European Crash Test

 
Die Europawahl ist gelaufen und jetzt wird alles anders – nicht! Denn Deutschland steht vor dem Abgrund, meint der Chef der Börse. Außerdem: Die ungeschwärzten RKI-Akten zeigen das ganze Ausmaß der staatlichen Willkür. Im Gaza-Streifen geht das Massaker ungestört weiter, aber in unseren Medien erfahren wir darüber genauso wenig wie über die Eskalation im Ukraine Krieg. Und es gibt wieder was zu gewinnen. All das und noch viel mehr besprechen Robert Fleischer, Dirk Pohlmann und Mathias Bröckers im 3. Jahrtausend #105.


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Erschienen am 10. Juni 2024

 

 

 

 

 

 



Mathias Bröckers: Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall, Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

Mathias Bröckers : Vom Ende der unipolaren Welt, ‎ Fifty-Fifty (Oktober 2022),  288 Seiten, 20 Euro

Berichte aus dem Überall (2)

Mit Roberto de Lapuente im Gespräch über das neue Buch, das zeigt, dass ich dem Rat meiner Mutter “nicht immer so schlimme Sachen zu schreiben” trotz allem gefolgt bin. Zuvor fragt mich Roberto aber über die Taten und Untaten meines Lebens aus, die taz,  mein Leben als Diplom- Verschwörungstheoretiker und ob ich gelacht hätte, als mein “Porsche” auf der Autobahn mit rauchendem Motor stehen geblieben sei – was ich verneinte. Es war nämlich ein “Jaguar” und die Motorreparatur so teuer, dass ich ihn an einen Bastler verschenkt habe. Ansonsten keine Korrekturen an diesem Gespräch, das wir im Mai in Berlin – im Anschluss an einen Talk zum Ukrainekrieg – geführt haben.
Inspiration-Konspiration -Evolution ist jetzt überall im Buchhandel und bei den Buchkomplizen erhältlich.

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Erschienen am 10. Juni 2024

 

 

 

 

 

 



Mathias Bröckers: Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall, Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

Mathias Bröckers : Vom Ende der unipolaren Welt, ‎ Fifty-Fifty (Oktober 2022),  288 Seiten, 20 Euro

Berichte aus dem Überall (1)

In dieser Woche erscheint “Inspiration – Konspiration -Evolution” – ein dickes Buch (464 Seiten), für das ich hier auf dem Blog in nächster Zeit ein wenig Werbung machen will. Aber wie ?  Die Liste von Stichworten und Themen (hier)  war schon mal ein Anfang, heute geht es weiter mit einigen Ausschnitten aus den versammelten Essays – über die “Bio-Konspiration” , die konspirative Kooperation zweier Supermoleküle, die den fortpflanzungsfähigen Einzeller und damit Leben auf der Erde möglich machte. Und  auch schon ein Grundprinzip der lebendigen Erde, dem selbstregulierenden System “Gaia”, festlegte: Alle Parasiten streben danach, Symbionten zu werden.  Darum geht es im 2. Kapitel des Buchs, aus dem der kurze Auszug stammt. Gefolgt von “Eleusis – Die Geburt der Metaphysik aus dem Geist des Mutterkorns” und Platons berühmten Höhlengleichnis, das wie seine Philosophie ohne seine in Eleusis gewonnene  psychedelische Erfahrung  nicht wirklich verstanden werden kann.

 

Die Bio-Konspiration

“Am Anfang war die Verschwörung . Einzelne Moleküle schlossen sich zu Gruppen zusammen, um die Ressourcen des Planeten besser auszubeuten . Wann genau sich die ersten Kohlenstoffverbindungen dazu entschlossen, wie sie dabei vorgingen und wie lange es dauerte, bis sie erfolgreich waren, kann die Wissenschaft bisher nicht vollständig rekonstruieren – sicher ist nur, dass vor etwa 3,5 Milliarden Jahren das Ergebnis dieser molekularen Verschwörung erscheint: fortpflanzungsfähige Einzeller … Bakterien … Leben! Und sicher scheint auch, dass es dabei konspirativ zuging .

