Notizen vom Ende der unipolaren Welt -12

Während mit fragwürdigen Bildern aus Buschta einmal mehr Schuldzusweisungen vor jeder Sachaufklärung stehen, deutet auch bei diesem Schaustück von  Gräueltaten einiges darauf hin, dass sie alsbald – wie schon die aus Mariupol kolportierten “Massaker” (“Kinderkrankenhaus” /”Theater”) – der Abteilung FN (FakeNews) und FF (FalseFlag) zugeschlagen werden müssen.
“Liefert die Bilder, ich sorge für den Krieg” hatte Medienzar Hearst einst seine Leute in Kuba angewiesen, als der amerikanisch-spanische Krieg um die Insel angezettelt werden sollte und nicht anders halten es die Medienkonzerne bis heute. Gräuelpropaganda über die Bestialität des Feinds gehört seit je zum Standard-Repertoire der Kriegsführung, in neuerer Zeit waren es die falschen Brutkastenbabys im Irak oder das falsche Giftgas in Syrien, mit denen die Feinde des Westens als brutale Tyrannen in die Schublade “Untermenschen” verfrachtet werden sollten. Bringt Auflage, macht Klickzahlen, heizt die Stimmung an und macht klar, dass der Feind schlicht barabarisch ist. Und “wir” somit auf jeden Fall die Guten. Jedenfalls solange der UN-Sicherheitsrat unter Vorsitz Großbritanniens  die Prüfung einer Gegendarstellung Russlands ablehnt   und die Präsidenten ungeprüft reihum das ukrainische Narrativ übernehmen, von dem man  selbst im Pentagon nichts weiß. Willkommen im Nebel des Propagandakriegs und seinen Psychologischen Operationen.

Ich habe in den letzten Tagen von Freunden und Feinden einige Beschwerden erhalten, dass meine Notizen es an Empörung über Russlands Einmarsch und Empathie gegenüber den Opfern fehlen lassen. Das mag so scheinen. Aber ich habe mein Rolle als Journalist und Autor schon immer eher darin gesehen, nicht zu wiederholen, was sowieso schon in jeder Zeitung steht, sondern stattdessen zu schauen, was dort nicht steht und warum. Insofern fehlen in diesen Notizen die regelmäßigen Hinweise auf brutale Russen, sympathische Ukrainer oder die friedliebende NATO. Und da ich kein Opersänger, Sportler oder Bühnenstar bin und keine russischen Eltern habe, laufe ich auch nicht Gefahr “gecancelt” zu werden, weil meine “Distanzierung von Putin” nicht weit genug geht… oder weil ich mir im Kaufland noch kein blau-gelbes Fähnchen mit “solidarischen” SS-Symbolen besorgt habe. (UPDATE: Kein Fake aber mittlerweile aus dem Sortiment entfernt)


Meine persönliche “Politisierung” begann im Alter von 14 oder 15 mit den Bildern des Vietnam-Kriegs und der Verständnisschwierigkeit, dass man Reisbauern in Asien bombardieren muss um die “Freiheit im Westen” zu verteidigen. Das wollte mir irgendwie nicht in den Kopf, obwohl es überall in den Nachrichten verkündet wurde. Genausowenig wie einige Jahre später der erste Putsch, den ich bewusst wahrnahm, als in Chile ein sozialdemokratischer Präsident von faschistischen Militärs ermordet wurde und die Zeitungen von einem begrüßenswerten “Regierungswechsel” schrieben. Dieses frühe Misstrauen in die Berichterstattung über Kriege und Militäroperationen hat sich in den Jahrzehnten danach immer wieder bestätigt und meinen Blick auf die dahinter stehenden geo,- und machtpolitischen Interessen gelenkt. Auf das historische “Great Game”, das die großen imperialen Mächte seit Jahrhunderten spielen, auf dem geopolitischen Schachbrett. Distanziert auf ein “Spiel” zu schauen, das blutiger Ernst ist, kann kalt und emotionslos wirken, ist aber zum Erkennen der Lage notwendig. Wer keinen Schritt zurücktritt um Kontexte und Zusammenhänge zu erfassen, kann aktuelle Vorgänge nicht richtig begreifen, wer sich von Emotionen leiten läßt keine realistischen Einschätzungen treffen, wer nur auf den Schrecken und Auswirkung des Kriegs starrt, seine Ursachen und Logik nicht verstehen. Wer aber Kriege beenden will – und als “Stammhalter” meines vorgestern 100-jährigen Vaters will ich das unbedingt – muss ihre Ursachen verstehen und beseitigen. “Aufhören!” zu schreien hilft nicht. Zumal in einem historischen Moment, der mir als Anfang vom Ende der unipolaren Welt vorkommt, ein Umbruch und Paradigmenwechsel von epochaler Bedeutung und weit mehr als ein blutiger “Nachbarschaftsstreit” ukrainischer und russischer Nationalisten. Alystair Crooke, Ex-Diplomat und Konfliktforscher, hat die aktuelle geopolitische Lage “in der Europa und die USA vereint wie selten sind und paradoxerweise der “Westen” allein wie nie” mit einer Schach-Anekdote beschrieben:


Es kommt sehr oft vor, dass eine einzige Anekdote einen historischen Moment fast vollständig zusammenfasst. Und das ist hier der Fall: Im Jahr 2005 setzte sich Zbig Brzezinski, der Architekt Afghanistans als Sumpf für die Sowjetunion und Autor des Buches The Grand Chessboard (das das Mackinder-Diktum “Wer das asiatische Kernland kontrolliert, kontrolliert die Welt” in die US-Außenpolitik einbettete), in Washington mit Alexander Dugin, dem russischen politischen Philosophen und Verfechter einer kulturellen und geopolitischen Renaissance des “Kernlandes”, zusammen.
Brzezinski hatte bereits in seinem Buch geschrieben, dass Russland ohne die Ukraine nie zur Kernlandmacht werden würde, aber mit ihr kann und würde es das. Das Treffen wurde mit einer Fotoreportage eines Schachbretts zwischen Brzezinski und Dugin inszeniert (um für Brzezinskis Buch zu werben). Dieses Arrangement mit einem Schachbrett veranlasste Dugin zu der Frage, ob Brzezinski Schach als ein Spiel für zwei Personen betrachte: “Nein, Zbig schoss zurück: Es ist ein Spiel für einen. Sobald eine Schachfigur bewegt wird, dreht man das Brett um und bewegt die Schachfiguren der anderen Seite. In diesem Spiel gibt es ‘keinen anderen'”, beharrte Brzezinski.
Natürlich war das einhändige Schachspiel in Mackinders Doktrin implizit enthalten: Das Diktum “Wer das Kernland kontrolliert” war eine Botschaft an die englischen Mächte, niemals ein geeintes Kernland zuzulassen.

20.03.14 09:19-BildschirmkopieProfessor Dugin, hierzulande gern als rasputin-artiger Einflüsterer Putins porträtiert, kommt in seinem aktuellen Vortrag zum Ukraine-Konflikt auf dieses Erlebnis zu sprechen und sagt, dass mit dem russischen Einmarsch jetzt jemand aufgestanden sei und mitspielen würde. Und noch ein Dritter – China – bereitstehe, der es leid ist, immer nur das Brett vorgesetzt zu bekommen auf dem nur einer ziehen darf. Willkommen beim multipolaren 3-D-Schach der künftigen Geopolitik, in der NATOStan mit seinem Monopoly-Spiel nicht weiterkommt. Weil Russland sich weigert, direkt vor seiner Haustür atomare “Hotels” aufstellen zu lassen. Könnte man, mit Blick auf den Spielplan zwar verstehen, tun die Monopolysten aber nicht.
Deshalb jetzt dieser Krieg, bei dem die Historiker dereinst noch streiten werden, wer für den ersten Schuß eigentlich verantwortlich ist: Kiew, das seit 2014 auf seine Bürger im Donbass feuert (und am 14. Februar 2022 eine große Offensive startete, siehe OSCE-Grafik oben),  oder Moskau, das seit dem 24.2. 22 “zurückschießt”….weil Wladimir der Schreckliche sich die alte Sowjetunion wieder einverleiben will…oder weil das Imperium mit seinem greisen Kaiser “Sleepy Joe” zum regime change auf Moskau vorrückt, um China matt zu setzen.

“Auf dem großen Schachbrett des Imperiums ist Russland die Dame, aber China ist der König. So wie es beim Schach hilft, die stärkste Figur des Gegners auszuschalten, um leichter Schachmatt zu setzen, wäre das US-Imperium gut beraten, zu versuchen, Chinas nuklearen Supermacht-Freund zu stürzen….” schreibt Caitlin Johnstone, und zitiert zu den gescheiterten Sanktionsforderungen an China den Tweet:  “Can you help me fight your friend so that I can concentrate on fighting you later?” Dass Russland nicht allein steht sondern  mit China einen mächtigen Partner zur Seite hat – dass Dame und König sich gegenseitig schützen und enger zusammenstehen als je zuvor – war die erste Lektion im multipolaren Schach, die die Monopoly-Strategen lernen mussten. Die zweite war, dass der Angriff auf den Rubel nicht zu seinem Ruin, sondern zum Bumerang des Gasrubels geführt hat, der nach Ansicht von Goldman Sachs jetzt die globale Dominanz des Dollars bedroht. Und die dritte wird sein, dass auch weitere Sanktionen Russland ökonomisch zwar schmerzen, politisch aber nicht davon abbringen werden, das existenziell empfundene Ziel einer militärisch neutralen Ukraine durchzusetzen. Auch die Welle an rassistischem Hass und Diskriminierung, die russischstämmigen Menschen derzeit entgegenschlägt,  wird nicht dazu führen, dass sie sich gegen ihre Regierung wenden (die Zustimmung für Putin liegt derzeit bei 81% !), sondern gegen den Westen, der “woke” und “divers” zu sein behauptet  und sich hemmungslos als Imperium des Hasses geriert. 

Auch wenn mit PsyOps ein Krieg am Boden nicht zu gewinnen ist, ist demnächst noch einiges aus dieser Richtung zu erwarten, da die ukrainische Armee  zu keinen strategischen Manövern mehr fähig ist und nur noch versuchen kann, mit Gräuelpropaganda den Rest der Welt aktiv in diesen Krieg hineinzuziehen. Weil Russland gedroht hat, auf ein Eingreifen der NATO mit seinen hypersonischen Raketen zu reagieren und anders als in der Politik im Pentagon niemand mehr davon ausgeht, dass Putin blufft, wird es dazu wohl aber nicht kommen. Es ist also damit zu rechnen, dass im Westen Emotionen und Hysterie weiter hochgekocht werden, während die “De-Militarisierung” am Boden  systematisch weitergeht. Russland hat die “Operation Z” bisher mit einer kleinen Streitkraft von etwa 150.000 Soldaten durchgeführt, die gegen die etwa dreimal so starken ukrainischen Truppen schon über 40% des Landes  und nahezu sämtlich Luft-und Seestreitkräfte unter ihre Kontrolle gebracht haben. Und sie werden die methodische Zerstörung von Militäreinrichtungen Tag für Tag fortsetzen, bis in Kiew die Weisse Fahne geschwungen wird. Wie schon gesagt, ist dies für die Russen ein existenzieller Krieg, den sie nicht verlieren können ohne unterzugehen. Mit dem Einmarsch in die Ukraine ist Mütterchen Russland “All in” gegangen und wird notfalls sein gesamtes Arsenal an Waffen und Truppen (800.000 Mann) einsetzen, um eine neue jelzin-artige US-Marionette im Kreml und Exxon/BP/Shell-Fähnchen über seinen Öl,-und Gasfeldern zu verhindern. Es wird sich seinen angestammten Platz im “Kernland” von den anglo-amerikanischen Mackinder-Jüngern nicht nehmen lassen.

