Notizen vom Ende der unipolaren Welt (6)

Sie ist nicht alles…und schon gar nicht die Welt, diese “internationale Gemeinschaft”, in deren Namen die Zurückweisung und Verurteilung Russlands jetzt in jeder zweiten Rede beschworen wird. Genau genommen umfasst sie nur etwa ein Viertel der Menschheitsfamilie und ist auch als NATOstan bekannt. Weil es sich den anderen drei Vierteln gegenüber in den letzten Jahrzehnten meist sehr unfreundlich verhalten und wehrlose Länder angegriffen hat, ist es dort nicht sonderlich beliebt. Die Behauptung ein “Verteidigungsbündnis” zu sein nimmt ihm kaum noch jemand und viele sehen darin nichts anderes als die Schlägertruppe und Schutzgeldeintreiber des US-Imperiums. Die eiserne Faust, die auf dem regelbasierten “freien Markt” die Regeln bestimmt und durchsetzt, der Pitbull, der jeden fertig macht, der an die Fleischtröge will, den hochgerüsteten Goliath der “Full Spectrum Dominance” auf dem ganzen Planeten anstrebt.  Und der sich deshalb gern “internationale Gemeinschaft”  nennt, obwohl er eigentlich  nur aus  Vasallen und Söldnern des Imperiums besteht. Auf dieses Mißverhältnis sollte offenbar auch die obenstehende Karte mit Kommentar hinweisen, die Zhao Lijian, der stellvertretende Sprecher des chinesischen Außenministeriums, getwittert hat. Nachdem das Gipfelgespräch China-USA das erwartbare Ergebnis gebracht hatte und sich China selbstverständlich  nicht an der Boykott-Orgie gegen Russland beteiligen wird. Bezeichnend und klar auch die chinesische Antwort auf eine Frage in der Pressekonferenz

Frage: “NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte, dass jede Unterstützung Russlands, sei es militärisch oder in anderer Form, Russland dabei helfen würde, einen brutalen Krieg gegen eine unabhängige, souveräne Nation, die Ukraine, zu führen und den Krieg fortzusetzen, der Tod, Leid und ein enormes Maß an Zerstörung verursacht.”

Zhao Lijian:  “Das chinesische Volk kann den Schmerz und das Leid anderer Länder voll und ganz nachempfinden, denn wir werden nie vergessen, wer unsere Botschaft in der Bundesrepublik Jugoslawien bombardiert hat. China braucht keine Belehrung über Gerechtigkeit von dem, der das Völkerrecht missbraucht. Als Überbleibsel des Kalten Krieges und größtes Militärbündnis der Welt weitet die NATO ihre geografische Reichweite und ihr Einsatzspektrum immer weiter aus. Welche Rolle hat sie für den Weltfrieden und die Stabilität gespielt? Die NATO muss darüber nachdenken.”

Auch der Kommentar der Radio-Journalistin Liu Xin  zur Abfuhr Joe Bidens war deutlich – und zeigt einmal mehr, das man selbst von Sun Tzus erster, uralter Regel der Kriegsführung – Kenne deinen Feind! – in den USA  absolut nichts verstanden hat.


Statt den US-Forderungen nachzukommen,  sind die Chinesen jetzt zusammen mit den Russen und weiteren asiatischen Ländern dabei, eine rohstoff-und goldgedeckte globale Alternativwährung auf die Beine zu stellen (siehe “Notizen- 3”) und das Monopol des US-Dollars als globale Leitwährung zu brechen. Selbst in der alten Heimat des “Petro-Dollar”-Kartells, in Saudi-Arabien, hat man scheinbar die Zeichen der neuen Zeit erkannt: Prinz Mohamed Bin Salman – der “Knochensäger” – will einen Ölvertrag mit China zur Bezahlung in Landeswährung abschliessen. Um das Ende des Petrodollars noch zu verhindern, so ein Kommentator, “müsste Joe Biden jetzt eigentlich in Saudi-Arabien einmarschieren”… und dann auch noch in Indien, denn das hat gerade einen Deal von  russischem Öl gegen Rupien abgeschlossen. Willkommen im Wirtschaftskrieg  der neuen multipolaren Welt, in der dem Hegemon die Felle davonschwimmen, weil seine Think-Tank-Bullshiter ihr NATOstan noch immer mit der  ganzen Welt verwechseln und die Phantastillarden ihrer Rüstungsbudgets mit Unbesiegbarkeit.

Dass sich zum Beispiel der Politologe Francis Fukuyama jetzt sicher ist, dass Russland diesen Krieg verliert, ist ein typischer Fall dieser ignoranten Ahnungslosigkeit, die von der Hyperschall-Revolution im Militärbereich noch nie gehört hat –  weil sie nicht in den Waffenschmieden von NATOstan stattfand – und noch gar nichts davon weiß, dass die alten Zeiten von MAD – “Mutually Assured Destruction” – vorbei sind. Was nichts anderes bedeutet, als dass Russland und China im Falle eines ultimativen nuklearen Schlagabtauschs die weitaus besseren Chancen haben, weil sie sowohl über die bessere Luftverteidigung als auch über Angriffsraketen verfügen, die mit ihrer 10-Mach Geschwindigkeit nicht abgefangen werden können.
Von gefährlicher Kenntnislosigkeit zeugt auch Fukuyamas Idee,  den Krieg mit NATO-Bodentruppen zu gewinnen, denn er weiß offensichtlich nicht, gegen wen er die Boys&Girls, die gerade von einer Barfußarmee mit alten Kalaschnikows aus Afghanistan verjagt wurden, da in den Krieg schickt. Für Russland geht es bei der Militäroperation in der Ukraine um seine Existenz – und anders als die Söldner und Stellvertreter, die das Imperium für seine Geschäftsinteressen kämpfen läßt,  hat Russland wirklich etwas zu verlieren. Und außer überlegenen Waffen mit Sicherheit auch einen überlegenen Kampfgeist und Teamspirit, sowie nicht zuletzt historische Erfahrung mit existenzbedrohenden Kriegen gegen (scheinbar) überlegene Mächte. Die Armeen Napoelons, der dem Zaren den Export seines wichtigsten Rohstoffs (Hanf!) an die britische Navy verbieten wollte, wurden ebenso verjagt wie Hitlers Nazi-Wehrmacht, deren geistigen Erben man sich jetzt in Form der Asov-Brigaden gegenüber sieht, die von NATOstan unterstützt werden. Und das nicht erst seit vorgestern oder seit 2014. Wie wir in “Wir sind die immer  Guten” aufgezeigt haben, arbeitete die CIA in der Ukraine seit Jahrzehnten am Aufbau anti-russischer Gruppen. Es ist deshalb keineswegs Paranoia, wenn sich Moskau durch das Vorrücken der NATO und Angriffswaffen in den Händen offen faschistischer Milizen bedroht sieht.