Conspirare heißt wörtlich »zusammen atmen«, doch zum Zeitpunkt dieser ersten biochemischen Aktivitäten existierte in der globalen Atmosphäre noch gar kein Sauerstoff. Spiritus bedeutet aber nicht nur Hauch und Atem, sondern auch Geist, und ein solcher scheint – konspirativ – schon vor dem Entstehen von Sauerstoff anwesend gewesen zu sein: in Gestalt einer Topagentin namens RNA, die zusammen mit der ihr bald folgenden Kollegin DNA als Mastermind jener Verschwörung gelten muss, die den Planeten Erde nun heimsucht . Wo immer RNA und ihre Partnerin DNA ihren Ursprung haben, ob sie als Eigengewächs oder als außerirdische Eroberer zu bezeichnen sind: Mit dem Auftauchen dieser beiden Supermoleküle beginnt eine neue Geschichte auf der Erde, die Verschwörung des Lebens .

Nun sind diese beiden Topagentinnen keine Lebewesen, sondern chemische Verbindungen, und solchen eine Verschwörungsabsicht – also einen Plan und damit Intelligenz – zuzusprechen, scheint gewagt . Und doch deutet aus heutiger Sicht alles auf eine Konspiration hin . Die RNA-Eroberer lassen jedenfalls in den folgenden vier Milliarden Jahren keinen Zweifel an ihrer Absicht . Jeden Quadratzentimeter der toten Erde und der Wasseroberfläche besiedeln sie mit dem, was wir Leben nennen: Bakterien, Mikroorganismen, Pilze, Pflanzen, Tiere und schließlich Menschen . Die bis vor Kurzem noch weit verbreitete Meinung, dass es sich bei diesem Prozess um eine Kette reiner Zufälle handelte, gesteuert von den bekannten Naturgesetzen und zufälligen Veränderungen (Mutationen), die sich dann als vorteilhaft durchsetzen, wird von der neueren Evolutionsbiologie ernsthaft infrage gestellt.

Wie ist aber nun Leben entstanden? Freeman Dyson nimmt an, dass es zu einer »Symbiose« zwischen der RNA und einem »Proteinwesen« gekommen ist – wobei für eine Säureverbindung wie RNA (Ribo-Nukleinsäure) und eine ebenfalls leblose Eiweißverbindung der Begriff »Symbiose« nicht ganz korrekt ist . Es ist ja noch gar kein »Bios«, kein Leben, vorhanden, das sich zusammentun könnte . Konspiration scheint uns deshalb hier den besseren Begriff zu liefern: Zwei Einheiten, die RNA-Agentin und das »Proteinwesen«, sprechen sich ab, um in einer feindlichen Umgebung zu überleben . Und wie jede richtige Verschwörung hat auch die chemische Konspiration, die selbst reproduzierende, stoffwechselnde Lebewesen hervorbringt, ihr Geheimnis . Bis heute ist es aller Gen- und Biotechnik zum Trotz nicht gelungen, die Kluft zwischen Chemie und Biologie, den Übergang von toten Kohlenstoffverbindungen zu lebendigen Zellen, zu schließen . Wie das Säuremolekül und die Eiweißverbindung sich – hinter dem Rücken aller anderen Verbindungen – zur Kooperation verabredeten, ist unbekannt. (…)

Verschwörungen, so scheint es unter dieser naturgeschichtlichen Perspektive, sind eine evolutionäre Norm, ein Verhaltens- muster, das allen gesellschaftsfähigen Gruppen – also eben nicht nur Trickbetrügern, Geheimdiensten oder ganzen Staatengemeinschaften – eigen ist . Vielleicht ist das der Grund, warum das Thema Konspiration noch nicht ins rechte Licht der Wissenschaft gerückt ist und bis heute keine allgemeine Theorie der Verschwörung existiert .”

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“Alle Parasiten streben danach, zu Symbionten zu werden”

“Nahezu in der gesamten Menschheitsgeschichte war der Geist der Natur ebenso selbstverständlich wie die Vorstellung, dass Mutter Erde lebendig sei und ihre Kinder sich ihren Regeln und Rhythmen anpassen müssen . Eine Verbundenheit, die erst in den letzten 500 Jahren mehr und mehr vergessen wurde – und viel- leicht macht es die Erinnerung an dieses alte Menschheits-Wissen, dass uns die Aussage »Die Erde lebt!«, bei aller Unvorstellbarkeit, so merkwürdig banal und selbstverständlich vorkommt. Und wir dieser alten Selbstverständlichkeit unbewusst dadurch nachkommen, dass wir die ganze Erde neuerdings überall – und noch auf der erdfeindlichsten Plastik-Verpackung – als Symbol verwenden . Ohne dabei zu realisieren, dass mit ihrem vermehrten Auftauchen als Symbol ihr Verschwinden in der Wirklichkeit einhergeht . Doch was heißt verschwinden? Wenn die Erde ein Lebewesen ist, dann werden wir Menschen, als Läuse im Gaia-Pelz, sie weder zum Verschwinden bringen, noch werden wir sie »retten« können . James Lovelock schreibt:

»Gaia ist weder die gütige, allesverzeihende Mutter noch eine zarte zerbrechliche Jungfrau, die einer brutalen Menschheit hilflos ausgeliefert ist. Vielmehr ist sie streng und hart. Denen, die die Regeln einhalten, verschafft sie eine stets warme, angenehme Welt; unbarmherzig aber vernichtet sie jene, die zu weit gehen. Ihr unbewusstes Ziel ist ein Planet, der für das Leben bereit ist. Stehen die Menschen diesem Ziel im Weg, werden sie mit der gleichen Mitleidslosigkeit eliminiert, mit der das Elektronengehirn einer atomaren Rakete sein Ziel ansteuert.«

So wenig wir der Natur ein Ende setzen können, so wenig können wir sie bewahren – was wir retten können, ist nur unsere eigene Haut – und die einiger liebenswerter Verwandter . Indem wir das Grundgesetz Gaias befolgen, das gleichzeitig die erste Regel der Selbstregulierung der Biosphäre darstellt: Alle Parasiten streben danach, zu Symbionten zu werden .

Eine Pilzart namens Glomus, ein Parasit wie du und ich, sah sich vor 240 Millionen Jahren zu einer evolutionären Wende gezwungen . Bis dahin hatten sich die Pilze auf den Wurzeln von Bäumen eingenistet, dort den Saft abgesaugt und dank dieser Prachtnahrung prächtig verbreitet . Doch irgendwann begannen die Bäume trockener zu werden, das Futter floss weniger reichlich und zwang die Glomus-Gesellschaft zum Nachdenken . Da Pilze kein Gehirn haben, verlief dieses »Denken« auf unbekannte Weise, und auch die Umwelt-Konferenz, die die Glomusse daraufhin einberief, können wir nur vermuten . Für den dort gefassten Beschluss aber, dass nämlich der Baum ein Lebewesen ist, gibt es eindeutige Indizien . Denn die Glomus-Pilze zogen fortan auf der Baumwurzel einen Stock tiefer, ins Erdreich . Dort filterten sie die Nährstoffe aus dem Boden und führten sie fein sortiert und vorbereitet den Bäumen zu, die dank dieses room service wieder kräftig aufblühten . Seitdem haben auch die Pilze wieder ein wunderbares Auskommen .

Wir sind die Erde . Und indem das Bewusstsein von Gaia in uns Wurzeln schlägt, beginnen tiefe psychologische Veränderungen stattzufinden . Wir werden die Beziehung Mensch–Erde nicht heilen können, wenn wir uns nicht gleichzeitig selbst heilen . Indem wir uns den Prozessen der Erde zuwenden . Durch ihre Gurus – vollendete Lehrmeister wie der Pilz Glomus – erzählt Gaia von den essentiellen Mustern des Lebens . Wir brauchen nur hinzuschauen und zuzuhören . Alles hängt von uns selbst ab.”

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Das Licht in Platons Höhle

In seinem Höhlengleichnis berichtet Platon, wie wir uns die Erkenntnis der Welt vorzustellen haben: Wir sind in einer Höhle gefesselt und können nur in eine Richtung blicken; ein rückwärtiges Feuer wirft Licht, vor dem einige Gaukler Gegenstände vorbeitragen, die als Schatten an die Wand geworfen werden . Da wir nur diese Schatten wahrnehmen, halten wir sie für die einzige, »wahrhaft wirkliche« Realität . Was würde nun passieren, wenn einer der Gefesselten sich befreit und gezwungen würde, sich sofort umzudrehen und in das Licht zu schauen? Zuerst wäre er geblendet, doch dann könnte er die Gegenstände des Schattenspiels erkennen – und würde sie nicht verstehen. Noch größer wären sein Augenschmerz und sein wütendes Unverständnis, wenn man ihn aus der Höhle ans Tageslicht zerrte, doch nach einer Weile der Gewöhnung konnte er die Sonne, die Jahreszeiten, die Welt vollständig erkennen .

