Der “Guardian” hat nach einem langwierigen Rechtstreit die Veröffentlichung der Briefe erzwungen, die Prinz Charles an britische Minister geschrieben hat. Dabei macht sich der gern als bio-dynamischer Naturschützer auftretende Thronfolger – der freilich schon mal 20 Wildschweine an einem Tag erlegt und Schießen als »eine intelligente Freizeitaktivität« für Kinder beschreibt – nicht nur Lobbyismus für seine Öko-Steckenpferde, sondern auch in Sachen Aufrüstung der Armee für den Irakkrieg. Und damit für das eigene Aktien-Portfolio.
“In Großbritannien ist »Rüstungsindustrie« ein royaler Markenname….” , schreibt Heathcote Williams in seinem investigative poem “Royal Babylon – The Crimes of The British Monrachy”, das unter dem Titel “Die Windsors – Eine schrecklich nette Familie” im kommenden Monat im Westend Verlag erscheint. Rechtzeitig zum Staatsbesuch der größten Grundbesitzerin der Erde, die in ihren karibischen Hoheitsgebieten noch immer Todesurteile vollstrecken läßt: Queen Elizabeth. Wer dieses faktengesättigte (und mit Quellenangaben belegte) Poem gelesen und genossen hat, kann den royalen Zirkus nicht mehr als Show-Phänomen und seine Akteure als harmlose Popsstars durchgehen lassen. Wer sich also für “royal baby” interessiert und sich weiter von pomp and circumstance beduseln lassen will – wie ihn der hiesige Medienzirkus zum Staatsbesuch mit Sicherheit zelebrieren wird – sollte “Royal Babylon” meiden. Wer aber lieber Ignoranz und Selbstbetrug vermeidet findet in diesem Prosagedicht die unerhörten Fakten dazu – und warum die Sex Pistols mit ihrer Punk-Hymne “God Save The Queen – The Fascist Regime” nicht verkehrt lagen. Weil parasitäre Insitituionen wie die Monarchie tatsächlich “no future” haben….
Hier vorab aus aktuellem Anlass einige Zeilen über den Öko-Prinzen:
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