Ich hatte hier unlängst schon auf das äußerst lesenswerte  Hintergrundgespräch mit Jacques Baud verwiesen, der als Oberst des Schweizer Militärgeheimdiensts als Waffeninspektuer für die UN und die NATO  in der Ukraine und Russland gearbeitet hat. Hier ein weiterer aktueller Text dieses Experten, der im Unterschied zu den ahnungslosen Sessel-Strategen, Laptop-Bombern und unverantwortlichen Kriegshetzern in den Medien weiß, wovon er redet und wie die militärische Situation in der Ukraine realistisch einzuschätzen ist. (UPDATE: Free21 hat den  Text von Jacques Baud übersetzt)

(wird fortgesetzt)

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35 Comments

  1. Auch wenn die Entnazifizierung der Ukraine im Grossen und Ganzen gut nach Plan verlaeuft, bereitet mir die Lage um Odessa immense Kopfschmerzen – und dabei kann weder China noch irgendjemand sonst helfen. Wie mir meine Freunde von der Krim berichten, koennen wir Odessa einfach nicht mit dem Seeweg in die Zange nehmen. Das ukrainische Regime sitzt dort auf einem Haufen Harpoon Anti-Schiffsraketen gegen die wir keine Abwehrmittel besitzen, sobald wir die Nase auch nur ansatzweise aus Sewastopol Richtung Nordwesten strecken. Ein Riesenproblem.

  2. Das sollte man sich durchlesen, einschließlich der im Text angegebenen Links. https://www.nachdenkseiten.de/?p=82693 Es ist viel Material, aber sehr aufschlussreich. Heinemann sagte in seiner Rede 1958 ““Der zweite Konflikt, der entscheidende, ergab sich aus dem eigenmächtigen Angebot der Aufrüstung.
    Meine Damen und Herren, Herr Dehler ist besonders auf dieVorgänge vom März 1952 zu sprechen gekommen, als die Sowjetunion anbot: Wiederherstellung der deutschen Einheit, Redefreiheit, Pressefreiheit, Versammlungsfreiheit, freie wirtschaftliche Entwicklung, nationale Streitkräfte für ein wiedervereinigtes Deutschland, Aufnahme in die Vereinten Nationen, gesamtdeutsche Regierung, hervorzugehen aus freien Wahlen, alles das unter der Bedingung, daß Deutschland sich nicht an Militärbündnissen beteilige.” Die gesamte Debatte findet ihr hier unter einem beigefügten Link https://www.nachdenkseiten.de/?p=82693#more-82693 Ich habe den Teil der Rede nur kopiert und eingestellt, weil er zeigt, wie wir damals schon verkauft wurden und das ganze Dokument unendlich lang ist, aber wahrscheinlich auch Aufschluss über etliche Sachen gibt, die schon damals abgelaufen und den Grundstein für heutige Zustände gelegt haben. Hier nocht etwas https://www.youtube.com/watch?v=lH9GEn7DGKo&t=2s Es hat auch in der SPD mal welche mit Hirn gegeben, die wurden aber aussortiert https://www.t-online.de/region/muenchen/news/id_91964904/shitstorm-fuer-florian-post-spd-politiker-teilte-tweet-zu-ukraine-krieg.html

    1. Ja, die Seite von Mathias ist ein Labsal in dem Meer von Lügen der deutschen Mainstream-Presse, deren grenzenlose Hysterie ich nur noch innerlich kopfschüttelnd im Vorbeigehen (Tankstellenbesuch Metergroße Bild “Ihr Babaren”-Überschriften) zur Kenntnis nehme. ÖR – Fernsehen gibts schon lange nicht mehr.

  3. 1.) Zu (oben) “…die Welle an rassistischem Hass und Diskriminierung, die russischstämmigen Menschen derzeit entgegenschlägt“:
    Bei den neuesten Nachrichten von “Compact” erfährt man ab ca.10:38, daß denjenigen Rußland-Deutschen, die eine doppelte Staatsbürgerschaft haben, sämtliche Bankkonten gesperrt wurden! https://tv.compact-online.de/compact-der-tag-vom-5-4-2022/

    2.) Bestandteil der gewissenlosen(!) “Einäugigkeit” der Fans des faschistischen Diktators in Kiew gehört eben gerade auch das WEGBLICKEN. Ein Wegblicken nicht nur, aber gerade auch vom gegenwärtigen Völkermord im Jemen (mit saudischen Waffen auch aus der BRD):
    Zitat: “Seven years into the conflict, Yemen remains one of the world’s worst humanitarian crisis with 20.7 million people – 71 per cent of the total population – in need of humanitarian assistance. ”
    “UNICEF YEMEN HUMANITARIAN SITUATION REPORT: (REPORTING PERIOD: 1-30 NOVEMBER 2021) ” – https://reliefweb.int/report/yemen/unicef-yemen-humanitarian-situation-report-reporting-period-1-30-november-2021-enar