Das erklärte Ziel der “Operation Z” – eine de-militarisierte neutrale Ukraine, die die Ost-Provinzen als autonome Republiken und den Krim-Beitritt zu Russland akzeptiert – ist aus dieser Perspektive ebenso nachvollziehbar, wie von Seiten des Imperiums nach wie vor  unverhandelbar. Es will diesen Krieg, und sein Ziel ist nicht die Rettung der “Demokratie” – die es in der korrupten Oligarchen-Republik Ukraine ohnehin nie wirklich gab –  sondern die Unterwerfung Moskaus und die Kontrolle der größten Rohstoffreserven des Planeten.

Allein darum geht es, und nicht um einen –  mittlerweile als Kriegsheld und Rockstar gefeierten –  korrupten Präsidentendarsteller und seine pseudo-demokratische Regierung, die gerade alle Oppositionsparteien und Medien verboten hat, es geht nicht um das “Selbstbestimmungsrecht” der Ukraine, die seit acht Jahren von Washington gesteuert und zum ärmsten Land Europas heruntergewirtschaftet wurde, und schon gar nicht um die Menschen, die dort leben und in einem Bürgerkrieg verheizt werden, um ihr Land zum Aufmarschgebiet zu machen. Für die Schlacht mit dem Endgegner, der mit “Sanktionen aus der Hölle” und einem Guerillakrieg so lange geschwächt werden soll, bis seine Regierung unter Ressourcenmangel und Protesten zusammenbricht.
Der CIA-Lautsprecher der Washington Post – David Ignatius – verkündete im Dezember 2021:

“Das grundlegende Ziel der Regierung ist es, (den Russen) schwerwiegenden Schaden zuzufügen, falls Putin in die Ukraine einmarschiert, aber ohne direkte Beteiligung amerikanischer Truppen. Diesen Schritt hat Präsident Biden ausgeschlossen. Beamte des Weißen Hauses glauben, dass es ein Fehler wäre, (den Russen) mit einer direkten militärische Intervention zu drohen, weil Biden nicht bereit ist, einen umfassenden Krieg um die Ukraine zu riskieren. Grauzonen-Taktiken sind besser.”

Soviel zum  “grundlegenden Ziel” des Imperiums und seiner “Grauzonen-Taktik”, rassistische Braunhemden für sich kämpfen zu lassen,  um den Russen schwerwiegenden Schaden zuzufügen ohne dabei irgendetwas zu riskieren. Aber der Plan wird nicht aufgehen, auch wenn die Propagandaschleudern im Turbomodus operieren und  jetzt nach drei Wochen behaupten lassen,  dass “Putin die Kugeln ausgehen”, die “Armee steckenbleibt” , “Russlands Offensive scheitert” und die “Niederlage Putins” absehbar ist  – von denselben Experten, die 20 Jahre Afghanistan- und 8-Jahre Irak-Invasion”begleitet” haben. Dass Russland anders vorgeht als NATOstan bei seinen Überfällen, dass es nicht Land und Leute angreift, sondern gezielt Militäreinrichtungen zerstört, dass es dabei nicht viel redet und keine PR-Shows (“Mission acclompished!”) abzieht, sondern handelt,  langsam, aber sicher – dieser modus operandi stößt bei Desktop-Strategen zwar auf Unverständnis, ist aber ziemlich effektiv. Auch wenn sich diese Aufstellung der Verluste der ukrainischen Armee nicht überprüfen läßt, scheint sie mir doch näher an der Realität als die Berichte über alsbald besiegte Russen, die in drei Wochen außer dem Luftraum und der gesamten Schwarzmeerküste 40 % des Landes – eine Fläche in der Größe Englands – unter ihre Kontrolle gebracht haben. Laut UN Menschenrechtskommission sind durch den Militäreinsatz in den ersten drei Wochen 861 Zivilpersonen ums Leben gekommen – ein vergleichsweise geringer Kollateralschaden, vor dem ausgewiesene Militärfachleute wie Scott Ritter (Ex-US-Marine, Ex-UN-Waffeninspekteur) den Hut ziehen:

So wird es kommen. Russland wird die geplante De-Militarisierungskampagne durchführen und sich dabei von niemandem abhalten lassen. Hinter diese Ansage wurden am Wochenende zwei Ausrufezeichen gesetzt und  nach Angaben des Verteidigungsministeriums mit  hyperschnellen Kinzhal-Raketen (5-fache Sprengkraft und  13-fache Geschwindigkeit einer US-Tomahawk) zwei große Depots der ukrainischen Armee zerstört. Strategisch wäre der Einsatz der “unbesiegbaren” Wunderwaffe unnötig gewesen –  da die Ukraine über keine intakte Luftabwehr mehr verfügt hätten auch handelsübliche “cruise missiles”  gereicht – als praktische Demonstration, was NATOstan blüht, wenn es die “Operation  Z” ernsthaft verhindern will, ist die Botschaft bei den kommandierenden Militärs aber mit Sicherheit angekommen. Sie wissen, dass sie die systematische De-Militarisierung nicht aufhalten können.
Das Zelensky-Regime allerdings hat  jederzeit die Möglichkeit, die Operation zu stoppen, wenn es in Verhandlungen eintritt, was seine Dienstherren derzeit allerdings nicht erlauben und ihn noch weitere chancenlose Ukrainer in eine aussichtslose Schlacht treiben lassen. Spätestens aber wenn die nächste Stufe der “Flüchtlingsrakete” zündet und noch ein paar Millionen Ukrainer:innen das zunehmende Kriegschaos nutzen, um in die EU zu flüchten, wird man sich auch in Europa fragen, was eigentlich  – verdammt noch mal – gegen eine militärisch neutrale Ukraine spricht?  Außer einem semi-debilen Imperator in Washington,  der seine Kolonien im alten Europa zwingt, sämtliche Lasten für seinen ausichtslosen Krieg gegen Russland zu tragen….
(wird fortgesetzt)

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Mathias Bröckers/Paul Schreyer: Wir sind IMMER die Guten – Ansichten eines Putinverstehers oder wie der kalte Krieg neu entfacht wird, Westend Verlag (2019)

48 Comments

  1. Lieber Herr Broeckers,

    außer der bekannten russischen Überlegenheit bei Hypersonics und dem absoluten GAMECHANGER POSEIDON steht etwas von Ihnen nicht Erwähntes im Raum. Russland hatte nach seinem ULTIMATUM vom 17. Dezember 2021 gleichzeitig aber mündlich unterschwellig, DAUMENSCHRAUBEN angekündigt. Für jenen erwarteten Fall von wertloswestlichem Widerstand incl. Sanktionen.

