Mein Kollege und Ko-Autor Paul Schreyer spricht über sein sehr empfehlenswertes Buch “Wer regiert das Geld ?” mit Ken Jebsen:
Mein Kollege und Ko-Autor Paul Schreyer spricht über sein sehr empfehlenswertes Buch “Wer regiert das Geld ?” mit Ken Jebsen:
Die Angst vor dem Weiblichen, vor der Anziehungskraft des weiblichen Körpers, führte mit dem Aufkommen des Patriarchats vor einigen tausend Jahren dazu, dass die Männer die Frauen zwangen, sich zu verhüllen und zu verstecken. Dass Perikles, der “Vater” der athenischen Demokratie, sich mit seiner Frau Aspasia bei öffentlichen Anlässen zeigte, galt als Skandal und wie die alten Griechen hielten es auch viele nachfolgende Völker und Religionen und halten es bis heute, nämlich die Frauen unter Kontrolle. Mit Verhaltens,-und Kleidungsvorschriften, mit Separation von einer allein Männern vorbehaltenen Welt. Notwendig wurde diese Unterdrückung, um die Umstellung von der weiblichen auf die männliche Erbschaftslinie durchzusetzen, wozu die Vaterschaft sichergestellt werden muss. Im »Husband« (engl. Ehemann) klingt heute noch an, dass der Mann zuvor bestenfalls »ans Haus gebunden« war, ansonsten aber bloß ein durchaus austauschbarer Spermienlieferant und keineswegs Chef im Ring oder Herr im Haus. Das wurde unter patriarchalen Bedingungen anders, von nun an mußte die Frau vor anderen potentiellen und potenten “Lieferanten” verborgen und verhüllt werden. Um die Vaterschaft zu sichern und die Frau unter Kontrolle zu bekommen,wurde sie wegsperrt, ihrer Freiheitsrechte beraubt und reduziert auf die Funktion eines wertvollen Nutztiers.
Der Reformer Mohammed »befreite« die Frauen dann im 6. Jahrhundert nach Christus zumindest insoweit, dass sie ihren Ehemann im Falle seines Todes beerben konnten und nicht mehr selbst zusammen mit Kühen und Kamelen als Nutztier vererbt oder – wie in Indien – einfach verbrannt wurden. Womit wir den Islambegründer zwar nicht als frühen Feministen, aber durchaus schon auf dem Weg zu einer Gleichberechtigung sehen, der dann aber erst über 1000 Jahre später, mit dem Zeitalter der europäischen Aufklärung eingeschlagen, im 20. Jahrhundert rechtlich und politisch festgeschrieben wird und zu Beginn des 21. Jahrhunderts nur in wenigen Ländern der Welt halbwegs realisiert ist. Über die Burka, die orientalische Ganzkörperverschleierung, gibts es derzeit eine heftige Diskussion, rein symbol-politisch, denn de facto laufen in ganz Deutschland höchstens ein paar Dutzend Frauen derart vermummt durch die Gegend. Gerade weil es nur ein Symbol ist und in der Realität keine Rolle spielt, braucht es ein gesetzliches Verbot, findet nun der FAZ-Herausgeber Kohler, alles andere würde als “Zurückweichen” der Politik wahrgenommen.
