Notizen vom Ende der unipolaren Welt -16


Nach dem kleinen Ausflug mit James Bond in den Katakomben von Azovstal bekam ich Post mit der Aufforderung, doch in diesem Doku-Fiction-Stil weiter zu schreiben, weil das “wahrscheinlich näher an der Wahrheit als die Tagessschau” und “so spannend und toll zu lesen” sei. Mal schauen, vielleicht muss ich ja mit Sven Boettcher  den Bestsellerautor John S.Cooper wiederbeleben, der wie nach 9/11  aus den  in der Tagesschau “vergessenen” Fakten einen Thriller bastelt. Bis dahin ist aber noch das Sammeln solcher Realitätspartikel angesagt und eines, besser gesagt Billionen davon, zeigt diese Karte: Es sind Billonen Kubikmeter Gas im Dnjeper-Donetzk-Becken, ein weiteres, kleines Feld liegt im Westen des Landes. Um diese Schätze durch Fracking abzubauen, hatten Shell und Exxon lange an Verträgen mit der Regierung in Kiew gearbeitet, doch zogen sich nach der Abspaltung der östlichen Republiken 2015 aus diesen Deals zurück.
Es ist also kein Zufall, dass die Frontlinie des aktuellen Kriegs fast identisch ist mit der Lage dieser Bodenschätze und es hatte einen wörtlich zu nehmenden tieferen Grund, warum seitens der USA und ihrer Euro-Vasallen eine friedliche Wiedervereinigung der Ukraine entsprechend der Minsk-Verträge verhindert wurde und der als Friedenspräsident angetretene und gewählte Präsident Zelenski zum Kriegstreiber mutiert ist.
Willkommen in Pipelinestan, beim Kampf um die Lebensadern, die Energie, der Industriestaaten, der schon bei den vergangenen Kriegen in Afghanistan, Irak, Syrien und Libyen im Hintergrund eine ebenso entscheidende Rolle spielt. Wären die Taliban mit den Mini-Transitgebühren für die geplante UNOCAL-Pipeline zufrieden gewesen, hätten sie 2001 an der Regierung bleiben können, hätte Assad seine Zusage einer Pipeline von Katar ans Mittelmeer nicht zurückgezogen, wäre Syrien nicht mit Krieg überzogen worden, dasselbe gilt für Irak und Libyen, die gewagt hatten,  ihr schwarzes Gold gegen Landeswährungen zu verkaufen und den Petro-Dollar zu unterlaufen. Und auch im aktuellen Krieg geht es einmal mehr um Rohstoffe und ihre Kontrolle – und um Flüssiggas für Europa nicht aus den USA, wo es ohnehin den Peak schon überschritten hat, sondern aus einer US-Kolonie Ukraine: nicht über den ganzen Atlantik, sondern mit einem Katzensprung übers Schwarze Meer nach Europa! Wo die Nachfrage nach dem Schiefergas trotz seiner ökologischen und ökonomischen Fragwürdigkeit ja gegeben ist, nachdem Nordstream 2 erfolgreich abgeklemmt wurde und NS1 dem Wirtschaftskrieg alsbald ebenfalls zum Opfer fallen könnte.

Derlei geo-ökonomische Kalkulationen dürfte auch der  globale Schachspieler des Imperiums, Zbigniew Brzezinski, im Hinterkopf gehabt haben, der als ehemaliger Ziehvater Osama bin Ladens grundsätzlich nichts dagegen hatte, in der Ukraine faschistische Sturmtruppen zu bewaffnen und  schon Anfang Mai 2014  die Obama-Regierung aufforderte, die US-Bevölkerung endlich zum Krieg zu mobilisieren und die »Freiheitskämpfer« in Kiew mit Waffen zur Rückeroberung der abgefallenen Ost-Provinzen auszurüsten:

»Die Ukrainer werden nur kämpfen, wenn sie denken, dann auch Hilfe vom Westen zu bekommen, besonders bei der Versorgung mit Waffen, um einen erfolgreichen Städtekampf zu führen. Sie können die Russen nicht auf offenem Feld schlagen, wenn Tausende Panzer einrollen. Sie können sie nur durch andauernden Widerstand in den Städten schlagen. Dann würden die ökonomischen Kosten des Kriegs für die Russen dramatisch ansteigen, und er würde politisch sinnlos. Um aber eine Stadt zu verteidigen, braucht man tragbare Antipanzergeschütze, tragbare Raketen und etwas Organisation.«

Das liest sich acht Jahre später wie eine Liste des Arsenals, mit dem NATOstan diesen Krieg aktuell versorgt und bis zum letzten Ukrainer führen lassen will. Weil aber auch die Russen nicht nur mit dieser US-Strategie vertraut sind, sondern auch ziemlich genau mitbekommen, was derzeit an Waffen in die Ukraine hineinkommt, werden sie sich auf die gewünschten Städtekriege wohl nicht einlassen. Wie sieht die russische Strategie aus ? Dazu zitiert John Helmer – Veteran der US-Korrespondenten in Moskau – einen kandaischen Militärvetranen:

“Ein kanadischer Militärveteran mit Erfahrung in der Kriegsführung der NATO analysiert die operative Karte folgendermaßen: “Ich glaube, dass die Stavka (der Generalstab) die Ukrainer in ihren Bann zieht, indem sie die Ost-West-Korridore offen lässt, so dass sie sich, ob zu Recht oder zu Unrecht, keine allzu großen Sorgen über die Lieferungen aus dem Westen machen. Die Ukrainer werden in den Kessel östlich des Dnjepr hineingezogen; diese Bewegung wird auch durch ihren tiefen Glauben an ihre eigene Propaganda genährt – ‘wir haben sie aus Kiew verjagt’, ‘wir haben sie in Charkow und im Donbass gestoppt’, ‘Mariupol leistet immer noch Widerstand’. Sie glauben auch, was ihre US-Ausbilder und -Berater ihnen über die Wirksamkeit der NATO-Waffen und anderer Unterstützung erzählt haben. Der ständige Unsinn über die russische Schwäche, der von den Medien und den Politikern in den sicheren Häfen hierzulande verbreitet wird, hilft ihnen auch nicht weiter. Diese Haltung scheint den Russen ganz recht zu sein.
Eines ist sicher – die Stavka ruft erhebliche Reserven ab, während die Ukrainer im In- und Ausland den Boden des Fasses ausschöpfen, um ihre Reihen zu verstärken. Jetzt bahnt sich sicherlich ein großer Kampf an. Wird es einen konzertierten Angriff auf die ukrainische Logistik in Verbindung mit der Offensive im Osten geben? Das ist gut möglich.(…)
Was passiert, wenn die Stavka “Go!” sagt und all diese Ukrainer, ausländischen weißen Rassisten und Söldner trotz der Waffenlieferungen eingekesselt und vernichtet werden? Was passiert, wenn die Haupttaktik der USA für diesen Krieg – die Aufstellung einer Stellvertreterarmee unter der Flagge der SS und anderer Faschisten – in diesem relativ kurzen Zeitraum offen und gründlich besiegt wird(…) Was ich sehe, sind Russen, die die zivile Autorität rehabilitieren, das heißt die russische Autorität von Cherson im Süden bis Sumy im Norden. Ich glaube nicht, dass die Galizier am Ende Odesssa oder Charkow und Sumy haben werden. Wenn die östliche Armee vernichtet wird, könnte Zelenskys Regime in internen Kämpfen zusammenbrechen. Er könnte gelyncht oder verschleppt werden, bevor die Russen eintreffen.”

John Helmer zitiert einen weitere interessante Prognose:

“Eine gut informierte Moskauer Quelle mit engen Kontakten zur Donbass-Führung geht davon aus, dass die künftige Landkarte der Ukraine klar wird, sobald die nächsten beiden großen Schlachten abgeschlossen sind – die erste um Kramatorsk, die zweite um Charkow.
Der russische Plan, so die Donbass-Führung, sieht vor, die Ukraine in “eine lose Konföderation umzuwandeln, in der die östlichen russischsprachigen, orthodoxen Regionen Charkow, Lugansk, Donezk, Saporoschje, Cherson, Nikolajew, Mariupol und Odessa die Kontrolle haben werden. Sie werden von neu eingesetzten Verwaltungen und lokal rekrutierten Sicherheitskräften verwaltet, die beide von Russland kontrolliert werden. Dniepropetrowsk, Poltawa und Krementschuk werden wahrscheinlich Teil dieses föderalen Bündnisses sein, das stark genug sein wird, um die nächsten ukrainischen Präsidentschaftswahlen zu gewinnen und Wladimir Zelenski abzulösen.” Zelenskys Amtszeit endet voraussichtlich im März 2024. Wahrscheinlich wird sie aber schon früher enden.

Die Zukunft Kiews in diesem neuen föderalen Gemeinwesen ist noch ungewiss, wie die Quellen einräumen. Nach Ansicht der Donbass-Führung wird die Zukunft Galiziens im Westen “eine Mini-Föderation konkurrierender ethnischer Nationalgruppen – katholische Ukrainer, Ungarn, Slowaken, Polen, Rumänen und andere. Eingesperrt, ohne exportierbare Ressourcen außer Flüchtlingen, Söldnern und Mädchen, blockiert von Weißrussland im Norden und Russland im Osten, wird die galizische Waffenplattform, die die USA und Kanada um Lemberg herum geschaffen haben, ihrer politischen Macht in Kiew beraubt werden. Nach der Zerstörung ihrer schweren Waffen, ihrer Treibstoffvorräte und ihrer Kommandozentralen werden sie motiviert sein, ihre Ideologien und ihre persönlichen Waffen gegeneinander zu richten. Zwischen ihnen und dem Osten wird der russische Plan zur Entmilitarisierung des Landes die Rückkehr von Massenbedrohungen und NATO-Stützpunkten östlich des Dnjepr verhindern.
Den Quellen zufolge handelt es sich weder um einen Plan zur Auflösung der alten Ukraine noch um einen Plan für den Beitritt Noworusslands. Es ist ein Plan, “um die Ukraine gebrochen zu halten”, bei dem die großen Bruchlinien nach Westen verlagert werden – und dort bleiben.”

