Dass die Aufklärung der 9/11-Verbrechen ein schlechter Film und das als Wahrheit verkaufte offizielle Narrativ eine krude Verschwörungstheorie ist wurde im letzten Posting auf diesem Blog gerade wieder einmal sehr deutlich. Umso erfreulicher ist es da, wenn dieser Mega-Skandal wenigstens im Kino und mit besseren Filmen thematisiert wird. Oliver Stones Spielfilm “JFK” hatte Anfang der 90er Jahre zu einem neuen Anlauf in der Untersuchung des unaufgeklärten Kennedy-Mordes geführt und vieles von dem, was der Medienmainstream in Stones Film seinerzeit als “Verschwörungstheorie” bashte, ist mittlerweile anhand von freigegebenen Akten und Dokumenten belegt und bewiesen. Insofern könnten die zwei Spielfilme, die zu 9/11 demnächst in die Kinos kommen vielleicht ebenfalls für einen neuen Schub sorgen, die offizielle Story von Osama und den 19 Teppichmessern als Alleintätern defintiv als Märchen zu entlarven. Zumindest die Besetzung mit einigen Top-Stars aus Hollywood könnte dafür sprechen: in “September Morn”, der 2013 in die Kinos kommen wird, spielen Woody Harrelson und Martin Sheen die Hauptrollen, und in “Harodim- Nichts als die Wahrheit ?”, der Anfang November in Deutschland anlaufen wird, ist es der legendäre “Easy Rider” Peter Fonda. Für einen Erfolg könnte weiterhin sprechen, dass sich beide Filme an der Struktur von Klassikern des Genres orientieren. In “September Morn” sind es “Die zwölf Geschworenen” von Sidney Lumet, in dem Peter Fondas Vater Henry 1957 eine Hauptrolle spielte – und “Harodim”, den ich vorab schon sehen konnte, erinnerte mich an Akira Kurosawas Meisterwerk “Rashomon”, in dem die Protagonisten aus ihrer jeweiligen Perspektive völlig andere Geschichten über ein und denselben Vorfall erzählen. Zum Start des Films plant der Verleih ein Podiumsdiskussion, zu der ich eingeladen bin – Ort und Termin sind noch nicht ganz sicher und werden hier gepostet wenn sie fest stehen: am 9.November 2012, um 20 Uhr im Kino Koralle, 22359 Hamburg. Empfehlen kann ich den Film aber schon jetzt.
Folter ? Scheichegal !
Über Khalid Scheich Mohammed (KSM), den in Guantanamo einsitzenden “Mastermind” und Kronzeugen der 9/11-Verbrechen und die Justizfarce mit der ein Militärgericht dort über seine Taten verhandelt, hatte ich zuletzt hier und hier berichtet. Obwohl unklar ist, ob es sich bei diesem Mann wirklich um KSM handelt, ist bekannt, dass er insgesamt 183 der Tortur des Waterboardings unterzogen wurde und dabei nicht nur Anschlag auf die Twin Towers, sondern auch weitere geplante Terrorattacken, auf den Papst und den Rest der Welt, zugegeben haben soll. Die 9/11-Untersuchungskommission freilich durfte weder mit ihm noch mit den Folter-Experten sprechen, die diese Geständnisse aus ihm herausholten, sie bekamen nur die angeblichen Transkripte dieser Verhöre zu sehen – und diese auch nicht im O-Ton des Gefangenen, sondern in Zusammenfassungen durch die CIA. Dass es sich dabei um höchst zweifelhafte und keinesfalls gerichtsfeste Geheimdienst-Fiction und nicht um Fakten handelte, dämmerte den Kommissionären zwar durchaus – hinderte sie aber nicht daran, dass mehr als ein Viertel aller Fußnoten ihres Abschlußberichts KSM als alleinige Quelle ausweisen. Schließlich mußte das offizielle Narrativ mit einem “Geständnis” unterfüttert werden Daran darf bis heute nicht gerüttelt werden, und so entspann sich bei den Anhörungen des Känguruh-Courts in Guantanamo zwischen KSMs Pflichtverteidiger Schwartz und dem Richter folgender Dialog:
“We have to talk about torture,” Schwartz told the judge during day one of this week’s hearings.
“No we don’t,” Col. Pohl responded, prompting the defense attorney to insist otherwise.
“I think we do,” Schwartz fired back.
“I’m telling you I don’t think that’s relevant to this issue. That’s the end of that,” Pohl snapped back at the attorney. “Are you having trouble hearing me? Move on to something else!” the judge ordered.
Eine kurze Geschichte der “False Flag”-Operationen
Update: Der aktuell “vereitelte” Terroranschlag auf die Federal Reserve Bank New York, bei dem der “Täter” den Sprengstoff zuvor von den Behörden geliefert bekam: “Laut Justizbehörden erhielt der 21-Jährige von einem FBI-Agenten 20 Säcke mit jeweils 22,5 Kilogramm Sprengstoff.”