    1. @Jörg “…2.) Bestandteil der gewissenlosen(!) “Einäugigkeit” der Fans des faschistischen Diktators in Kiew gehört eben gerade auch das WEGBLICKEN. Ein Wegblicken nicht nur, aber gerade auch vom gegenwärtigen Völkermord im Jemen (mit saudischen Waffen auch aus der BRD):…”

      Bei einem bin ich mir völlig sicher, wenn es Russland wäre, das im Jemen den seit vielen Jahren andauernden Genozid an der Bevölkerung verüben würde, würde unsere hysterische CIA-gelenkte deutsche Presse jeden Tag im Dreieck springen, um über neue Gräueltaten der “grausamen Russischen Barbaren” an der geknechteten Jemenitischen Bevölkerung zu berichten.

      So dagegen wissen viele desinformierte Dummland-Bewohner weder das da schon Hunderttausende Zivilisten (vorwiegend Kinder!) mit westlicher Unterstützung ermordet wurden, noch wo der Jemen überhaupt liegt. Wir leben hier medial in einer kompletten Scheinwelt, der Virtual Reality-Konstrukte des Pentagon.

      1. Die Ukraine ist der Spielball im Stellvertreterkrieg USA-Russland und dient allein geopolitischen Interessen https://consortiumnews.com/2022/04/05/natos-neverending-wars/ Seit 1992 sind die USA in der Ukraine aktiv https://en.wikipedia.org/wiki/Ukraine%E2%80%93United_States_relations Warum wohl? Da fragt man sich doch, was die Nato vorereitet. https://www.pivotarea.eu/2019/10/09/solidarity-transport-hub-wie-polen-die-infrastruktur-der-nato-ostflanke-staerken-moechte/

  4. “Die GIs marschieren durch das Dorf, gehen von Hütte zu Hütte. Phan Tanh Cong war damals elf Jahre alt. „Wir saßen in der Küche, als die Amerikaner hereinstürmten. Wir waren sechs in meiner Familie. Sie schrien VC, VC, also Vietcong, und stellten uns an der Wand auf. Dann haben sie geschossen. Ich fiel mit den anderen um, aber ich war nicht getroffen. Die Leichen meiner Eltern und Geschwister lagen über mir. Und die Amerikaner hielten mich wohl auch für tot, deshalb habe ich überlebt. Ich fühle noch heute den Horror. Meine Brüder und meine Schwester – zwei, vier, sechs Jahre alt – wie können die Vietcong sein?“

    https://www.deutschlandfunk.de/vietnamkrieg-das-massaker-von-my-lai-und-seine-folgen-100.html

    Und aktuell: Die USA sammeln Beweise wegen russischer Kriegsverbrechen. Das ist so absurd, dass ich gerade laut lachen musste. Gibt es den Krieg wirklich, oder ist das eine neue Staffel der Sitcom des Komikers Selenskij? Was machen die USA denn, wenn Russland behauptet, dass diese “Beweise” die nationale Sicherheit Russlands gefährden könnten? Liefern die dann alle, die die Beweise veröffentlichen, an Putin aus? In Anbetracht der anhaltenden Verfolgung vom Assange kann sich die USA kaum noch lächerlicher machen, als mit so etwas zu kommen.

    1. Im Irak haben die Ami-Gi s es sich noch einfacher gemacht (damals auf vielen Youtube Videos “life” zu sehen). In jedem Dorf von Haus zu Haus gegangen Tür auf, MG kurz rein gehalten, bis alle tot waren – nächstes Haus. Von den fürchterlichen Folter-Szenen (für die Assange jetzt büßen muss, weil er sie veröffentlicht hat – nicht die Täter) mal ganz abgesehen.

      Es ist in der Tat an Lächerlichkeit nicht zu überbieten, wenn ausgerechnet die USA sich über Kriegsverbrechen anderer künstlich aufregt, bei denen sich obendrein im nach hinein regelmäßig herausstellt, das es die “eigenen” Leute waren, so wie die Asow-Nazi-Bande in der Ukraine, die sehr wahrscheinlich für nahezu ALLE Gräueltaten in diesem Krieg verantwortlich ist. Jedenfalls sagen das die Ukrainer Vorort!

      Die Bandera-Nazis von Asow sind ja auch die Einzigen, die ein echtes Motiv haben, weil sie Russen -rassistisch motiviert- abgrundtief hassen. Wieso sollten die Russen ihre eigenen Landsleute quälen? Denn die echten Ukrainer betrachten sich als solche (das weiss ich von ihnen selbst). Die sind sogar beleidigt, wenn man sie als “Ukrainer” anspricht (die wollen als “Russen” bezeichnet werden!). Ich kenne – wie gesagt – viele Ukrainer hier in Deutschland, daher weiß ich das.