Das scheint ein realistischer Plan für eine militiärisch neutrale Ukraine, der nach der Niederlage der ukrainischen Armee im Osten umgesetzt werden könnte. Dass diese Niederlage unausweichlich ist, wenn Russland nicht mehr nur die schlanke Eingreiftruppe dieser “Special Military Operation” (SMO) einsetzt, sondern die  gesamte Armee mit ihrer Feuerkraft zum Einsatz kommen, hatte ich hier unter Berufung auf Militärexperten wie Scott Ritter und andere, schon öfter ausgeführt. Dass die “Moskva”, das alte Flaggschiff der russischen Schwarzmeerflotte am 14.4. gesunken ist – ob aufgrund von Raketen- Beschuss, wie die Ukraine reklamiert, einer Seemine oder einem Sabotageakt ist z.Zt. noch unklar – wird daran nichts ändern. Dass die Russen nun die SMO-Handschuhe abstreifen und einen “amtlichen” Krieg beginnen, deutet sich jetzt an der Asovstal-Festung in Mariupol an. Während wir in der letzten Folge noch halb-fiktional mutmaßten, dass Putin die einstige Industrie-Perle der Sowjetunion nicht zerstören will, haben strategische Bomber der russischen Luftwaffe vorgestern Nacht zugeschlagen und auf das  angeblich von Zivilisten geräumte Gelände Dutzende großkalibrige FAB-500 und mehrere FAB-3000 bunkerbrechende “Mega-Bomben” abgeworfen. Danach dürfte aus den Katakomben kaum noch einer der Asov-Brigadisten und ihrer Kombattanten heil entkommen. Auch nicht aus den Biowaffen-Laboren, die dort angeblich betrieben wurden – wie auch an dutzenden anderen Standorten in der Ukraine, wie aus den Russland in die Hände gefallenen Dokumenten zweifelfrei hervorgeht. Auch unter Beteiligung des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr und des Fritz Löffler Instituts Greifswald, wie jetzt die Sprecherin des russischen Aussenminsteriums noch einmal herausgestellt hat.:


“Seit 2016 gilt als der größte ukrainische Partner des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr nach seinen eigenen Angaben das Institut für experimentelle und klinische Tiermedizin in Charkow. Das Zusammenwirken erfolgt im Rahmen des Projekts “Ukrainisch-deutsche Biosicherheitsinitiative für ein Zoonosen-Risikomanagement nahe der EUAußengrenze”. Da sein offizielles Ziel die “Verbesserung der Biosicherheitslage” in der Ukraine und “insbesondere im Osten des Landes” lautet, stellt sich eine rhetorische Frage, welche Grenze die deutschen militärische Biologen als Außengrenze für die Zone ihrer Berufsinteressen betrachten. Die russisch-ukrainische Grenze?”

Während die Ostseezeitung nach Hinweisen auf diese fragwürdige Forschung das ehrenwerte Löffler-Institut als Opfer russischer Propaganda sieht, scheinen sich die Russen 80 Jahre zurück versetzt zu fühlen, als dieses Institut waffenfähige Biokampfstoffe entwickelte:
“Ab 1942 entwickelte die Anstalt gemeinsam mit dem Heereswaffenamt einen Erreger, der Maul-und-Klauenseuche bei Rindern hervorrief. Dieser wurde auf einer Insel im Peipussee im Sommer 1943 erfolgreich getestet. Wenig später standen ein Flüssigpräparat und Trockenmaterial zur Verfügung. Dieses war bei einer Verdünnung von 1:10000 noch immer tödlich, wie Versuche an Rindern bewiesen. Großflächige Versuchsreihen waren 1944 vorgesehen, das Testgelände wurde jedoch von der Roten Armee kurz vorher eingenommen.”
Auch jetzt scheinen russische Streitkräfte gerade noch rechtzeitig gekommen zu sein, den deutschen militärischen Biologen das Handwerk zu legen. Die selbstverständlich nur in Sachen “Biosicherheit” und keinesfalls in “Biowaffen” unterwegs sind und nur sicherheitshalber in diskreten Einrichtungen an der russischen “EU-Außengrenze” operieren….
(wird fortgesetzt)

Notizen vom Ende der unipolaren Welt -15 (14.4.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt -14 (11.4.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 13 (8.4.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt -12 (6.4.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt -11(4.4.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt -10 (31.3.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 9  (28.3.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 8 (26.03.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 7 (24.03.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 6 (22.03.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt –  5 (19.3.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 4 (18.03,22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 3 (16.03.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt –  2 (14.03.22)
Notizen vom Ende der unipolaren Welt – 1 (13.03.22) 
Das Kriegsmotiv (08.03.22)
Was spricht eigentlich gegen eine militärisch neutrale Ukraine? (6.3.22)
Warum ich noch immer Putinversteher bin (25.02.22)
Das Jugoslawien Russlands in der Ukraine – und NATOstan muss wütend zuschauen (24.02.22)
Die Geduld des Bären ist zu Ende(23.02.22)
Wir sind schon wieder die Guten (17.02.22)
Drei Riesen und die “neue Ära der Multipolarität” (12.02.22)
Frisch aus dem Archiv: Ansichten eines Putinverstehers (18.02.22)
Return of the Kremlmonster: Kuba-Krise reloaded (18.01.22)