    Russlands Diverse kündigten eine militärtechnische Neuheit auf Basis neuer physikalischer Prinzipien an. Vielleicht eine Strahlungswaffe, die nur Idioten vom Leben zum Tode befördert? Oder Nazis?

    Bisher waren russische Ankündigungen später immer real existierende Verschwörungsfakten, – fakten, – fakten. Nach der Brisanz und den erwartbaren JewSA-Reaktionen in all ihrer Folgenschwere/Tragweite müssen diese militärtechnischen Maßnahmen auf neuphysikalischer Basis verdammt mächtich/jewaltich sein (Egon Olsen). Sonst hätte sich Russland, bis dato eher Wattebällchen-Weichwerfer, nicht so weit aus dem (undiplomatischen) Fenster gelehnt. Und, erfuhr ich heute, waren kürzlich (2018) paar 80 Bürger der Donezk /Lugansker Gemeinde von einer mörderischen Krankheit erlegen, die durchaus Produkt der amerikanisch/ukrainischen BIOWAFFENSCHMIEDEN zu seien in Verdacht geraten sind. Eine sehr, sehr flinke Gegenwaffe befindet sich ebenfalls sehr, sehr dicht des Daumens des russischen Präsis/Generalstabs und besteht aus einem simplen ROTEN KNOPF. Die neue russische Militärdoktrin gäbe es her.

    1. neue physikalische Prinzipien?

      Mein Gott, Putin kann alles.

      Widerstand ist zwecklos.

      1. Das Quanten-Radar der Chinesen? macht die Tarnkappen-Technik der Amis obsolet. OK Putin persönlich hats jetzt nicht persönlich erfunden 😀 (genauso wenig wie übrigens die Hyperschall Technik das glauben nur BILD-Zeitungs-Leser)

        1. Von solchen Wunderwaffen kann die NATO nur träumen. Quantenradar, Hüpferschall Raketen, neue Physik. Da träumte der früher von.

          Den Amis bringen ihre Teleskope, Marsraketen, Elektroautos und iBlöd Handys jetzt garnichts.

          Gut. Gegen die Ukrainer mit AK47, mobilen Raketen und Drohnen für mehrere Milliarden $ braucht man auch ein paar Wunderwerken. Die Kadyrov-Chaoten bräuchten evtl. Laserschwerter. Huawei baut schon welche.

          1. Die NATO ist zu sehr damit beschäftigt, das Völkerrecht überall in der Welt mit Füßen zu treten, da ihre Vertreter wohl der Meinung sind, dieses gelte nur für Russland (siehe die vielen Invasionen in Arabischen Staaten und Jugoslawien).

            Gier frißt Hirn.

  2. Nicht nur der ehemalige Marine-Geheimdienstler, Scott Ritter, benennt die Fakten, ach ehemalige CIA.Mitarbeiter https://www.timesofisrael.com/ex-cia-agent-and-creator-of-the-americans-says-us-and-russia-arent-that-different/ Leider sind auch bei uns im Land so viele noch USA-gläubig, dass man fast befürchten muss, dass denen nicht mehr zu helfen ist., obwohl sich auch bei Focus Online die Gegenkommentare zu Selinsky mehren. »Es ist ein Jammer, daß die Dummköpfe so selbstsicher sind und die Klugen so voller Zweifel.« — Bertrand Russell. Dem kann man nur zustimmen.

    1. Ja, nur Dummköpfe, wie die CIA-“Strategen” sind sich ihrer Sache immer völlig sicher, sonst wären sie keine.
      Es ist wie beim Schach, ein kluger Spieler rechnet mit einer Kombinations-Finte, wenn der Gegenspieler z.B. eine Figur opfert. Ein dummer Spieler nimmt das Opfer selbstsicher lachend an und die Falle schnappt zu.

      1. Sich mit CIA-Strategen abzugeben ist, wie mit einer Taube Schach zu spielen. Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen. Hat man in letzter Zeit im Irak und Afghanistan gesehen. Die wirklich Guten gründen ihre eigenen Firmen und verkaufen ihre Dienste zum höchsten Preis an die Regierungen.

  3. Gegen die russische Polizeiaktion hat die USA einen vorher nie gesehenen Propagandaterror entfacht, der wie das letzte Aufbäumen eines angeschossenen Bullen anmutet. Dabei haben die blindwütigen CIA Strategen und Think-Tank “Experten” offensichtlich nicht die Folgen dieses Terrors bedacht. Was passiert mit den westlichen MSM Gläubigen, wenn sich herausstellt, dass alles was ihnen als Nachrichten verkauft wurde nur Lügen waren? Sicherlich werden nicht alle Westler vom Glauben abfallen, weil niemand gerne seine Religion verliert. Aber längerfristig wird vielen die Erkenntnis dämmern, dass man dem Imperium der Lügen nicht trauen kann und NATOstan die wirklich Bösen sind. Dies wird hoffentlich den finalen Tod des Imperiums bedeuten und das amerikanische Jahrhundert beenden.

    1. Naja. Immerhin ist der Corona-Propaganda-Terror vorbei. Da kann man der CIA schon für danken, dass sie uns mit was neuem verblöden.

      Und machen Sie sich keine Sorgen, niemand wird in 1-2 Jahren fragen, was uns heute die MSM erzählt haben. Oder interessiert sich noch jemand für dem Corona Ausbruchsskandal. Ob die Amis den Virus den Chinesen untergeschoben haben oder was auch immer. Heute ist doch jeder froh, wenn das Thema tot ist.

