ihr eigenes Kalifat aus. Das war für das Imperium noch kein Grund zum Eingreifen. Erst als sich die IS-Milizien jetzt gegen den kurdischen Teil des Iraks wandten – dessen Ölvorkommen sich Exxon gesichert hat – sahen die USA ihre “Kerninteressen” bedroht und verordneten Luftangriffe. Nach dem Prizip des “Teile und Herrsche” bestehen seitens Washington gegen einen zersplitterten Irak keine grundsätzlichen Einwände, ans Eingemachte, also ans Geschäft, dürfen diese Separationen aber nicht gehen. Deshalb muß den IS-Separatisten jetzt Einhalt geboten werden. Mrs. Clinton – man weiß nicht ob man sie Killary oder Hitlary nennen soll – tönt unterdessen, man hätte einfach Syrien bombardieren und die Islamisten dort an die Macht bringen müssen, dann wäre das mit dem Kalifat erst gar nicht passiert.
Ob diesem jetzt allein mit der Luftwaffe Einhalt geboten werden kann ist fraglich. Keine Frage aber ist, dass dieser Schaden von dem zu verantworten ist, der in den Irak eingebrochen ist und das Chaos angerichtet hat. Die einzige militärische Supermacht auf Erden wird ja wohl eine entlaufene und wild gewordene Meute ihrer Kettenhunde einfangen können. Daraus jetzt einen “Bündnisfall” zu konstruieren und wg. “Völkermord” zum “humanitären” Bundeswehreinsatz zu blasen ist nichts anderes als eine weitere Instrumentalisierung der Opfer wie wir sie derzeit schon im Falle MH-17 erleben.


Daniel Haufler über “Keine Angst vor Hanf ” in der
Beim ehemaligen Nachrichtenmagazin hageln wegen des
Auf Telepolis habe ich heute einen Artikel über die Lüge in Kriegszeiten veröffentlicht:
…wird endlich gut. Wobei es in Sachen Hanf / Cannabis / Marihuana noch immer nicht so weit ist. Weshalb es schon einen weiteren kleinen Schritt bedeutet, dass das paper of the record, die weltweit angesehenste bürgerliche Zeitung, die New York Times, sich in einem
Das dröhnende Schweigen, mit dem USA/NATO/EU auf die 
Russland hat geliefert: in einer Pressekonferenz (Mitschnitt mit englischer Übersetzung