Mathias Bröckers/Paul Schreyer: Wir sind IMMER die Guten – Ansichten eines Putinverstehers oder wie der kalte Krieg neu entfacht wird, Westend Verlag (2019)

 

 

 

 

 

 

 

21 Comments

  1. Dieses “Bundeswehr Fritz Löffler Institut” zeigt, daß auch bei uns ein “Tiefer Staat” längst das Ruder übernommen hat. Und wie auch in anderen Ländern wird dies bestätigt durch die gleichzeitige Installation einer geradezu ‘infantilisierten’ Regierungsmannschaft: Ohne echte Persönlichkeiten und echte Programme – reduziert lediglich auf fortlaufende “woke” Stellungnahmen und bloße, hohle Narrative.

    Tim Kellner zeigt humorvoll dieses heutige Kindergartenniveau der BRD-Regierung, das noch zu Zeiten von Adenauer, Erhardt, Willy Brandt, Karl Schiller, Herbert Wehner, Helmut Schmidt, F.-J. Strauß usw. UNDENKBAR gewesen wäre:
    “BAERBOCK singt und klatscht in AFRIKA!”
    https://m.youtube.com/watch?v=5ctuuwcoDug

  2. Bei dem Lesen des Artikels (und Themen gleicher auf “Anti-Spiegel” von Thomas Röper), kommt eine gewisse Hoffnung auf, das der Krieg bald beendet sein dürfte.

    Durch eine recht schlaue Strategie hat man es jetzt geschafft, die Letzten “Kämpfer” der Asow-Mörderbande (das Ziel dieser “Kämpfer” waren hauptsächlich wehrlose Zivilisten, deshalb die Apostrophe). im Azovstahlwerk zu konzentrieren, indem man die Waffenlieferungen des Kriegsbündnisses NATO in diese Richtung durchließ (und das Asow-Geschmeiß diesen gierig hinterher rannte). So ersparte man sich das Jahrelange Durchkämmen des Riesen-Landes nach evt. übrig gebliebenen potentiellen Terroristen/Saboteuren (wobei es wahrscheinlich aussichtslos ist, wirklich alle zu erwischen).

    Man hat das ganze braune Gesocks womöglich samt einiger hoher NATO-Offiziere, jetzt auf einem Haufen, auf den man kräftig mit den größten Kalibern draufhauen kann, ohne Zivilisten an Leib und Leben zu gefährden. Das Azovstahl-Werk wird man sowieso neu aufbauen müssen, da die Nazis bisher immer traditionell ihrer Taktik “verbrannte Erde”(samt vielen Toten) zu hinterlassen, treu geblieben sind.

    Dafür in einem Bodenkampf das Leben zahlreicher Soldaten zu opfern wäre verantwortungslos gewesen, denn Russland betrachtet seine Soldaten (ganz im Gegensatz zu den USA) nicht als “Kanonenfutter”. Die eingekesselten Nazis in Azovstahl sind absolut chancenlos, möglicherweise werden sie aber alles tun, um Beweise für die Verwicklungen Deutschlands und der USA mit den Biowaffen-Laboren zu verhindern, das ist das Einzige, was mir etwas Sorgen macht.

    Sie werden womöglich viele Beweise vernichten und/oder sich selber quasi als “lebende Bomben” in der Art von islamistischen Selbstmord-Attentätern mit den dort gezüchteten Erregern infizieren u.U. aber auch völlig unabsichtlich, weil sie einfach zu blöde sind, die gefährliclhen Sektionen zu meiden! Nach so einem Angriff mit panzerbrechenden Raketen könnte schon mal der eine oder andere Hochreinraum mit eingelagerten Viren sagen wir mal “undicht” geworden sein. Könnte noch zum Problem werden.

  3. Der Haß, den die deutsche Regierung in Wort und Tat – Waffenlieferung an des Regime in Kiew, offensichtlich gegen Rußland gerichtete deutsche Biolabore in der Ukraine – auf Moskau niederprasseln läßt, wird die Beziehungen zwischen Rußland und der BRD auf lange, lange Zeit vergiften.
    Schon das öffentlich erklärte Ziel der Außenministerin Baerbock “Rußland (zu) ruinieren” ist derart abartig feindselig gegen alle russischen Bürger, daß mir die Worte fehlen!