Also mit Burka-Bussgeld “klare Kante” zeigen, selbst wenn es keinem nützt und sowieso keine Rolle spielt ? Nur um “dem Moslem” mal zu zeigen, was im christlichen Abendland ne Harke ist ? Das klingt nach Dumpf-Populismus, unterste Schublade. Deutet aber insofern in die richtige Richtung, als es wirklich neue Gesetze braucht, um Probleme wie dieses zu lösen, Gesetze, die nicht nur “dem Moslem”, sondern auch “dem Christen”, “dem Hindu”, “dem Juden” und allen Anhängern anderer religiöser Kulte zeigen, was im säkularen 21. Jahrhundert ne Harke ist. Nämlich die strikte Trennung von Staat und Religion, wobei Letztere sich den Gesetzen des Ersteren unterzuordnen hat – und nicht umgekehrt. Der Staat darf nicht länger als Erfüllungsgehilfe bestimmter Religionen fungieren und sie über Zwangsabgaben finanzieren, sondern hat nur die Glaubens,-und Religionsfreiheit zu garantieren, als reine Privatangelegenheit. Wenn der Rechtsstaat erlaubt, mit Sonnebrille, Mundschutz und Hoodie herumzulaufen, sind selbstverständlich auch Burkas oder andere Vollverschleierungen legal, wenn er das eine auf Demos wg. Vermummungsverbot auschließt müssen auch Burka-Trägerinnen auf ihre Demonstrationsrecht verzichten. Nämliches gilt an Behördenschaltern, an staatlichen Schulen usw., wo “amtliche” Dienstkleidung vorgeschrieben ist. Ansonsten gilt: solange die Kostümierung niemand anderen gefährdet möge jeder nach seiner Fasson glücklich werden. Da hat sich der säkulare Rechtsstaat nicht einzumischen, egal ob das Kostüm aus religiösen oder karnevalistischen Gründen getragen wird.
(Foto: Saudi-Emojis, Postillon)
Heute ist der ehemalige “Haschrebell” und Aktivist der “Bewegung 2. Juni” zu Grab getragen worden. Sein alter Freund Günter Langer hat auf Telepolis über “Bommi Baumanns finale Pointe” sehr schön geschrieben.
Hier erzählt Bommi über den V-Mann “S-Bahn-Peter” Urbach, der die eher auf Spaßguerilla getrimmten Kommunarden und Studenten mit Waffen und Bomben ausstattete und wie auch die spätere RAF von Geheimdienstlern scharf gemacht und bewaffnet wurde. Von Leuten, deren Treiben dem deutschen Verfassungsschutz zwar bekannt war, die aber nicht von ihm gesteuert wurden. Sie waren Teil der übergeordneten “Gladio”-Struktur, die jenseits von Recht und Staat operierte.
Dieser Tage saß ich mit einem New Yorker Paar, beide langjährige Journalisten, zum Mittagessen und sie erzählten von einem Familientreffen unlängst, bei dem sowohl gestandene Republikaner als auch Demokraten-Wähler anwesend waren – aber keiner hätte gewußt, was er denn wählen soll. Was nun ja auch kein Wunder ist, wenn die eine Partei Pest und die andere Cholera als Kandidat nominiert. Deshalb rechnen die beiden, dass die Zahlen der Protestwähler, die die aussichtslosen Kandidaten der Grünen oder Libertären wählen, stark zunehmen werden. Was aber auch nix ändert. Zudem seien viele Wahlmaschinen eh manipuliert. Also “Situation Normal All Fucked Up”.
Sie fragten mich dann, was ich von dem überall aufkommenden Nationalismus halten würde. In Europa und für Deutschland halte ich das für keine gute Idee, hatten wir hier schon, aber für Amerika wäre ein strikter Nationalismus, der den Rest der Welt einfach mal eine Weile in Ruhe läßt, eigentlich hervorragend. Wir lachten – aber ich denke da ist was dran, weshalb mir in diesem Kasperltheater der Springteufel Trump, der die Militärausgaben und den Nato-Zirkus runterfahren will, außenpolitisch sogar lieber wäre als die notorisch kriegsgeile Wallstreet-Hexe Hillary. Schon haben 50 prominente Republikaner unter Leitung des bekannten Doku-Fiction-Autors Philip Zelikow – Chefautor des offiziellen 9/11-Untersuchungsberichts – in einem offenen Brief bekundet, dass sie auf keinen Fall Trump wählen. Krieg ist nun mal Krieg und muss einfach sein, da sind die Neocons, die CIA und ihre Freunde, die uns den Afghanistan/Irak/Syrien/Libyen-Krieg brachten, natürlich ganz bei Hillary. Wie auch die gesamten liberalen Medien, die dafür sogar eine uralte Waffe ausgepackt haben, die früher stets von rechts gegen jeden politischen Kandidaten gezückt wurde, der etwas links von stockkonservativ stand: von Moskau bezahlter Kreml-Agent! Waren es früher stets Liberale und Linke, denen die Rolle als “fünfte Kolonne” des Kremls zugeschrieben wurde, ist es jetzt der rechte Multi-Milliardär Trump. SNAFU wohin man schaut.