    2. Auch sehr gut in diesem DLF-Artikel beschrieben sind die Rahmenbedingungen, z.B. vom zitierten Historiker Bernd Greiner:
      „Die Befehlskette, die beginnt im Weißen Haus, im Pentagon, bis hin zu den Kommandeuren auf der mittleren Ebene, den unmittelbar für die Truppenführung verantwortlichen Offizieren. (…)
      Es war ein Konzept auf militärstrategischer Ebene, das sich zum Beispiel – das erklärt auch den großen Teil dieser Opferzahlen – auf eine Politik des Bodycount als Erfolgskriterium verlegt, will heißen, je mehr getötete Vietnamesen, desto höher ist vermeintlich der Kriegserfolg. Und am Ende machte es keinen Unterschied mehr, wer in diese Statistiken aufgenommen worden ist, ob es Zivilisten waren oder tatsächlich Guerillas.“

      Das schreckliche Massaker von My Lai war nämlich weder Unfall noch Einzelfall, so Greiner:
      „Es gab Dutzende anderer Massaker, nicht unbedingt in der Größenordnung von My Lai. Aber es summiert sich, wenn wir die Opferzahl in den Blick nehmen, nach einer konservativen Schätzung doch auf mehrere 10.000.“

      Investigativ-Journalist Seymour Hersh erschütterte die Öffentlichkeit 1969 mit einem langen Artikel unter dem anklagenden Titel:
      „Es war ein Verbrechen im Stil der Nazis“

      Zuvor hatten Offiziere und Verteidigungsministerium, als sie von dem Massaker erfuhren, nichts unternommen. My Lai galt als erfolgreicher Einsatz, der offizielle Armeebericht verzeichnete nur gefallene Vietcong-Kämpfer.

      Vom Militärgericht erhielten dann fünf angeklagte Offiziere Freisprüche, Leutnant Calley als der einzige Verurteilte hatte eine großen Unterstützerkreis, der ihn als Helden pries oder als jemand der nur sein Pflicht erfüllt habe.

      Von seiner lebenslangen Strafe verbüßte Calley nur drei Tage im Gefängnis, dann ordnete Präsident Richard Nixon persönlich an, ihn aus der Haft zu entlassen und unter Hausarrest zu stellen; 1974 erfolgte die endgültige Begnadigung. Langjährig war somit nicht seine Strafe, sondern nur die Wartezeit, bis die Öffentlichkeit von ihm eine öffenliche Entschuldigung zu hören bekam: 40 Jahre.
      Da war God’s Own Land aber längst mit dem „War on Terror“ im Gefolge von 9/11 beschäftigt …

      1. @Bekir
        War wohl der eigentliche (fein unter der Decke gehaltene!) Grund für die Traumatisierung der Vietnam-Veteranen. Das Bewusstsein ein Massenmörder an wehrlosen Zivilisten gewesen zu sein, hält die menschliche Psyche eben nur sehr begrenzt aus.

        Es gibt in uns allen so eine Instanz, die alle Beschönigungen und Lügen erkennt und immer genau weiss, was tatsächlich passiert ist. Sie alle wussten ganz tief in ihrem Inneren ganz genau, was sie WIRKLICH getan haben, da hilft keine Propaganda.

        Beim Irak Krieg (der ja vergleichweise kurz war!) hatten die GI s der US-Mörder-Bataillone ja auch ähnliche Traumatisierungen, weil sie dort das Gleiche wie in Vietnam gemacht haben – völlig wahllose Erschießungen von tausenden Zivilisten.

        Massenmord an Zivilisten scheint so eine “Spezialität” der GI s zu sein. Da begreift man dann auch, warum die Amis bei vielen Arabern nur “Amerikanische Teufel” genannt werden, denn genauso führen sie sich auf.

  5. der ehemalige CIA Chef William Casey sagte seinerzeit etwa: “unsere Desinformation funktioniert dann, wenn alles, was die Amerikaner glauben, falsch ist.” Ich denke mal, Putin wird mit den Nazis aufräumen und dafür ein Teil der Ukraine zurückbekommen. Die Polen kriegen auch ein Teil, was früher polnisch war. Wir wissen NICHTS, was in der Ukraine passiert. Die Nachrichten wissen es auch nicht. Vermutlich nicht mal die Geheimdienste wissen das zur Zeit, weil sie sich aus der Donetsk Region zurück gezogen haben. Alles, was uns erzählt oder gezeigt wird, ist eine Inszenierung. Was nicht heißt, das da nichts los ist.

  6. Kurz vor dem 1. Weltkrieg, Kaiser Franz Joseph I. an Kaiser Wilhelm II.:

    ,,Das Bestreben meiner Regierung muß in Hinkunft auf die Isolierung und Verkleinerung Serbiens gerichtet sein. Die erste Etappe auf diesem Wege wäre in einer Stärkung der Stellung der gegenwärtigen bulgarischen Regierung zu suchen, damit Bulgarien, dessen reelle Interessen mit den unsrigen übereinstimmen, vor der Ruckkehr zur Russophilie bewahrt bleibt.

    Wenn man in Bukarest erkennt, daß der Dreibund entschlossen ist, auf einen Anschluß Bulgariens nicht zu verzichten, jedoch bereit wäre, Bulgarien dazu zu veranlassen, sich mit Rumänien zu verbinden und dessen territoriale Integrität zu garantieren, so wird man dort vielleicht von der gefahrlichen Richtung zurückkommen, in welche man durch die Freundschaft mit Serbien und die Annäherung an Rußland getrieben worden ist.

    Wenn dies gelingt, konnte der weitere Versuch gemacht werden, Griechenland mit Bulgarien und der Turkei zu versöhnen; es würde sich dann unter der Patronanz des Dreibundes ein neuer Balkanbund bilden, dessen Ziel darin bestehen würde, dem Vordringen der panslawistischen Hochflut ein Ziel zu setzen und unseren Ländern den Frieden zu sichern.