  4. Die Einschätzung der beiden zitierten Experten/Insider ist realitätsnah, sowohl was die Nachkriegs-Ukraine betrifft wie auch die aktuelle Situation. Ich denke auch Mathias liegt richtig mit der Vermutung, dass Russland jetzt die Samthandschuhe auszieht. Laut jüngsten Berichten aufgrund abgehörter Handyanrufe aus der Asovstal Festung verbieten die Offiziellen in Kiew den Eingeschlossenen, die Waffen niederzulegen und sich zu ergeben. Wahrscheinlich ist diesen Faschos und ihren US-Strippenziehern sogar recht, wenn russische Megatonnen-Bomben alle Spuren ihrer Tätigkeiten inkl. Biowaffen-Forschung dort beseitigen.
    Nach der Befreiung von Mariupol steht jetzt die große Schlacht im Donbass an und parallel/danach der Kampf um Odessa. Weil nicht absehbar ist, dass das Regime in Kiew die Weisse Fahne schwenkt und die NATO gewillt ist, die Ukrainer bis zum letzten Mann kämpfen zu lassen, ist für die nächsten Wochen ein schreckliches Blutbad zu erwarten. Wer das verhindern will muss zur Kapitulation aufrufen und darf keine weiteren Waffen liefern. Die fast eingekesselte ukr. Armee im Osten ist russischen Bombern hilflos ausgeliefert und hat keine Chance, ein paar Panzer und Haubitzen mehr helfen da gar nichts. Dass die ehemalige Friedenspartei “Grüne” voranmarschiert in der Hetze für diesen Krieg ist einfach pervers…

    1. Russland ist unbesiegbar. Hat man ja schon am genialen täuschungsmanöver um Kiew gesehen.

      Ich bin sehr beeindruckt vom russischen Vorgehen. Human und äußerst effektiv. Das werden Historiker noch lange bewundern.

  5. Gegenüber Russland gab es seitens des Wertewestens keine Diplomatie, sondern in den vergangenen Jahren nur Kolonialherrengehabe. Wer sich dann über daraus ergebende Konsequenzen empört, der ist einfach nur ein törichter Narr.

    Diplomatie muss ja auch heutzutage nicht mehr, denn auf andere Länder diplomatisch ein- bzw. zuzugehen, das ist ja überhaupt nicht mehr notwendig und so was von Old School.

    Der Westen hat gemäß seinem Gutdünken ja 30 Jahre lang jedes Land mit Krieg und Sanktionen überzogen hat, welches sich nicht dem Westen vollumfänglich unterworfen hat, wozu also Diplomatie?

    Und leider, the Beat goes on…..

    Und wieder sieht es so aus, als ob die Masse der Menschen, egal ob in der Monarchie oder Demokröte, in der Meinungsdiktatur oder im Informationszeitalter zum Opfer dieser Kriegspropaganda wird, getrieben zu einer Hassemotion ohne jedwede kritische Reflexion. Ist aus der Vergangenheit sattsam bekannt. Keine guten Aussichten!

  6. Walty Klackton weist oben mit Recht auf den “Anti-Spiegel” von Thomas Röper hin.
    Hier ein Artikel vom Anti-Spiegel zur grausigen Diktatur in Kiew – und das völlige Schweigen der Systemmedien dazu:
    ” „AUSSAGEN AUS IHM HERAUSPRÜGELN“: IM WESTEN KEINE KRITIK AN FOLTER DES UKRAINISCHEN OPPOSITIONSFÜHRERS ” – https://www.anti-spiegel.ru/2022/aussagen-aus-ihm-herauspruegeln-im-westen-keine-kritik-an-folter-des-ukrainischen-oppositionsfuehrers/

  7. Bhadakumar (am 13.04.22) über die Beteiligung von Nato-Militärpersonen und sogar Schweden(!) an den Kämpfen in der Ukraine: https://www.indianpunchline.com/russias-ukraine-operation-has-no-deadline/
    Bhadrakumars neuester Artikel, unter anderem mit dem Hinweis: “According to the ADS-B Exchange flight tracking site, a US Navy plane with electronic gear was spotted near the village of Zhurilovka in eastern Romania in the vicinity of the stricken ship Moskva (which probably guided the missile attacks.)
    https://www.indianpunchline.com/battle-for-mariupol-is-ending/

    1. Ernst Wolff ist mir thematisch zu stark fixiert auf den “digital-finanziellen” Komplex.
      Wo ist seiner Meinung nach der “militärisch-industrielle” Komplex geblieben, vor dem schon Eisenhower (bei der Amtsübergabe an Kennedy) gewarnt hatte?
      Er war am Ende des Kalten Krieges nicht verschwunden, sondern bekam spättestens 10 Jahre später mit 9/11 ein neues Feindbild und neuen Umsatz. Auch derzeit macht er das ganz große Geschäft. Die weltweite Vormachtstellung der USA basiert auf dem (Petro-)Dollar und der riesigen Militärmaschine.
      Letztere mag (wie Eisenhower befürchtete) Teil eines Krebsgeschwürs sein, an dem die USA irgendwann ersticken. Machtpolitisch war es bisher allerdings ein sehr nützliches Krebsgeschwür. Die Mächtigen der USA sind eisern entschlossen, dass ihr Land Nr. 1 bleibt und sie sind nicht nur verbündet, sondern zutiefst verflochten mit dem
      militärisch-industriellen Komplex, der geschäftlich ebenfalls weiter aus dem Vollen schöpfen will.