      Ich denke, in 2 Jahren haben wir irgendein neues Drama und was heute los ist, interessiert nicht mehr. Ist die Frage, ob es Putin dann noch gibt oder Kydirov übernimmt. Wird man sehen. Bleibt spannend.

  4. „Der grüne Bückling“ Robert Habeck fühlt sich so wohl im Dickdarm des großen Hegemon, dass er (schon seit Jahren) dessen teures und besonders umweltschädliches Fracking-Gas dem Putin-Gas vorziehen wollte, das (insbesondere an Öl-Bohrlöchern) quasi von alleine aus dem Erdreich tritt und abgefackelt werden müsste, wenn es niemand kauft. Putin-Gas zu kaufen oder nicht zu kaufen, ändert an der Umweltbelastung also nichts – beim Fracking-Gas der USA, das mit Gift-Injektionen ins Erdreich erst mühsam nach oben geholt, verflüssigt und verschifft werden muss, sieht das ganz anders aus.

    Aber der Wertewesten hängt ja nicht nur an ökologischen Werten, sondern ganz stark an finanziellen, die man dem bösen Russen nur noch im Notfall zukommen lassen will; schließlich (so Habeck schlechtere Hälfte Baerbock) will man den Russen ruinieren.

    Und ist der Ruf aber erst ruiniert (gefrackt / gewrackt), lebt es sich recht ungeniert:
    Habeck umschwärmt gerade emanzipierte LGBTQ-Scheichs am Golf, um von ihnen nachhaltiges, menschenrechts-zertifiziertes Scharia-Flüssig-Gas zu erhalten.

    Ein schönes Foto: Die eine Wickelmütze (wohl der Minister) gibt dem tiefverbeugten Habeck die rechte Hand, hat mit der linken aber das Handy nur leicht vom Ohr entfernt, wohl um dem Bittsteller genau dies zu signalisieren: dass er ein Bittsteller ist, der tiefe Verbeugungen nötig hat und der das Zeit-Budget der Wickelmützen nicht allzusehr strapazieren darf.
    Wie um dies zu bekräftigen, reckt der Handy-Arm des Scheichs dessen teure Armbanduhr direkt vor die Stirn des gebeugten Bittstellers.

    Die zweite Wickelmütze steht hinter dem Minister und kann sich beim Anblick des um Gas bettelnden Fossilenergie-Gegners ein spöttisches Lächeln nicht verkneifen,
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=82168

  5. Reitschuster schrieb: In Russland gibt es kein revolutionäres Element. Es gibt Konservatismus, insbesondere Sozialkonservatismus, Autoritarismus und eine imperialistische Ausweitung der Grenzen der Russischen Föderation.
    Hierzu meine ich, dass die Annäherung der Ukraine an den Westen für Russland durchaus ein Anlass zur Sorge ist, aber das System Putin ist für die Ukraine alles andere als eine wünschenswerte Alternative.
    In Russland gibt es zwischen zwei und fünf Millionen obdachlose Kinder. Dann waren in den letzten 10 Jahren in Sibirien 11.000 Dörfer und 290 Städte verschwunden.
    Jedenfalls hat Russland mit Inflation zu kämpfen, weil die dortige Zentralbank den Leitzins in den letzten Jahren wiederholt deutlich anheben musste.
    Ferner sind dort die Rohstoff-Riesen wie Gazprom angeschlagen.
    Ähnlich wie Russland hat auch China das Problem, dass es zu viele Oligarchen gibt.
    In China droht zudem dem Immobilienriesen Evergrande die Pleite.
    Jetzt führt China offizielle automatisierte Handelsplattform für Kryptowährungen ein, worüber Weltbanken und Regierungen besorgt sind. Es hat nicht den Anschein, als hätten China oder Russland das Finanzsystem auch nur annähernd im Griff.
    Russland wird mit seiner Ukraine-Invasion auch kein einziges Problem lösen. Das Vorgehen des Tiefen Staats in Russland ist wieder mal mit nichts zu entschuldigen.

  6. Ich halte (auch pro-russischen) “Schlachtengesang” für unangebracht, selbst wenn angesichts der irrwitzigen MSM-Propaganda-Orgie jede alternative Stimme von besonderem Wert ist. Man sollte aufpassen, angesichts der allgegenwärtigen orwellschen MSM-Filterblase nicht aus Trotz in eine Art “informationelle Gegenwelt” zu geraten, die – mit umgekehrtem Vorzeichen – zur gleichen Einseitigkeit tendiert.

    Der Krieg ist der Feind, denn er wird wie immer auf den Knochen der kleinen Leute ausgetragen. Und natürlich haben auch die Ukrainer etwas zu verlieren, momentan verlieren sie ihr geordnetes Leben oder das Dach überm Kopf, weil ihre Heimat zum Spielball geopolitischer Rivalitäten geworden ist. Mag er aus russischer Sicht auch “präventiv” oder “gerechtfertigt” sein – es bleibt ein fataler, blutiger Angriffskrieg. Wenn die russische Führung in der Wahl der Mittel auf westliches Niveau herabsinkt, ist allein das schon eine bittere Niederlage.

    Jeglicher Übermut – “wir sind unbesiegbar, weil wir den dicksten / größten / schnellsten (Panzer / Kriegsschiff / Rakete) haben” – ist lebensgefährlich und führt potentiell in den Untergang. Ich sehe in russischen Hyperschallwaffen keine strategische Dominanz, sondern eine Antwort auf den Ausbau der US-Raketenabwehr (z.B. in Rumänien, Polen und auf maritimen Plattformen). Die gegenseitige Ausrottungskapazität (MAD) bleibt unbenommen, denn im Zweifel lauern in den Tiefen der Ozeane versteckte strategische Raketen-U-Boote auf den Befehl zum Zweitschlag.

    Grund zur Euphorie angesichts des Krieges haben nur diejenigen, die uns Schäfchen schon lange für dumm verkaufen. Die Begeisterung scheinheiliger europäischer / deutscher Eliten, kriegsbedingt die Inflation weiter anheizen und Geld drucken zu können, nachdem schon Covid Anlässe lieferte, ist doch mit Händen zu greifen. Irgendwie muss das bankrotte Zockersystem schließlich (durch sanfte Enteignung der Massen) über Wasser gehalten werden.