Dass “die Russen” den Server der Demokratischen Partei gehackt und Clintons emails geleakt haben, ist zwar nicht mehr als ein Gerücht, aber von der “New York Times” abwärts eine ganz große story: der Iwan manipuliert die Wahlen, Trump ist Putins Pudel und das Einzige was dagegen hilft ist Hitlary, die schließlich als erste in Wladimir dem Schrecklichen den nächsten “Hitler” erkannt hat. Kein Thema dagegen ist, dass die geleakten emails klar beweisen, wie die Parteispitze den eigentlichen Kandidaten der demokratischen Wähler, Bernie Sanders, behinderte und mobbte, um Killary durchzusetzen. Schöne Demokraten sind mir das. Dass mehr als ein Drittel aller Bernie-Fans Clinton nicht wählen wollen, könnte sich auf ihr Wahlergebnis massiver auswirken als der Zulauf von ein paar Neocons zu ihrem Lager. Dass die Umfragen derzeit Clinton klar vorne sehen, könnte nämlich täuschen. Der Grund: weil sich The Donald mit seinen irren Sprüchen unmöglich gemacht hat bekennen sich jetzt viele der Befragten nicht zu ihm, wählen ihn am Ende aber doch. Der Stimmung im Lande nach, meinten meine New Yorker Besucher, könnte eine Überraschung wie der Brexit durchaus ins Haus stehen. Ein Wahlsieg von Trump wäre dann SNAFU im Quadrat.
Mein langjähriger taz-Kollege Arno Widmann ist 70 Jahre alt geworden und im “Perlentaucher” haben ihm viele Freunde und Kolleginnen gratuliert. Den schönsten Geburtstagsartikel hat Gabriele Goettle geschrieben, denn sie hat an die “Dichtertaz” im Jahr 1987 erinnert, die für Arno (und auch für mich) wohl die drei tollsten Arbeitstage darstellten, die wir je in einer Redaktion verbrachten. Er ging später zur “Vogue”, dann zur “Zeit” und zur “Frankfurter Rundschau” und schreibt jetzt seit vielen Jahren im Wochenend-Feuilleton der “Berliner Zeitung”, ich arbeitete für “Die Woche”, die “Zeit” und viele Radio-Redaktionen, doch so ein Ding wie diese “Dichtertaz” hat keiner von uns je wieder gedreht. Arno war bei der taz damals für das “Magazin” zuständig, schrieb regelmäßig Buch-Rezensionen unter dem Titel “Vom Nachttisch geräumt” und träumte als Nichttrinker, Nichtraucher und Süßigkeiten-Freak vom Nachtisch; ich betreute die “Kultur” und wie jedes Jahr stand zur Buchmesse eine Sonderausgabe an: Besprechungen, Vorabdrucke, Essays zu den Neuerscheinungen des “Bücherherrrbsts” (M.Reich-Ranicki). Feuilleton-Business as usual eben, aber nicht in diesem Jahr, denn wir hatten eine Idee: wir verlegen die Buchmesse in die taz-Redaktion und lassen die Literaten drei Tage die Zeitung machen. Arno fuhr mit Garbiele Goettle zu ihrem guten Freund Hans Magnus Enzensberger nach München: wenn wir diesen “Dichterfürst” für die Idee gewinnen, war die Überlegung, machen alle anderen auch mit. Und so kam es dann auch: für drei Tage konnten wir die Creme der deutschen und europäischen Literatur, darunter zwei spätere Nobelpreisträgerinnen, in unserer abgerockten Fabriketage im Berliner Wedding versammeln und ins kalte Wasser der Tageszeitungsproduktion werfen. Außer der Technik waren von der Redaktion nur Arno und ich anwesend, um dieses Freischwimmexperiment der Feingeister zu koordinieren. Wie wir das damals machten, hatte ich nach fast 30 Jahren fast schon wieder vergessen. Und als ich es jetzt in Gabrieles Erinnerungen wieder las, wünsche ich mir diese großartigen Tage noch einmal zurück, und auch die taz, die wir damals jeden Tag machten – den freien Geist, das wilde Denken, die Lust am Widerspruch und den Mut zum Eigensinn. Denn es kann ja wohl nicht sein, dass diese Qualitäten nur noch ein paar alten Herren obliegen – und die Jungen machen einfach nur noch “irgendwas mit Medien”….