    Dieses wird aber nur dann möglich sein, wenn Serbien, welches gegenwärtig den Angelpunkt der panslawistischen Politik bildet, als politischer Machtfaktor am Balkan ausgeschaltet wird.”

    Quelle: https://wwi.lib.byu.edu/index.php/I,_1._Handschreiben_Kaiser_und_K%C3%B6nig_Franz_Josephs_an_Kaiser_Wilhelm,_2._Juli_1914

    Der Vertrag von Rambouillet 1999 und die Bombardierung und Zerstörung Restjugoslawiens bestätigt den oben zitierten Brief.

    Eine Annäherung und Partnerschaft zwischen Deutschland und Russland verhindern und die Slawen gegeneinander aufbringen.

    Brzezinski mag zwar der Architekt gewesen sein, aber auch er hat sich noch fleißig an andere orientiert wie z.B. Mackinder.
    Erwähnenswert sind da vor allem Paul B. Henze und Alexandre Bennigsen.
    Insbesondere der in der ehemaligen Sowjetunion geborene Alexandre Bennigsen, der in den Westen emigrierte ist interessant. Denn eigentlich war er der Stratege und Denker. Brzezinski ist “nur” ein Geopolitiker. Bennigsen hat beispielsweise die Schwachstellen der Sowjetunion (Kaukasus) als Blaupause herausgearbeitet und für Brzezinski und Henze auf den Tisch gelegt. Das kann man unter anderem in seinem Buch “The Islamic Threat to the Soviet State” aus dem Jahr 1983 lesen. Es wurde gezielt versucht den islamischen Bevölkerungsanteil (größtenteils friedliebende Sufis) in der Sowjetunion und in Russland gegen die christlich-orthodoxen Slawen gegeneinander aufzubringen.
    Was man ja vor allem im Kaukasus gesehen hat, das ja nur eine Fortführung von Afghanistan war. Denn viele ehemalige Afghanistan-Kämpfer gingen in den Kaukasus um dann die dort ansässigen Sufis in der kaukasischen Bevölkerung vom Wahhabismus und für eine Unabhängigkeit zu überzeugen.
    Nicht verwunderlich also, dass Bennigsen bis zu seinem Tod für den US-Deepstate gearbeitet hat.

  7. ‘Und jetzt zur Auflockerung’, wie Oberstleutnant Sanftleben sagen würde:
    “So endet Putins Krieg. Lisa Eckhart bei der Humorzone Dresden”

  8. Danke für diese Grafik, sehr hilfreich wenn man Freunden und Bekannten zeigen will, dass Putins Motiv wohl doch eher ein Präventivschlag war als die grössenwahnsinnige Wiederauflage des Zarenreiches.

  9. Nochmal zu dem Hintergrundgespräch mit Jaques Baud, das Mathias dankenswerterweise verlinkt hat:

    Er erwähnt darin die Osterweiterung der NATO, die eigentlich als Kriegsvorbereitung zu sehen ist, selbst wenn man Russland nicht das Versprechen gegeben hätte, das nicht zu tun. Vor allem in Hinsicht auf die Tatsache, das – Oh Wunder!- in diesen Ländern (allen voran die Balten und die Ukraine) jedes mal eine geradezu fanatisch anti-russische Regierung an die Macht geputscht wurde. So das jedes mal ein klassischer Feindstaat in unmittelbarer Nachbarschaft zu Russland installiert wurde, gerade so als wäre Großbritannien plötzlich geografischer Nachbar Russlands.

    Hier noch mal zu dem (äußerst scheinheiligen) Argument des Westens, das man ja niemanden daran hindern könne und wolle in der NATO seine Sicherheit garantieren zu lassen und man deshalb so ein Aufnahmegesuch auch positiv aufnehmen müsse.

    Das ist schon sachlich falsch, denn zur Aufnahme in ein Bündnis gehören immer 2 : Das Bündnis und den Aufnahmekandidaten. Das Bündnis ist keinesfalls “gezwungen” jeden aufzunehmen, der aufgenommen werden will, weil er z.B. eine extremistisch anti-russische Regierung hat, die z.B. – mit Rückendeckung der NATO- anti-russische Politik bis hin zum Krieg betreiben will.

    Ein Friedensbündnis (wenn die NATO das jemals gewesen wäre) ist keinesfalls verpflichtet jeden Quertreiber, der sich bedroht fühlt, aufzunehmen. Wenn die NATO jemals wirklich ein Friedens (Verteidigungs) Bündnis gewesen wäre, hätte sie das gemacht, was Russland durchsetzen will z.B. der Ukraine einen neutralen Status zu garantieren. Die NATO hätte als echtes Verteidigungsbündnis deeskaliert und nicht eskaliert mit Waffenlieferungen und pausenloser anti-russischer Hetze, weil dieser Krieg ja auch durchaus sie selbst existentiell bedrohen kann, da ist Eskalation, das allerletzte, was man als angeblich Friedenswilliger Westwerte-Gutmensch tun sollte.

    Die NATO ist militärisch Russland nicht gewachsen und würde in einem offenen Krieg mit Russland Suizid begehen. Europa wäre danach eine radioaktiv verseuchte Wüste. Das weiß Putin, deshalb ist er in die Ukraine einmarschiert, um die CIA-Clowns um Selenskij, deren Regierung sich quasi wie der 51.US-Bundesstaat gebärdet, abzusetzen.

    In meinen Augen hat Putin damit den 3.Weltkrieg verhindert, den die USA mithilfe ihrer Ukrainischen CIA-Hampelmänner um Selenskij anzetteln wollten. Wozu braucht denn die Ukraine Atomwaffen gegen Russland? Selbst wenn sie die einsetzen könnten, würden sie den Gegenschlag niemals überleben.