Schadensersatz für 9/11
Dass die Aufklärung der 9/11-Verbrechen eine Farce war und ist, muß man niemandem erklären, der sich länger als 5 Minuten damit befasst hat; dass ein Rechtsstaat, der die Nicht-Aufklärung eines solchen Massenmords stillschweigend akzeptiert, diesen Namen nicht verdient hat, ist ebenfalls keine Frage – ebensowenig wie die Illegalität der Hinrichtung des angeblichen Haupttäters Bin Laden, für dessen Täterschaft selbst das FBI keine Beweise vorlegen konnte. Dass aber jetzt ein US-Bundesgericht Al Qaida, den Iran, die Hisbollah und die Taliban zu 6.048.513.805 Dollar Schadensersatz für 9/11 verurteilt hat ist derart grotesk, das man es nicht einmal mehr als schlechten Witz bezeichnen kann. Man wundert sich eigentlich nur, dass nicht auch noch Nordkorea und andere Mächte aus dem Reich des Bösen sowie natürlich die Klingonen zu Entschädigungszahlungen verdonnert wurden – und warum die Richter, Ankläger und Anwälte, die diese Groteske veranstaltet haben nicht umgehend in die nächste Klapsmühle verfrachtet werden. Gespannt dürfen wir indessen sein, welchem Inkassobüro nun die Eintreibung dieser Forderung obliegen wird – bei den Gefangenen in Guantanamo wird nichts zu holen sein und das Pentagon kann mit seinen Drohnen bisher nur Hochzeitsgesellschaften “Terroristen” platt machen, aber kein Bargeld einsammeln. Brav überweisen können die Verurteilten auch nicht, denn ihre Konten sind bekanntlich alle eingefroren. Bleibt eigentlich nur, die Länder, die diese Zahlungsunwilligen beherbergen zu erobern und Beute zu machen. Wo kommen wir schließlich hin mit unserer “freien Welt”, wenn internationale Zahlungsverpflichtungen nicht eingehalten werden ?
P.S.: Zwei aktuelle Rezensionen zum Thema sind gerade auf 9/11-Archiv.net erschienen: Mordanschlag 9/11 sowie Die Saudis und der 11. September
Die größte Rauschgiftparty der Welt
Vor 15 Jahren, am 20.9.1997, berichteten Manfred Kriener und Walter Saller auf der Titelseite der “taz” über die Exzesse bei der “Massenintoxination in München”, dem Oktoberfest. Vor zwei Jahren nahm ich ihren Bericht – zusammen mit einem Report über eine Goa-Party – in mein Buch“Die Drogenlüge” auf. Hier aus aktuellem Anlass der wunderbare Text über die “weltweit größte Orgie mit Suchtmitteln”, die gerade wieder in der bayerischen Landeshauptstadt tobt:
“Schwerste Exzesse von voraussichtlich mehr als sechs Millionen Drogengebrauchern werden beim heute beginnenden sogenannten Oktoberfest in München erwartet. 16 Tage und Nächte lang trifft sich auf der Theresienwiese eine internationale Drogenszene zur weltweit größten Orgie mit Suchtmitteln. Die Polizei rechnet mit täglich Zehntausenden von berauschten Probierenden und Dauerkonsumenten aller Altersstufen. Die Rettungsdienste halten rund um die Uhr ein massives Aufgebot an Hilfskräften in Bereitschaft. Allein das Bayerische Rote Kreuz (BRK) hat nach Auskunft von Sprecherin Helge Walz 73 Ärzte und 831 Sanitäter und Schwestern im Einsatz. In den Kliniken stehen Notfallbetten zur Behandlung akuter Intoxikationen, rauschbedingter Psychosen und Verletzungen bereit. Chillout- Räume mit „Ausnüchterungsliegen“ wurden beim „Schottenhammelzelt“ auf dem Festgelände eingerichtet. Die stark ritualisierte Drogenaufnahme der Abhängigen beginnt heute um 12 Uhr mit dem gewaltsamen Öffnen eines riesigen Holzzubers, in dem sich große Mengen der psychoaktiven Substanzen befinden. Unter Aufsagen kultischer Formeln („O`zapft is!“) beginnt der Missbrauch.Continue reading →
Bibi und die Bombe

1992: Israeli member of parliament Binyamin Netanyahu predicts that Iran was “3 to 5 years” from having a nuclear weapon.
1992: Israeli Foreign Minister Shimon Peres predicts an Iranian nuclear warhead by 1999 to French TV.
1995: The New York Times quotes US and Israeli officials saying that Iran would have the bomb by 2000.