Sibel Edmonds ist Lesern dieses Blogs wahrscheinlich keine Unbekannte. Jetzt ruft die türkisch-stämmige 9/11-Whistleblowerin zu einer Petition auf, die von dem großen TV-Sender NBC Aufklärung für eine sehr merkwürdige Meldung verlangt, die in der Nacht des gescheiterten Putschs in der Türkei am 15. Juli gesendet wurde und durch die Welt ging: “Senior US military source tells NBC News that Erdogan, refused landing rights in Istanbul, is reported to be seeking asylum in Germany.” Zehn Minuten bevor NBC diese Meldung über ihren Twitter-Kanal absetzte, hatte Präsident Erdogan über CNN-Turk die Bevölkerung aufgefordert, auf die Straße zu gehen und den Putschisten entgegenzutreten.
“Natürlich wäre es überzogen, allein aus dem Tweet eines Fernsehproduzenten die Unterstützung oder gar Beteiligung amerikanischer Kreise am Putschversuch abzuleiten; natürlich können in einer unübersichtlichen Situation Falschmeldungen entstehen und sich schnell verbreiten”, schreibt “Welt”-Korrespondent Denis Yücel, aber dieser Tweet ist nicht die einzige Spur mit der penetranten Duftnote “CIA”.
Die türkische Zeitung “Yenis Safak” berichtete über den seit Mai 2016 pensionierten US-General John F. Campbell, der bei Geheimtreffen putschwillige türkische Militärs mit Geld ausgestattet haben soll; sowie über ein klandestines Treffen in einem Hotel auf Istanbuls Prinzessinneninsel, wo in der Putschnacht amerikanische und andere ausländische Politikexperten und Spindoktoren hinter verschlossenen Türen tagten. Danrunter der ehemalige CIA-Mann und Direktor des “Middle East Program at the Woodrow Wilson International Center for Scholars” Henri J. Barkey, der dem Personal ankündigte, um 4.00 ein Live-Interview mit CNN führen zu wollen.Continue reading →
Den Vortrag von Rainer Mausfeld, Kognitionsforscher an der Uni Kiel, über die Techniken des Meinungs,-und Empörungsmanagements – Warum schweigen die Lämmer – hatte ich letztes Jahr hier schon einmal strengstens empfohlen. Ken Jebsen hat Professor Mausfeld jetzt zum Gespräch bei KenFM geladen:
“… but you don’t know what it is. Do you Mr. Jones?” fragte einst Bob Dylan. Das Lied war seine Antwort auf eine Zeit, in der ihm laufend zu viele Fragen gestellt wurden. So geht es mir auch gerade, wenn ich die Nachrichten durchzappe. Das ist einfach alles zuviel, um zu darauf zu antworten, zumal ich gerade noch ein eiliges Buchprojekt auf dem Schreibtisch habe. Leser Stefan hat dankenswerterweise in einem Kommentar schon mal zusammengefasst, was da so alles abgeht im Moment:
“Was braut sich hier zusammen?