      Womit Wolff bestimmt recht hat, ist die vielgestaltige Kooperation von Staaten hinter den Kulissen. Durch den internationalen Handel besteht allerdings auf vielen Ebenen ein riesiger Abstimmungsbedarf, auch mit Leuten und Staaten, die man nicht mag und denen man nur bedingt über den Weg traut.

      Aber z.B. die Chinesen können sich gegen den “digital-finanziellen” Komplex nicht nur ganz einfach wehren – sie tun dies längst: Während man das US-Militär nicht einfach per Verbot ausschalten kann, ist dies mit Google und Facebook dort bereits geschehen.

      “Doch ironischerweise bleibt China nach den Vereinigten Staaten der zweitgrößte Markt für Facebook, gemessen am Jahresumsatz”,
      https://www.fool.de/2020/02/02/facebook-ist-in-china-verboten-wie-es-dort-trotzdem-geld-verdient/

      Das klingt nach einer geheimnisvollen Verschwörung, ist aber ganz einfach erklärt:
      China schirmt sein eigenes Volk weiterhin ab gegen die (für die KP-Herrschaft als gefährlich erachteten) westlichen Internet-Inhalte von West-Konzernen, die mit chinesischen Bürgern somit keine Werbe-Umsätze mehr machen können.
      Facebook bietet aber chinesichen Firmen Unterstützung an bei der Absatz-Werbung für ihre Produkte im Ausland (d.h. außerhalb Chinas) an.

      Das ist eine Win-Win-Situation, die aber keineswegs verhindern wird, dass die USA mit ihrem “militärisch-industriellen” Komplex irgendwann den Vorherrschafts-Rivalen China irgendwann in eine militärische Falle locken und drängen wird, wie man es gerade eben mit Russland getan hat und wie es geostrategische “Think Tanks” der USA auch für China schon längst als unvermeidliche Notwendigkeit verkündet haben.

    2. Der US-Professor Michael Hudson beschreibt, “Wie Amerikas drei Oligarchien die US-Außenpolitik kontrollieren”:
      – militärisch-industrieller Komplex [=MIC],
      – Öl- und Gas- (und Bergbau-) Komplex [=OGAM] und
      – Banken-, Finanz-, Versicherungs-, und Immobilienkomplex

      Anders als Wolff beschreibt Hudson ausführlich, wie die Machtausübung dieser Komplexe im US-Wirtschaftsleben konkret aussieht und warum sie welche außenpolitischen Ziele verfolgen,
      https://makroskop.eu/spotlight/im-krieg-mit-russland/deutschland-zum-dritten-mal-von-amerika-besiegt/

      Ob seine Sichtweise in allen Details zutrifft, weiß ich nicht – aber es gibt wenigstens genug konkrete und damit überprüfbare Details, wogegen Wolff seit Jahren im Prinzip nur sehr allgemein gehaltene Vermutungen über die ganz große gemeinsame Verschwörung aller großer Staaten gegen die Menscheit von sich gibt, mit denen man (wenn man ehrlich ist) nicht viel anfangen kann.
      Sehr interessant ist, was Hudson zum Verhältnis der großen Hegemon (sein Land) zum Vassall Deutschland der Öffentlichkeit präsentiert:

      Die Entkopplung Russlands u.a. vom westlichen Gas-Markt begann schon vor dem Ukraine-Einmarsch, als unter Donald Trump Angela Merkel zum Versprechen genötigt wurde, eine Milliarde Dollar für den Bau neuer Hafenanlagen für US-Tankschiffe auszugeben, damit diese Erdgas für den deutschen Markt entladen können. Dahinter steckt: “Ein wichtiges Ziel der USA im Neuen Kalten Krieges ist es, ein Monopol für US-Lieferungen von Flüssigerdgas (LNG) zu schaffen.”

      Hudson glaubt daher, “dass die Vereinigten Staaten Deutschland zum dritten Mal innerhalb eines Jahrhunderts besiegt haben – wobei sie jedes Mal mehr ihre Kontrolle über eine deutsche Wirtschaft ausbauen, die zunehmend von den Vereinigten Staaten abhängig ist. Die NATO stellt dabei die wirksame Kontrolle gegen jeglichen nationalen Widerstand im Inland dar. (…)
      Das vordringlichste strategische Ziel der USA durch die Konfrontation der NATO mit Russland sind also steigende Öl- und Gaspreise, vor allem zum Nachteil Deutschlands. Die höheren Energiepreise bringen nicht nur Börsengewinne für die US-Ölkonzerne, sondern nehmen auch der deutschen Wirtschaft die Luft zum Atmen. (…)

      Wie US-Präsident Joe Biden erklärte, geht es bei der aktuellen, von den USA orchestrierten militärischen Eskalation („Prodding the Bear“) nicht wirklich um die Ukraine. Biden hat von Anfang an klar gemacht, dass keine US-Truppen beteiligt sein werden. Aber er fordert seit über einem Jahr, dass Deutschland seine Industrie und Haushalte nicht mit günstigem Gas von Nord Stream 2 versorgt und sich stattdessen den viel teureren US-Lieferanten zuwendet.”