    Das hat mit “Landesverteidigung” nicht mehr das Geringste zu tun, sehr viel aber mit Suizid, denn ein Land das nach einem absolut sicher erfolgten Gegenschlag nicht mehr existiert, braucht niemand mehr zu verteidigen – nix mehr da zum verteidigen.
    Eines ist für mich absolut sicher: wenn die faschistischen Fanatiker um Selenskij wirklich jemals Atomwaffen in die Hand bekommen hätten, hätten sie damit den 3. Weltkrieg ausgelöst (auch das wussten Lawrow und Putin und seine Militärstrategen sowieso).

    Und eines ist genauso sicher: Der Tag wird kommen, an dem eine (aufgklärtere!) Weltgemeinschaft Wladimir Putin auf Knien danken wird, das er diese schlimmste aller Katastrophen mit seinem Einmarsch in der Ukraine erst einmal verhindert hat.

  10. Die Sicht aus einem Schritt zurueck liefert Zampano Rodrigez mit seinem makabrem und zum Grill in Baelde zu erwartenden “fried chicken” aus Uncle Sams europaischem “Vasallenhuehnerstall”.
    Danach dient die Ukraine jetzt nicht als Zuendfunken gegen Russland (USA derzeit millitaerisch zu schwach fuer einen Zweifrontenkrieg, Pazifik hat Vorrang), sondern als Falle der USA fuer die europaisch dummen “Huehner” zu einer billigen Atlantik-Hinhalte-Front gegen Russland, solange sie mit atomar aufzuruestenden Japanern ueber Taiwan die Chinesen provozieren wollen.
    Nach China, so die Vermutung von Rodrigez, soll dann Europa nach Erfuellung als Hinhaltefront von denen aus ruhig Nukes-vergrillt werden, da Job erfuellt. Erst dann gehts gegen Russland vom Atlantik her richtig los, am besten dort dann wohl nur teilatomar, man will ja die Fernziel-Gegend Russland noch pluendern. Die Militaerstuetzpunkte sind schon installiert. Rodrigez fuehrte einst eine Klage Nicaraguas in Den Haag gegen US.
    (Quelle uncut-news)
    Ich bereite nun wohl langsam mal besser eine mehrjaehrige Weltreise vor und zwar nicht wg. eines albernen Virus.

  11. ” … Beschwerden, dass die Notizen es an Empörung über Russlands Einmarsch und Empathie gegenüber den Opfern fehlen lassen … ”
    Wenn man einen Bericht über die übelsten Massenmorde an Mensch oder Tier verfasst und glaubt, dabei ausgewogen zu schreiben, finden sich alsbald hysterische Judas-Heuchler, die bemähähähähähkeln, daß man die Katzenklo-Auswischer, Dünnbrett-Schwachwedler und Ameisenwindel-Falter nicht genügend gewürdigt hat und sich dem Vorwurf stellen muß, parteiisch, tendenziös und beschränkt-einseitig zu berichten.
    Typische Couch-Komfortzone-Maulhelden mit Feierabendbierchen und Chippstüte in der Hand, die an den Blogs und Artikeln von ernstzunehmenden Vielschreibern herumnöööööööhlen, weil sie SELBST=EGO nie auch nur einen Artikel zustande gebracht haben. Das sind Aufmerksamkeits-Energie-Vampire und Anerkennungs-Junkies ( https://www.youtube.com/watch?v=cQk5ZMe22GY ), die das fleißige Schaffenswerk von anderen mitteilsamen Zeitgenossen in die Gülle-Gosse goebbeln müssen, um sich in ihrer bedeutungslosen Gesinnungs-Kloake nicht allzu einsam zu fühlen.
    Man behandele sie genauso wie alle anderen Internet-Hetzer-Trolle:
    Löschen, sperren und ignorieren. ( https://www.youtube.com/watch?v=kPMRkQK2szI )
    Denn jeder Buchstabe als Reaktion ist Perlen vor die Säue und füttert diese armseligen und BILDungsresistenten Pommesbuden-Populismus-Polemiker.
    Und den Stuss hat Dittsche seit Jahren besser drauf: https://www.youtube.com/watch?v=wO4slysLj5U

