Auch nach drei Monaten ist der Absturz des malaysischen Passagierflugzeug in der Ukraine noch ungeklärt, auch die 30 Millionen Dollar Prämie, die ein Whistleblower mit einem zur Aufklärung führenden Hinweis verdienen könnte haben offenbar noch nicht zu einem Ergebnis geführt. Die von den USA verordneten und mit Absturz begründeten Wirtschaftssanktionen haben unterdessen schon dazu geführt, dass sich die EU ins eigene Knie schießt. So weit läuft alles nach Plan, doch weder malaysische noch niederländlische Regierung wollen sich mit der bisherigen Nicht-Untersuchung so einfach zufrieden geben und haben Delegationen in die Ukraine geschickt, um die forensischen Untersuchungen auf dem umkämpften Trümmerfeld voranzubringen.Das scheint jetzt die Notwendigkeit aufgeworfen zu haben, den Unglauben an die mit keinem validen Beweis unterfütterten Schuldzuweisungen an Russland zu bekämpfen – wozu jetzt offenbar der Filialleiter der hiesigen NSA-Niederlassung, BND-Chef Schindler, auserkoren wurde, der vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium (PKG) aussagte:
“Der BND kam zu eindeutigen Ergebnissen: Ukrainische Aufnahmen seien gefälscht, sagte Schindler, das lasse sich anhand von Details erkennen. Auch russische Darstellungen, wonach die Rakete von ukrainischen Soldaten abgefeuert wurde und ein ukrainischer Jagdbomber in der Nähe der Passagiermaschine geflogen sei, seien falsch. Schindler: “Es waren prorussische Separatisten.” (Spiegel)
Endlich nach drei Monaten “eindeutige” Ergebnisse, “anhand von Details”, die nur und allein der scharfäugige BND erkennen konnte. Nun wäre, wenn die CIA diese neue Eindeutigkeit exklusiv über die New York Times lanciert hätte wie weiland die Alu-Röhren des Saddam Hussein, der Lachsturm unvermeidlich gewesen, weshalb man wohl einen Filialleiter vorschickt, der es dem “Spiegel” steckt, der dann von NYT & Co. zitiert werden kann. Und so geht die Ente auf Reisen und bietet einmal mehr die Chance, eine substanzlose Schuldzuweisung weltweit in die Penetrationsschleifen der Nachrichten einzuspeisen. Denn nachvollziehbare Informationen oder gar schlüssige Beweise gibt es nach wie vor nicht, geschweige denn die O-Töne der Black Boxes oder Radar-und Satellitenbilder der USA und der NATO. Dafür der Trick 17, sowohl Kiew (und damit indirekt die USA) als auch Russland einfach der Fälschung zu bezichtigen – um am Ende nach einem Vierteljahr dasselbe zu behaupten was auch schon eine Viertelstunde danach in die Welt gesetzt wurde: die Russen waren’s! Aktueller O-Ton “Bild”: “BND sicher: Es waren Putins Schergen!”
Dass jetzt wieder die guten alten BUK-Raketen recycelt werden, was nach der bis dato sorgfältigsten Analyse des Unglücks und der Wrackteile durch den russischen Ingenieursverband eigentlich schon ad acta gelegt war, dass auch die Bundesregierung Anfang September davon gesprochen hatte, dass laut ihren AWACS-Daten ein SA-13 Raketensystem (und keine BUK) im Absturzgebiet registriert wurden, dass selbst die Marionettenregierung in Kiew der BND-Darstellung widerspricht und dass Christian Ströbele, der als Mitglied der PKG die “Informationen” des BND zur Kentnnis nehmen konnte, in der “Tagessschau” sagte, dass der Sachverhalt und die Täterschaft dadurch keineswegs geklärt seien… all dies macht den Auftritt des BND-Chefs auf peinliche Weise als PR-Stunt durchschaubar. Dass die Spin-Doktoren freilich schon zu derart plumpen Tricks greifen müssen deutet an, dass hinter den Kulissen dieses “False Flag”-Versuchs wahrlich nicht alles rund läuft…