      Hudson macht auch Hoffnung: “Die größte ungewollte Folge der US-Außenpolitik ist, dass sie Russland und China näher zusammenbringt, zusammen mit dem Iran, Zentralasien und anderen Ländern entlang der Belt and Road Initiative. (…)

      Russlands längerfristiges Ziel ist es, Europa von der NATO und der US-Dominanz zu lösen und dabei mit China eine neue multipolare Weltordnung zu schaffen, in deren Mittelpunkt ein wirtschaftlich integriertes Eurasien steht. Dazu gehört, die NATO ganz aufzulösen und dann die umfassende Abrüstungs- und Entnuklearisierungspolitik voranzuteiben, auf die Russland gedrängt hat. Dies wird nicht nur die Waffenverkäufe der USA ins Ausland einschränken, sondern könnte auch zu Sanktionen gegen künftige militärische Abenteuer der USA führen. Damit hätte Amerika weniger Möglichkeiten, seine Militäroperationen zu finanzieren, da sich die Entdollarisierung beschleunigt.”

    3. Beim neuen (bislang) kalten Krieg zwischen West und Ost blicken wir Westler gebannt auf Russland, das alt-neue Reich des Bösen, das die Democrats verstärkt anfeindeten, seit sie Anfang letzten Jahres ins Weiße Haus zurückkehrten – z.B. indem sie die heimlich-schleichende Aufrüstung der Ukraine finanziell erheblich aufstockten und dadurch beschleunigten. Bär Putin scheint jetzt (wie von den Amis erhofft, nämlich in der medial bestens ausschlachtbaren Schurkenrolle des Angreifers) in die bewusst gestellte Bärenfalle Ukraine getappt zu sein.

      Dass Putin eher ein Gedrängter als ein rauf- und beute-lustiger Hasardeur ist und er keine einsam-übermütige Angriffs-Entscheidung getroffen hat, sondern eher unter Zeitdruck eine alternativlose Vorwärts-Verteidigung gegen eine wachsende, ganz konkrete Bedrohung seines Landes starten musste – das hat die West-Propaganda gekonnt in den Köpfen der West-Völker ins Gegenteil verkehrt.

      Biden wollte Krieg, aber er will nicht wirklich einen Sieg – jedenfalls keinen schnellen. Russland soll sich nämlich in einem jahrelangen Abnutzungskrieg selber schwächen,
      – ohne dass US- / NATO-Soldaten ihr Leben und einen 3. Weltkrieg riskieren,
      – ohne dass die West-Militärs russische Überschall-Waffen fürchten müssen
      – ohne Perspektive, dass Russland Energie-Lieferant Westeuropas bleibt und
      – ohne Perspektive, dass Westeuropa auf Führung, dreckig-teures Frackinggas und Rüstungsgüter aus den USA verzichten kann.

      Dass Bidens Leute ganz eigene Ziele haben und eine langjährige Qual der Ukraine (womöglich ihren endgültigen Zerfall) eiskalt eingepreist haben – das wollen die hitzigen russophoben Ukro-Nazis ebensowenig wahrhaben wie ihre gleichermaßen hitzigen westeuropäischen Waffen-Überreicher, die den schleichenden Niedergang Europas übersehen.
      Oder genauer: die mit Joachim Gauck den Niedergang schönreden als nur ein vorübergehendes “Frieren für die Freiheit”. Weil sie nicht sehen (wollen), dass die USA einen – natürlich nicht völligen – Niedergang ihrer “Freunde” heimlich begrüßen als ein wünschenswertes Ein-Bremsen ihrer sonst evtl. übermütig werdenden Vassallen.
      Zyniker haben die US-Strategie bereits knapp und klar zusammengefasst:
      Wir kämpfen bis zum letzten Ukrainer gegen Putin!

      Ironie der Geschichte: Selbst jene, die dieses eiskalt-egoistische Vorgehen erkennen und missbilligen, sind quasi gezwungen, auf eine mäßigende Führungsrolle der USA im aufgewühlten Westeuropa zu hoffen. Schaut man sich die kriegslüsternen Polen an und in Deutschland z.B. das in der Ampel einflussreiche Bellizisten-Trio Strack-Zimmermann, Hofreiter und Roth samt ihrer medialen Unterstützer und Einpeitscher, dann sieht man (anders als bei den kühl kalkulierenden und agierenden Amis) erschreckend hass-triefende Gesichter, die eine Eskalation hin zum totalen Welt- / Atomkrieg nicht zu scheuen scheinen, sondern fast schon ersehnen.

      Man sieht (ausgerechnet im “Front-Kontinent” Europa) zwar äußerlich gefasste Polit-Profis, die aber emotional überdreht und von Kamikaze-Fantasien zerfressen sind und die ein immer größeres Rad drehen wollen – von immer schwereren Waffen über Flugverbotszonen bis zum eigenen NATO-Einmarsch (“Schutzzonen”).