  12. Zitat: „Wer keinen Schritt zurücktritt um Kontexte und Zusammenhänge zu erfassen, kann aktuelle Vorgänge nicht richtig begreifen, wer sich von Emotionen leiten läßt keine realistischen Einschätzungen treffen, wer nur auf den Schrecken und Auswirkung des Kriegs starrt, seine Ursachen und Logik nicht verstehen. Wer aber Kriege beenden will ,….muss ihre Ursachen verstehen und beseitigen.“
    Aber gerade diese Grundvoraussetzungen für ein Verstehen der komplizierten Zusammenhänge fehlen bei fast Allen, die sich empört über Russlands Aktion auslassen. „Der russische Angriffskrieg ist völkerrechtswidrig!“, schreien sie. Dabei vergessen sie (oder wollen es nicht wahrhaben), dass es heute kein Völkerrecht mehr gibt. Das wurde spätestens seit der Zerfledderung Jugoslawiens durch NATOstan zu Grabe getragen. Warum soll sich ein Staat an diese Rechtsleiche halten, weil es dem Hegemon so gefällt? Nein, Russland nimmt heute das Recht in Anspruch, das die USA schon lange für sich in Anspruch nehmen: das FAUSTRECHT. Diese Leute verwechseln außerdem (oder sie kennen den Unterschied nicht) URSACHE und ANLASS. Russland wurde seit 30 Jahren systematisch und in kleinen Schritten an die Wand gedrückt, bis es nicht mehr weiter zurückweichen konnte, ohne Gefahr zu laufen, seine eigene – in diesen Jahren schwer erkämpften – Staatlichkeit zu verlieren. Die von Russland gemachten Angebote für eine Sicherheitsarchitektur wurden vom Werte-Westen höhnisch mit Schweigen beantwortet. Putin hat ständig inständig die NATO darauf hingewiesen, dass es seine staatliche Sicherheit durch die NATO bedroht fühlt. Null Reaktion. Dass Russland nunmehr am Rand des Abgrundes stand, und die Ukrainische Aktion als letzte Möglichkeit für den Erhalt der RF außerhalb der traumtänzerischen Westlichen Werteunion einschätzte, war die wirkliche URSACHE für diesen Konflikt. Deshalb ist dieser sogenannte Angriffskrieg in Wirklichkeit ein Verteidigungskrieg, der Russland durch NATOstan aufgezwungen wurde. Der scheinbare ANLASS war die Verkündung des Polit-Clowns Zelensky auf der Münchner Sicherheitskonferenz, dass die Ukraine bereit sei, eigene Nuklearwaffen zu produzieren und der frenetische Beifall der anwesenden NATO-Krieger zu diesen Worten. Damit wurde das Fass zum Überlaufen gebracht.
    Mich persönlich hatte zuerst der Widerstand überrascht, den die Ukrainische Armee und ihre SS-Sondereinheiten den Truppen der RF entgegenbrachten. Erst ein Vergleich mit Hitler-Deutschland zeigte mir den propagandistischen jahrelangen Einfluss eines Propaganda-Apparates auf Bevölkerung und Armee auf: In Deutschland brauchte Hitler nur 6 Jahre Herrschaft, um aus dem deutschen Volk ein Volk der mehr oder weniger glühenden Führer-Verehrer zu machen. Am 1. September 1939 war es soweit: Der Führer konnte den Polen-Feldzug beginnen und er konnte sich der Unterstützung der Volksgenossen sicher sein. Die Ukraine wird seit nunmehr 30 Jahren von ukrainischen Nationalisten, die aus der Schule des Banditen Bandera hervorgegangen waren und die straff von NATO und der EU auf einen russophoben Kurs gebracht wurden, beherrscht. Aus ihr wurde in dieser langen Zeit eine schlagkräftige Armee konstruiert, aus der alle prosowjetischen und prorussischen Einflussagenten radikal liquidiert worden waren ( s. DDR!).
    Der propagandistische Lügenapparat hat in Deutschland profaschistische Züge angenommen: Jedwede andere Meinung wird brutal unterdrückt und ignoriert. Nur in den alternativen Medien ist gnädigerweise noch Widerspruch erlaubt. Wie lange noch??

  13. Bitte den Oberst Baud übersetzen – für die, für die der Englischunterricht schon etwas länger her ist :):)

    1. Für schriftlich Festgehaltenes ist das DeepL-Übersetzerprogramm eine gute Hilfe.

  14. Mathias,
    dass du hier den völkischen Nationalisten Dugin als Kronzeugen heranziehst ist nun wirklich albern. Ich darf mal zitieren, was er über Großraumpolitik sagte: “Nationale Souveränität ist keine heilige Kuh”. Damit legitimierte er Angriffskriege.
    Ich dachte, du bist für die Einhaltung des Völkerrecht. Obiges Zitat Dugins zeigt nun eindeutig, dass er das Völkerrecht ablehnt. So jemand kann doch nicht ernsthaft als Kronzeuge für irgendwas herhalten. Ziehst du die Herrschaft Moskaus über uns der Herrschaft der “US-Kultur” vor? Na servus. Nicht mit mir. Ich liebe Jazzmusik. So etwas gibt es in Russland gar nicht. Der einzige russische Jazzmusiker sitzt wahrscheinlich in Haft.

    1. Selbstverständlich verlieren die zur Einflusssphäre Russlands gehörigen Staaten und Gebilde ihre Souveränität nach westlicher Lesart. Wahre Souveränität ist dort nur unter Russlands Schirm möglich. Willkommen in der multipolaren Welt.

    2. Jessesmariahilf! Wenn man alles und jeden Satz den irgendjemand mal von sich gegeben hat auf die Haarspalter-Goldwaage legen würde, den man zitiert, dann könnte man nur noch Erzengel Michael, Metatron oder Bambi das zarte Rehkitz persönlich zitieren, um nur ja nicht einigen erlauchten Erbsenzählern den vor Moralin saurem Milchbart zu verschnörkeln.
      Hast du dich jemals durch gefühlte 1,5 Millionen Artikel von Dugin oder sonst jemanden aus dem öffentlichen politischen Zeitgeschehen gewuchtet, bevor du denjenigen zitierst, damit du ja niemals ein falsches Zeugnis ablegst???
      Googel Suchbegriff “Dugin” > Ungefähr 1.490.000 Ergebnisse (0,51 Sekunden) https://www.google.com/search?q=Dugin

      Frei zitiert nach Giovanni Guareschi “Ein Kritiker ist wie eine Henne, die herumstolziert und gackert, während andere Eier legen.”

      Man werfe immer den ersten Stein und rufe “Haltet den Dieb …” https://www.youtube.com/watch?v=OVUwHv43HqM

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