    Eliten-Euphorie gibt’s es auch wieder angesichts Abertausender neuer Flüchtlinge, die als frischer Nachschub für den Arbeitsmarkt (“Fachkräftemangel”) gar nicht schnell genug herbeigebombt werden können. Darüber können noch so viele, medial transportierte Krokodilstränen nicht hinwegtäuschen.

    Die kleinen Leute – egal ob in der Ukraine, in Russland, Westeuropa oder den USA – haben keinen Grund für Triumphalismus oder Euphorie, solange sie von verlogenen und skrupellosen Obrigkeiten gegeneinander aufgehetzt, ausgespielt und zur Schlachtbank geführt werden. Wir sollten bellizistischer Logik zynischer Verbrecher nicht auf den Leim gehen und stattdessen verstehen, dass jeder Krieg immer auch Teil des Kampfes der Eliten (die die Welt für sich beanspruchen) gegen die hungrigen Massen ist.

  7. Lieber Matthias Breckerfeld,
    mir scheint es, als seist du eine moderne Kassandra, die mahnt und warnt, aber wahrscheinlich geht es so wie in Troja aus: dann wäre die Ukraine ein trojanisches Pferd, das man unbedingt in die Stadt (EU, NATOstan) holen will, mit den bekannten Folgen? Hoffentlich habe ich Unrecht-gegen Gott ja sowieso und immer.

  8. “Von gefährlicher Kenntnislosigkeit zeugt auch Fukuyamas Idee, den Krieg mit NATO-Bodentruppen zu gewinnen, denn er weiß offensichtlich nicht, gegen wen er die Boys&Girls, die gerade von einer Barfußarmee mit alten Kalaschnikows aus Afghanistan verjagt wurden, da in den Krieg schickt. Für Russland geht es bei der Militäroperation in der Ukraine um seine Existenz – und anders als die Söldner und Stellvertreter, die das Imperium für seine Geschäftsinteressen kämpfen läßt, hat Russland wirklich etwas zu verlieren. Und außer überlegenen Waffen mit Sicherheit auch einen überlegenen Kampfgeist und Teamspirit, sowie nicht zuletzt historische Erfahrung mit existenzbedrohenden Kriegen gegen (scheinbar) überlegene Mächte. Die Armeen Napoelons, der dem Zaren den Export seines wichtigsten Rohstoffs (Hanf!) an die britische Navy verbieten wollte, wurden ebenso verjagt wie Hitlers Nazi-Wehrmacht, deren geistigen Erben man sich jetzt in Form der Asov-Brigaden gegenüber sieht, die von NATOstan unterstützt werden.”

    Die in Mathias Artikel beschriebenen gefährliche Erkenntnislosigkeit wurde aber hauptsächlich von den CIA-Phantasten der Imperialen Möchtegern-Weltbeherrscher in die Welt gesetzt indem man allen Ernstes Afghanistan mit der Ukraine verglichen hat, wo man davon phantasiert Russland (so wie das den Möchtegern-Weltbeherrschern der USA selbst in Afghanistan, Vietnam und anderen Ländern passiert ist) sein “eigenes Afghanistan” bereiten will (der Schock sitzt offenbar bei den US-Möchtegern Weltherrschern nach wie vor tief, wenn das jetzt als Standarbeispiel für Anti-Russland Taktiken gebracht wird).

    Afghanistan war auch deshalb bisher für jede Großmacht unbesiegbar auf Dauer weil es durch seine von vielen Stollen und Tunneln durchzogenen Gebirgslandschaften ein geradezu ideales Terrain für Guerillia-Kriege bietet, mit Millionen Verstecken und jederzeitigem Rückzugsmöglichkeiten für Guerilla-Aktionen nach dem Überfall von Militärlagern/Transporten etc.

    Das alles gibt es in der Ukraine nicht, die einen solchen Guerilla – Krieg nie im Leben so führen könnte. Das zeigt alleine die Tatsache, das die Nazi-Banden des Ukrainischen Militärs von Anfang an die typische Gangster-Taktik > Zivilisten als Geiseln, gewählt haben, was auf Dauer grundsätzlich schief geht, weil erstens der Feind immer genau weiss, wo sie sind -in Afghanistan mit seinen vielen Gebirgsstollen unmöglich! – und man 2. mit Gegenwehr der Zivilisten auf Dauer – also einer Anti-Guerilla! – rechnen muss.

    Das alles mussten die Mudschaheddin bei ihrem Guerilla Krieg gegen die US-Invasoren nie befürchten, sie hatten Millionen Rückzugsmöglichkeiten in den zahlreichen Gebirgsstollen des Landes, während die Ukraine für die Nazi-Gangster der Ukro-Armee immer kleiner und kleiner wird und all diese Rückzugsmöglichkeiten nie hatte. Zusätzlich dürfte ihnen wohl sehr bald, die Munition ausgehen, da die Waffenlieferungen der NATO nun von russischen Bombern und Raketen sehr gezielt ins Visier genommen werden.

    Wer da den Ukrainern noch allen Ernstes einredet, sie könne diesen Krieg gewinnen, ist eigentlich selbst ein Kriegsverbrecher, der die Ukrainer wissend ans Messer liefert. Aber das ist man von Nazis ja gewöhnt, siehe Endzeit des weit vorher längst in Russland verlorenen 2. Weltkrieges, wo die deutschen Nazis völlig ahnungslosen Kindern und Jugendlichen ein paar Waffen in die Hand gedrückt haben um “Deutschland zu verteidigen” (siehe den Film “die Brücke”). Dieselben Gangster und Kriegsverbrecher haben wir nun in der Ukraine, die ihr Volk in einem völlig hoffnungslosen Krieg mutwillig verheizen.

  9. Putin wird am allerwenigsten nach „Schlachtengesang“ zumute sein, auch wenn westliche Propaganda ihn zum gierigen Teufel erklärt, der alle im Westen so lange täuschte, bis die Gelegenheit zuzuschlagen und Beute zu machen für ihn ideal war.

    Dass er keine diabolische Eroberer-Freude verspürte, sondern in die Enge getrieben wurde und ihm letztlich keine Wahl blieb, wird dabei verschwiegen – vom Westen aus nachvollziehbaren Gründen, aber auch von Russland selber und seinen Verbündeten wird (außer wenn es um die moralische Rechtfertigung geht) nicht gerne zugegeben, dass man gar keine Handlungsalternativen hatte.