1998: Donald Rumsfeld tells Congress that Iran could have an intercontinental ballistic missile that could hit the US by 2003.
Und so weiter und so fort – wie hier und in der Chronologie des “Christian Science Monitor” nachzulesen – und auch wenn seine Vorhersagen keiner mehr ernst nehmen kann warnt Bibi Netanjahu weiter und weiter. Vor zwei Wochen war er bei 6 bis 7 Monaten angelangt und jetzt belehrt er die UN-Vollversammlung mit einem dicken roten Strich, dass es quasi viertel vor Zwölf ist, oder fünf vor… egal: “Es ist meine Pflicht, die Wahrheit auszusprechen”. Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit, seit 1992 and still going strong…
Weil die perversen Perser sich aber einfach nicht an diesen Zeitplan halten, lassen sich die USA und der Rest der Welt von Bibis bombiger Rhetorik kaum mehr beindrucken, geschweige denn zum Krieg treiben. Weshalb die Kriegslobbyisten vom “Washington Institute” in großer Sorge sind: “… it’s very hard for me to see how the United States at present can get us to war with Iran”. Ihre Empfehlung ist deshalb eine “false flag” -Operation, denn anders seien die Amerikaner seit dem Spanischen Krieg noch nie von einem Waffengang überzeugt worden. Wir dürfen also gespannt sein, was da kommt: “Watch out where the huskies go, don’t you eat that yellow snow.”
Religionsfreiheit !
Wenn von “Religionsfreiheit” die Rede ist wünsche ich mir immer öfter, dass wir tatsächlich frei würden von diesen bekloppten Wüstenreligionen des Judentums, Christentums und Islams, die seit tausenden von Jahren auf dieser Erde Unheil und Unfrieden stiften. Ich bin kein Atheist und möchte gern jedem Menschen überlassen, seinen/ihren persönlichen “Gott” zu suchen und nach dessen Regeln zu leben, solange kein anderer dadurch geschädigt wird – doch als Institutionen, Kirchen, Sekten und Vereine, die sich im Alleinbesitz der “Wahrheit” wähnen, sollten diese Religionen besser heute als morgen verschwinden. Leider ist das Gegenteil der Fall, wie an der Aufregung um ein idiotisches Mohammed-Filmchen gerade wieder zu erleben, oder an den Fanta-Flecken auf der Kutte des Papsts oder dem pawlowschen “Antisemitismus”-Geschrei wenn die Apartheidspolitik des Judenstaats Israel erwähnt wird. Der konfessionelle Religionsunterricht, die Indoktrination von Kindern, gehört ebenso abgeschafft wie jegliche Einmischung der Kirchen und Glaubensgemeinschaften in staaliche Angelegenheiten – jeder möge nach seiner Facon glücklich werden, aber bitteschön in den eigenen vier Wänden und ohne den Rest der Gesellschaft mit seiner Glückssuche zu belästigen. Wer dazu Frauen unterdrücken oder sie in Säcke stecken muß, wer dazu Kleinkinder mit sadistischen Beschneidungen quälen muß, möge das tun – aber nicht hier, sondern da, wo diese barbarischen Rituale einst erfunden wurden: in der Wüste. Wer die Erfinder dieses archaischen Humbugs und ihre Schriften für heilig, sakrosankt und unberührbar hält, darf diesem Glauben gerne weiter frönen – hat aber zu akzeptieren, dass andere sie für lächerliche Figuren und ihre Bücher für Mumpitz halten. Wer irgendwelchen Göttern huldigt hat – zum Teufel nochmal – auch hinzunehmen, dass andere sie lästern; wer Freiheit für seine Religion fordert muß tolerieren, dass andere Freiheit von dieser Religion verlangen. Der “Gotteslästerungsparagraph” (§ 166 StGb) als Relikt aus dem Mittelalter hat in den Gesetzen einer aufgeklärten Gesellschaft nichts zu suchen: Göttinen und Götter sind eine Imagination und können gar nicht beleidigt werden. Für Gläubige, die das anders sehen, kann die Parole deshalb nur lauten: ab in die Wüste!
Entheo Science Kongress
Eine kulturvergleichende Studie von Erika Bourguignon (1973) zeigt, dass von 488 Gesellschaften in verschiedenen Erdteilen 437 über mindestens einen institutionalisierten, kulturell geformten Weg zur Erfahrung veränderter Bewusstseinszustände verfügen. Der Kongress “Entheo-Science”, der morgen und übermorgen im Botanischen Museum der Freien Universität in Berlin-Dahlem stattfindet, befasst sich mit Themen rund um bewusstseinsverändernde Pflanzen und Substanzen. Am Sonntag werde ich dort darüber sprechen, warum Drogenverbote den Terrorismus fördern und der Gesundheit schaden. Das weitere Programm der Konferenz hier.