– die zentralen EU-Mächte werden von Amok und Anschlägen getroffen
– UK sagt sich doch relativ überraschend von der EU los
– die EU-Länder untereinander sind in den meisten Fragen zerstritten und die Union steht vor Handlungsunfähigkeit und Auflösung
– nach Europa schieben sich gewaltige Migrationsströme; gleichzeitig spalten sich Gesellschaften durch Verlagerung politischer Gewichte von der Mitte zu den (meist rechten aber auch linken) Rändern hin
– Russland und die NATO sind in den Kalten Krieg mit gefährlichen Manövern, Rüstungswettlauf, Propagandaschlachten und Drohungen zurückgekehrt
– am Rande Europas ist der Kalte Krieg heiß geworden, auch Nazis spielen wieder eine Rolle (Ukraine)
– in der Türkei gibt es bewaffnete Machtkämpfe und die Entwicklung zur Diktatur zeichnet sich ab
– im Pazifik wachsen militärisch akzentuierte Spannungen zwischen China und von den USA soufflierten Ländern um Einflusszonen und Lagerstätten
– dass der nahe / mittlere Osten ein einziges (vom Westen initiiertes) Schlachthaus ist (und damit Ursache vieler o.g. Prozesse) scheint inzwischen kaum noch eine Erwähnung wert
– die “Weltführungsmacht” USA wird von Rassenunruhen erschüttert; gleichzeitig finden Präsidentschaftswahlen mit offenbar unklaren Konsequenzen statt, bei denen der eine Kandidat einen zwar verwirrten, aber gegen das Establishment und dessen bisherige Politik gerichteten Eindruck macht (Isolationismus statt Interventionismus)
– das Weltwirtschafts- und Währungssystem wird nur noch künstlich beatmet und niemand weiß, wie lange dies noch funktioniert
– das Leben unbescholtener Bürger in Freiheit wird aus zwei Richtungen angegriffen: von der (zunehmend berechtigten) Furcht vor verwirrten Gewalttätern einerseits und einem totalen, orwellschen Überwachungs- und Manipulationssystem andererseits
Bestimmt habe ich nicht alles erfasst. Mein Eindruck ist, seitdem ich die Nachrichtenlage halbwegs verfolge, gab es noch nie eine solche Konzentration von Krisen und Negativtrends und hier kulminiert etwas sehr Bedrohliches.
Ich hoffe sehr, mich zu irren und das ist nur “german angst”. “
Aus aktuellem Anlass – auch der Münchner Amokläufer war in psychiatrischer Behandlung – hier zwei Blogbeiträge aus dem Jahr 2012:
“Nach dem Amoklauf in Newtown wird wieder einmal allenthalben gerätselt, wie es zu solchen grausamen Attacken kommen kann und wie man sie am besten verhindert. Im schiessfreudigen Amerika dreht sich diese Diskussion vor allem um Waffenkontrolle und Präsident Obama, der in aller Welt mit seinen Drohnen rumballert, will jetzt zu Hause Schnellfeuerwaffen verbieten. Ob’s hilft ist allerdings fraglich. Auch in Deutschland wird in diesem Zusammenhang wieder diskutiert, über Videoüberwachung und Sicherheitseinrichtungen an Schulen. Kaum Beachtung findet indessen die wichtigste Zutat , die bei nahezu sämtlichen dieser durchgeknallten Amokläufer im Spiel ist: der Einfluß von SSRI. Die “Selective Serotonin Reuptake Inhibitors” – Serotonin-Wiederaufnahmehemmer – sind Antidpressiva, die die Serotonin-Konzentration im Gehirn erhöhen. Der Markt für diese Substanzen boomt unaufhaltsam – derzeit sind es 5 Milliarden Dollar per anno in den USA – und solange das so weitergeht, werden auch solche Amokläufe weitergehen. Anhand dieser Liste von einigen tausend Berichten über “School shootings” wird deutlich, dass diese Form des Massakers erst “erfunden” wurde, nachdem die SSRI-“Medikamente” auf den Markt kamen. Schnellfeuerwaffen gab es schon viel länger, aber erst seit Mitte der 80er dieser Stoff auf den Markt kam werden sie auch an Schulen eingesetzt….” ( https://www.broeckers.com/2012/12/20/white-punks-on-dope/ )
“Ich bin der Joker” hatte sich James Holmes der Polizei vorgestellt, als sie ihn nach dem Mordanschlag hinter dem Kino in Aurora/Colorado festnahm – und soll später zu Protokoll gegeben haben, 100 mg Vicodin genommen zu haben. (…) Er reiht sich damit ein in eine lange Reihe von Schülern und Studenten, die unter dem Einfluß von Psychopharamaka grauenhafte Mordtaten begangen: “Antidepressant medication is the common ingredient in nearly every school shooting in history.” Eine solche Medikamentierung ist auch eine der Zutaten , mit der manchurische Kandidaten – gehirngewaschene, ferngesteuerte Agenten – gezüchtet werden, wie es u.a. in dem hier unlängst erwähnten MK Ultra Projekt versucht wurde.” Weiter hier.