    Denn ist der Krieg erst mal am Laufen, muss Stärke gezeigt und positive Propaganda sowie Sieges-Stimmung für die eigene Sache verbreitet werden – auf beiden Seiten und völlig unabhängig von der wirklichen Lage. So war es in allen Kriegen, in denen bekanntlich die Wahrheit als erstes stirbt.

    Zur Vertiefung der Schützengräben wird dann Leuten wie Sarah Wagenknecht und Gabriele Krone-Schmalz ritualhaft vorgeworfen, zu lange für Putins Langmut geworben und damit seiner Tarnung und Heimtücke Vorschub geleistet zu haben – obwohl manche weisen Seher (die bisher als Hardliner galten und jetzt als Experten) schon seit Anbeginn 1999 vor Putins angeblich schon immer durch und durch dunklen und heimtückischen Absichten gewarnt haben wollen.

    Die Erkenntnis der Wahrheit hinter Propaganda und martialischem Pathos erfordert einen nüchternen Blick auf die Interessen der Beteiligten:

    Selinski & Co. und erst recht die blutrünstigen ukrainischen Neonazis hoffen, per Krieg und tränenreicher Opferrolle den Eintritt in NATO und (finanziell noch attraktiver) in die EU absichern und um viele Jahre vorverlegen zu können – am liebsten auf 2022.

    Auch die Amis wollten diesen Krieg, aber aus ganz anderen Gründen als Selinski & Co., was diese vermutlich verdrängen. Denn sie müssten wissen, dass es ihnen ergehen könnte wie einst den Kurden: Die wurden von den Amis erst gegen Saddam Hussein zur Rebellion aufgehetzt, dann aber schmählich im Stich gelassen (und somit sehenden Auges an Saddams Messer bzw. Giftgas geliefert), weil ein geschwächter Saddam plötzlich doch wieder besser ins Ami-Konzept passte als ein gestürzter.

    Schon Wochen vor dem 24. Februar haben die Amis mit immer neuen Einmarsch-Terminen vor Putins Invasion „gewarnt“ – in Wahrheit haben sie (neben dem Druck auf ihn durch Aufrüstung, Biowaffen etc.) ihn zum Einmarsch geradezu ermuntert.
    Es war nicht nur der demente Biden, der mal undiplomatisch äußerte, ein bisschen Einmarsch würden die USA ja hinnehmen – es gab neben den „Lockrufen“ zahlreiche Signale, dass die USA samt NATO-Pudel den großen Krieg auf keinen Fall vom Zaun brechen werden. Oligarch Igor Kolomojski und sein Baby Selinski scheinen das ebenso wenig glauben zu können / wollen wie Bandera-Fanboy Andrij Melnyk, der als Botschafter in Berlin aggressive Werbung für den 3. Weltkrieg macht.

    Aber die Amis halten ihre Geostrategie gar nicht geheim, siehe George Friedman von STRATFOR 2015 vor Kameras und Zbigniew Brzezinski 1997 in seinem Buch:
    War zunächst nur von einem Keil zwischen Deutschland und Russland die Rede und ein bisschen Sand im Getriebe der Seidenstraße, will man seit Obama und Trump Russland wie auch China radikal und dauerhaft von der übrigen Welt „entkoppeln“ – weil man ihnen in einem wirtschaftlich fairen Wettbewerb nach und nach unterliegen würde und weil ein großer Krieg das Ende der Menschheit oder zumindest das eigene Ende bringen würde.

    Zur Erreichung dieses Zwecks wird ein Krieg in der Ukraine alleine nicht ausreichen. Aber gerade darum ist er umso nützlicher für die Ami-Strategie, je länger er dauert und das Verhältnis von Russland zum westlichen Europa vergiftet. Ein Sieg Putin über die ganze Ukraine mit jahrelangem Partisanen-Aufstand im Anschluss ist ein Horror für normale Menschen, über den man fast gar nicht nachdenken will.
    Für US-Strategen ist dies dagegen ein Wunschtraum: Neben dem Fortschritt in Sachen „Entkoppelung“ Russlands bringt der langfristig nur kokelnde Brandherd fette Rendite in Gestalt massiv erhöhter Rüstungs-Etats, wie vom Scholzomat gerade vorgemacht.
    Weitere Freiheits-Einschränkungen erfordern dann nicht mal eine Fortsetzung des Corona-Panik-Theaters – die Einschüchterung der Völker durch die nicht endende latente Weltkriegsgefahr übernimmt den Job ganz nebenbei.

      1. Schöne Zusammenfassung, aber „nur“ hinsichtlich der US-HEUCHELEI („US Crimes Don’t Count“). Das ist zwar nicht wenig – unzählige Kriege, die Doppelmoral von Hiroshima vs. Nürnberg, mit einem immer stärker industrialisierten Töten, deren wahre (eigennützige) Motive immer abstoßender durch dreiste Lügen beschönigt werden – mit der Krönung: Drohnenmörder (Collateral Murderer) Barack Obama erhielt fast zu Amtsbeginn (als er seine Frieden-durch-Krieg-Pläne veröffentlicht hatte) den Friedhofsnobelpreis.

        Doch damit braucht man dem gewaltbereiten Teil der Ukrainer momentan nicht kommen, die fühlen sich geschmeichelt und gestärkt durch die rührige Zuwendung des mächtigen US-Imperiums.

        Irgendjemand sollte den Ukrainern dringend noch beibringen, dass ihre neuen Freunde (zusätzlich zur Heuchelei, die man gegenüber der Weltöffenltichkeit zeigt) gerade gegenüber ihren verliebtesten Fans auch noch äußerst falsche Freunde bzw. skrupellose VERRÄTER sein können (wenn sich’s taktisch halt so ergibt), von denen sie (absichtlich und einfach de facto) als Kanonenfutter missbraucht werden.

        Neben den eiskalt und nüchtern planenden Amis (die gerne andere für sich kämpfen und sinnlos sterben lassen – siehe Kurden / Saddam) sind da allerdings auch noch emotional völlig enthemmte Deutsche, die vor planlosem Putin-Hass zittern und sich mit Flugverbots-Forderungen schier in Blutrausch und Weltkriegs-Rage reinsteigern.