      Bidens Vorgänger Trump hatte – trotz lauten America-first-Rufen – so wenige bewaffnete Konflikte vom Zaun gebrochen wie kaum ein POTUS vor ihm. Gegen Teile des US-Apparats suchte er sogar eine Art Ausgleich mit Russland – nur um sich besser auf den (Handels-)Krieg gegen China konzentrieren zu können, den Biden zwar auch will, sich aber evtl. nicht gleichzeitig mit dem Vorgehen gegen Russland leisten kann.

      “Im Oktober 2018 erklärte die US-amerikanische Administration [also Trump] China den kalten Krieg”,
      https://www.dvz.de/rubriken/region/laender/china/detail/news/china-gegen-die-usa-die-effekte-der-entkopplung.html
      “Nach den Sanktionen gegen Huawei 2019 blockte die US-Regierung im Mai 2020 die Lieferung von Chips an das geblacklistete chinesische Unternehmen.”

      Obwohl seit einigen Jahren verstärkt in den Medien zu lesen, ist vielen nicht bekannt, dass die USA diese “Entkoppelung” Russlands und Chinas anstreben, sozusagen eine völlige Handels-Isolation der marktwirtschaftlich nicht bezwingbaren Konkurrenten, ein neuer Eiserner Vorhang – vielleicht sogar mit der langfristigen Hoffnung, dass die beiden eingekerkerten Länder dann irgendwann zerfallen und zur Beute werden wie im 1. Kalten Krieg?
      “Vor” diesem Eisernen Vorhang bestünde dann aus US-Sicht jedenfalls wieder eine heile Welt – nämlich eine abgegrenzte Weltsphäre mit den USA als unangefochtenem Hegemon.

      Das passt nicht zur Herrschaft eines einheitlichen, weltweit verschworenen “digital-finanziellen” Komplexes über die gesamte Welt, wie sie Ernst Wolff sieht. Der verlinkte DVZ-Artikel macht nämlich klar:
      Der neue „Eiserne“ Vorhang ist zum großen Teil ein „Digitaler“ und nicht nur beim simplen Zugang zu Internet und sozialen Medien fürs einfache Volk wird die “USA-China-Entkopplung schrittweise Realität – getrieben von beiden Seiten”.

      Der Artikel nennt zahlreiche Beispiele, warum die Chinesen nicht nur passiv wie das Kaninchen auf die Schlange starren:
      “Pekings technologisch merkantilistische Maßnahmen umfassen die Initiativen „Made in China 2025“, „Digitale Seidenstraße“ und „China Standards 2035“. Letztere hat zum Ziel, dass chinesische Technologieunternehmen die Standards für neue Technologien wie 5G und das In-ternet der Dinge setzen – eine Ambition hin zur Technologieführerschaft.”

      Vorerst weitergeführte Kooperationen sind kein Beweis für ein Ausbleiben des Showdowns, sondern zeigen nur die immer noch vorhandenen, wechselseitigen Abhängigkeiten bei Rohstoffen, Hard- und Software. Weitergeführt werden sie solange, bis eine Seite die Entkopplung für vertretbar hält und einläutet. Was vertretbar ist, bestimmt sich dann anhand eines nüchternen Nutzen-Kosten-Kalküls, z.B. weil man die eigenen Schmerzen für erheblich geringer einschätzt als die des Gegners.

  8. Kommentarlos.
    Eine Diskussion auf den Nachdenkseiten : “Es ist ein Krieg zwischen den USA und Russland”:

    “Aber im Grunde haben wir es hier mit einem Krieg zwischen den USA und Russland zu tun und ein Ende ist nicht in Sicht. Ich kann mir nicht vorstellen, wie dieser Krieg in naher Zukunft enden soll. Und ich denke, dass die Gefahr einer weiteren Eskalation sehr groß ist. Erstens eine Eskalation, bei der die USA tatsächlich gegen Russland kämpfen und die beiden Seiten militärisch aufeinandertreffen, was bisher noch nie vorgekommen ist. Und ich denke, zweitens, dass hier auch eine ernsthafte Gefahr einer nuklearen Eskalation besteht.” usw. usw.
    https://www.nachdenkseiten.de/?p=83068

    Verliert eine der beiden Seiten, ist sie “verloren”, was ihre Weltmachtsansprüche anbetrifft. Das dürfte wahrscheinlich sein. Beide Seiten haben sich so engagiert, dass sie im Grunde nicht zurück können.

  9. Hallo Herr bröckers,

    Was meinen Sie mit Doku-Fiktion?
    Ich bin davon aufgegangen, dass sie tiefere Quellen für bessere Informationen hätten. Also bessere Quellen und Informanten als ARD, ZDF, Arte, BBC, CNN und Co. haben.

    Dass die genannten Medien sich ihre Geschichten einfach aus den Finger sagen, war mir klar. Aber ihre Artikel lesen sich so, als ob sie 100%tig der Wahrheit entsprechen. Wollen sie sagen, es sind fiktive Texte?

    Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Da ist nichts fiktives dran. Meiner Meinung nach, sind sie und der Anti-Spiegel die einzigen, die noch richtig fleißig recherchieren bevor sie was schreiben.

    Machen Sie sich nicht kleiner als Sie sind.

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