        Beide Sorten „Freunde“ werden letztlich sich selber rechtzeitig in Sicherheit bringen und die verbal und mit „Verteidigungswaffen“ ins Schlachtfeld getriebenen Ukrainer ihren letzten Gang alleine antreten lassen.

        Bei den Amis hat der Verrat eine lange Tradition und dürfte auch hier fest und ohne ernsthafte Skrupel eingeplant sein; die deutschen geifernden Unterstützer und verbalen Hasskrieger werden sich am Ende auch aus dem Staub machen, sich später dann aber (als anständige Gutmenschen, die sie immer noch sein wollen) mit tiefsinnigen Ausreden den sinnlosen, mitverschuldeten Heldentod der verblichenen Freunde schönreden.

        Der weltbekannte Linguist und US-Linke Noam Chomsky schrieb um 1990, d.h. am Ende des Kalten Krieges (den hier viele als Zeit des BRD-Schutzes durch Amis vor den bösen Sowjets empfanden):
        „If the Nuremberg laws were applied, then every post-war American president would have been hanged.“
        https://chomsky.info/1990____-2/
        Und damals konnte er noch gar nichts wissen von Dabbeljuh, Obama und Biden ihren 1990 noch bevorstehenden Kriegsverbrechen…

        1. Wahre Freude können nur Russen sein. Alles andere sind Verräter, das ist schon klar.

          Ich denke jedoch, die Ukrainer wurden hirngewaschen. Wahrscheinlich mit einer Kombination aus Propaganda, Impfschäden und allgemeine westliche Hirnübernahnetechniken. Da sind die Russen nicht so gut drin, weil sie ja immun gegen Hirnwäsche sind. Daher ist es auch schwierig, solche Waffen zu entwickeln. Die können sie kaum testen.

          Naja. Die kriegen das schon irgendwie gebacken. Putin ist ja immer 4 Züge voraus

          1. Da sind „die Ukrainer“ uns einiges voraus – ARD & ZDF legen sich daher bei uns mächtig ins Zeug, damit auch hier möglichst viele „hirngewaschen“ werden.
            Gestern Abend bei Maischberger durfte (der mal als linksliberal geltende) Polit-Greis Gerhart Baum seine kindlichen Dresdner Weltkriegs-Bombardierungs-Erlebnisse zum besten geben und eine Linie über Aleppo bis hin zu den russischen Flächenbombardements in der Ukraine ziehen.

            Unbedarfte erhielten die gut merkbare Botschaft:
            immer diese schlimmen Flächen-Bombardements auf Wohngebiete und immer dieser schlimme Russe.

            Ohne Vorwissen war halt nicht zu durchschauen, dass
            a) die Westmächte Dresden bombardierten, nicht der Russe
            b) der Russe in Aleppo und ganz Syrien die einzige legal agierende ausländische Streitmacht waren, anders als die zahlreich dort bombenden NATO-Staaten
            c) es in der Ukraine keine Flächenbombardements gibt bzw. nur in der Fantasie von Propagandisten wie Baum

            Ganz besonders empörend fand Baum („Stellen Sie sich mal vor…“), dass der böse Putin ganz brutal westliche Sanktionen unterläuft (unter erzwungener Mithilfe dieses Westens), indem er für Öl und Gas von den NATO-Staaten künftig keine Dollars mehr annimmt, sondern in Rubeln bezahlt werden will.

            Das geht ja nun wirklich zu weit – wie soll die FED da künftig ihre Druckmaschinen auslasten? Und wie soll der Westen russische Dollar-Guthaben klauen („einfrieren“) und die Baerbock-Doktrin („Wir wollen Russland ruinieren“) umsetzen?
            Weiß der Mann im Kreml denn nicht, dass der Greenback-Hegemon für Dollar-verschmähende Öl-Produzenten keinen Pardon kennt, sondern nur den baldigen, abschreckend-gruseligen Tod wie bei Saddam und Gaddafi?

            Nein wirklich, da war Putin viel zu direkt und hat ganz undiplomatisch gegen die 4-Züge-Regel verstoßen – so direkt und ohne Vorwarnung die Tür eintreten dürfen nur Amis.

          2. lieber bekir,

            sehr gut zusammen gefasst. Ich bin auch der Meinung, es wäre für Dresden besser gewesen, von den Russen bombardiert worden zu sein. Die Ossis wären heute wesentlich weiter. Aber das kann ja noch kommen.

            und wahrscheinlich haben Sie auch Recht, dass Putin die 4 Züge Regel diesmal übertroffen hat und bereits die 40 Züge Regel anwendet.

          3. Die (fast am Verwesungsgeruch zu erkennende) älteste Demokratie der Welt führt seit 1796 pro Jahr mindestens einen Krieg (technisch nüchtern auch oft als Friedensmission oder robuster Auslandseinsatz bezeichnet).
            Natürlich immer schön fern der Heimat, denn die Vassallen in Europa übernehmen gern die dabei entstehenden Flüchtlingströme.

            Wer Krieg führt, will was kriegen oder in den Worten von Olga Geheimnikova:
            „Wir bomben Demokratie in Länder wo gibt Öl. Und wenn dort kein Konflikt – Konflikt wird gemacht.“
            Victoria Fuck EU Nuland hatten 2014 für ihre Ukraine-Bemühungen ein Budget von 5 Milliarden Dollar.

          4. Ein Ziel wurde doch schon erreicht T-O meldet ” +Eil+ Neue Energiepartnerschaft: USA liefern 15 Milliarden Kubikmeter Flüssiggas an die EU” Warum wurde die Nato noch einmal gegruündet? “Amerika drin, die Russen draußen und Deutschland unten zu halten”. Dann wissen wir ja Bescheid, wenn es demnächst noch mehr bergab geht.

          5. Noch eins. Dieses ist die offizielle Seite des Bundesamtes für Politische Bildung, also einer offiziellen Seite der Bundesregierung, und das dachten die von dem “heiligen” Selensky https://www.bpb.de/themen/europa/ukraine/342240/dokumentation-offshore-geschaefte-selenskyj-und-kolomojskyj-in-den-pandora-papers/?fbclid=IwAR03xoVD0zOCWvBY5t5qiN0Eh0wbVUvtcdC9SiLq0pylAmxob4DC7_t6imw Man ändert so schnell seine Meinung, dass es dem “Pöbel” und “Pack” von den Rotationen ganz schwindelig wird und sie nichts mehr raffen.

  10. Ein ganz hervorragendes Video von James Corbett!
    Trotz des Titels “SHOCKING Document Reveals Trudeau’s REAL Plan!” geht es dem Video in der Hauptsache um Putin.
    Hier der Link: https://www.corbettreport.com/putin/

    Auch wenn der bisherige beherrschende unipolare Pol USA/EU/NATO einbrechen wird, wie der Artikel oben völlig überzeugend prognostiziert, so wird nun die Welt vermutlich sogar noch “unipolarer” als bisher.

      1. Warum China und Russland das Corona-Theater mitmachen?
        Vielleicht bleibt ihnen keine Wahl?

        Philanthrop Bill Gates, der „erstaunlich“ treffsichere Viren-„Prophet“ (Flinten-Uschi: „Thank you for leaderschip, Bill“) hatte ja schon 2020 Corona als Pandemie Nr. 1 betitelt und die Welt wissen lassen, dass die nächste zehnmal schlimmer sein könnte / werde.

        Und wenn man dann noch weiß, dass die USA ethnisch selektive Biowaffen erforschen, dann würde ich an der Stelle von China und Russland (als die anzunehmenden Zielobjekte dieser Biowaffen) nicht einfach trotzig aus allen Kooperationen aussteigen, sondern im Gegenteil: Was gegen Corona nutzlos ist, könnte gegen einen kommenden Biowaffen-Virus vielleicht unerlässlich sein?

        Unerlässlich dürften Impfpass etc. für Russland und China sein, weil sonst der Westen es noch einfacher hat, in einer „Koalition der Impf-Willigen“ die Mehrheit der weltweit eingeschüchterten Völker um sich zu scharen und die zwei großen Konkurrenten auszugrenzen – und allmählich dauerhaft und radikal zu „entkoppeln“, wie US-Außenpolitiker ihr großes Ziel ja ganz offen benennen.

        Und erst durch vielfältige Kooperationen erhält man so richtig Gelegenheit, Spione (und / oder Saboteure?) in den Reihen des Gegners zu platzieren …

        Dass der alte Fuchs Henry Kissinger – mit dem Council on Foreign Relations (CFR) im Rücken – gute und enge Beziehungen zu Putin unterhält, könnte vielleicht taktische Gründe haben, und zwar auf Seiten der USA: Republikaner wie Kissinger und auch Trump wollen (anders als die Democrats unter Obama, Hillary Clinton und Biden) Russland und China nicht gleichzeitig anfeinden.
        Die Demokraten halten es für unumgänglich, wohl weil sie die Zeit für die USA davonlaufen sehen. Die Republikaner halten es dagegen für unmöglich und wollen lieber Russland mit ins Boot holen im Kampf gegen China.

        2014 (Maidan-Putsch) und 2022 (russ. Ukraine-Invasion nach US-„Lockungen“) waren aber die Demokraten am Ruder und schufen Faken. Kissinger hatte zumindest 2014 offen mahnende Worte an Ost und West gerichtet. Wie ehrlich er war / ist, wissen wir nicht. Putin ist da eher in einer passiven Rolle, scheint Kissingers Ehrlichkeit aber zu trauen bzw. hält es zumindest nicht für opportun, entsprechende Zweifel offen zu zeigen.

  11. Bärbock redet uns um Kopf und Kragen
    Zitat: „Für Russland geht es bei der Militäroperation in der Ukraine um seine Existenz – und anders als die Söldner und Stellvertreter, die das Imperium für seine Geschäftsinteressen kämpfen läßt, hat Russland wirklich etwas zu verlieren.“
    Russland hat nicht nur ETWAS zu verlieren, es hat ALLES zu verlieren. Und aus diesem Blickwinkel sollten sich unsere Hobby-Politiker, mit der dummdreisten Annalena Bärbock an der Spitze, das Interview von Präsident Putin anhören, das er am 7.3.2018 im Staatsfernsehen der RF gegeben hat: https://www.youtube.com/watch?v=jmMGqZo7sig
    Auf die Frage, wie die RF auf einen Nuklearschlag von Seiten ihrer Gegner reagieren würde, sagte er sinngemäß, dass in einem solchen Fall eine nukleare Antwort erfolgen werde, die leider katastrophal für die gesamte Menschheit werden würde. Wenn Russland von der Landkarte getilgt werden sollte (und das ist ja heute das erklärte Ziel der Transatlantische Werteunion!!, ist dem Russen Putin auch das Schicksal der übrigen Welt egal:„Зачем нам такой мир, если там не будет России?” („Wozu brauchen wir eine solche Welt, wenn es in dieser Russland nicht mehr gibt?). Heute jammern alle NATOstan-Politiker, sie hätten Putin unterschätzt, sie hätten es nicht für möglich gehalten, dass er diesen Befreiungsschlag gegen das faschistische Regime in der Ukraine beginnt. Und in diesen Tagen tönt Bärböckchen zickenhaft und mit abgeschaltetem Gehirn: „Wir werden Russland zerstören“. Eine unbelehrbare Transatlantikerin, die imstande ist, uns alle in den Nukleartod zu jagen!

  12. hat die ukraine jemals die absicht geäußert, russland anzugreifen? hat sie rostow am don eingenommen? nein. es war russland, das sich teile georgiens, moldawiens und der ukraine gekrallt hat. broeckers verwechselt aggressor und opfer.

    1. Nein, die Ukraine will nur unbedingt in die Nato aufgenommen werden, um das mit ihr gemeinsam zu tun, weil sie wissen, das sie alleine nicht die geringsten Chancen haben so einen Krieg zu gewinnen, wie man heute sieht.

      So unfassbar dumm Russland alleine den Krieg zu erklären sind nicht einmal die Ukrainischen Nazis. Die Ukraine schlachtet “nur” seit 8 Russische Zivilisten massenhaft im Donbass-Becken ab, was man durchaus als massive Provokation Russlands ansehen kann, die Russland die ganzen 8 Jahre über geduldet hat, weil man dachte es gäbe nach Minsker Verträgen noch einen kleinen Funken Verstand in der ukrainischen Führung – eine fatale Fehleinschätzung. Die einzige von Putin.

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