So weit ist diese Geschichte als Beispiel für den platonischen Idealismus gelesen worden, den Aufstieg ins Reich der Ideen, von deren Klarheit die Materie nur ein schattenhaftes Abbild darstellt . Der Münsteraner Philosoph Hans Blumenberg, der den »Höhlenausgängen« Platons 1989 auf über 800 Seiten in einer wunderbaren, gelehrten Studie nachgegangen ist, kann deshalb schon seine Eingangsfrage: »Wie hat Platon sich entschließen können, von seiner Höhle zu sprechen, wie hat er sie erfinden können?«, nicht richtig beantworten, weil er zwar »das sprichwörtliche Licht von Eleusis« kennt, aber nichts weiß von dem psychedelischen Erlebnis, bei dem Platon im fensterlosen Höhlensaal des Demeter-Heiligtums die Realität dieses Lichts erfahren hat . Nicht in Form eines Schattenspiels, einer Sinnestäuschung oder gar einer Peepshow, sondern als authentische, »wahrhaft wirkliche« Erleuchtung . Über diese Erfahrung hat er nie geschrieben, auch nicht in seinem letzten, autobiografischen Brief, und dies auch begründet:

»Von mir selbst wenigstens gibt es keine Schrift über diese Gegenstände, noch dürfte eine erscheinen; lässt es sich doch in keiner Weise wie andere Kenntnisse in Worte fassen, sondern indem es, vermöge der langen Beschäftigung mit dem Gegenstand und dem Sichhineinleben, wie ein durch einen abspringenden Funken plötzlich entzündetes Licht in der Seele sich erzeugt und dann von selbst Nahrung erhält.«

Das Eigentliche kann nur selbst, direkt erfahren werden, im »Sichhineinleben« – wo Logos und Mythos verschmelzen, versagt das Medium der Schrift . Dass Platons Schweigen über das Geheimnis der Höhle freilich auch noch andere als nur medientechnische, methodologische Gründe hatte, zeigt der Schluss des Gleichnisses. Den aus der Höhle Befreiten überkommt nämlich Mitleid mit seinen gefesselten Genossen und er überlegt, hinabzusteigen und sie aus ihrer misslichen Lage zu befreien . Doch an dieser Stelle lässt Platon den Sokrates, der die Höhlen-Geschichte erzählt, eine Warnung anfügen: Bei diesem Befreiungs- versuch würde er sich, vom Dunkel wieder geblendet, »zum Gespött machen und sich nachsagen lassen, er käme von seinem Aufstieg mit geblendeten Augen zurück und es könne sich nicht lohnen, sich an diesem Aufstieg zu versuchen«. Bei dieser Schwierigkeit des Erleuchteten, seine neu gewonnenen Wahrheiten zu vermitteln, bleibt Platon jedoch nicht stehen: »Wollte er nun Hand anlegen, andere zu befreien und hinaufzuführen, würden sie dann, sofern sie sich seiner bemächtigen könnten, ihn nicht wirklich töten?«
(…)
Der Hinweis von Alfred N . Whitehead, dass die gesamte abendländische Philosophie eigentlich nichts anderes sei »als eine Reihe von Fußnoten zu Platon«, kann an dieser Stelle um eine Pointe erweitert werden, nämlich dass die von Platon hinterlassene Philosophie ihrerseits nichts anderes als eine Reihe von Fußnoten zur eleusischen Erfahrung darstellt.

Auszüge aus Mathias Bröckers: “Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall”, Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

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Mathias Bröckers: Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall, Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

Mathias Bröckers : Vom Ende der unipolaren Welt, ‎ Fifty-Fifty (Oktober 2022),  288 Seiten, 20 Euro

 

Russisches Roulette – mit voll geladenem Revolver

Bo(mb)russia Dortmund hat sich mit dem Panzerhersteller Rheinmetall den falschen Sponsor ausgesucht und wurde vom Fußballgott prompt bestraft: zwei quasi 100-prozentige gingen in der ersten Halbzeit nicht rein und in der zweiten reichten zwei kleine Abwehrfehler und die künftigen Russenbomber waren besiegt. So wie die Top-Produkte ihres Sponsors, die “Leopard”-Panzer, die derzeit als Trophäen in einer Ausstellung in Moskau gezeigt werden, zusammen mit den anderen “Wunderwaffen” und “Game Changern”, mit denen die westlichen Waffenschmieden die russische Verschrottungsanlage  in der Ukraine bestücken. Schneller und schöner hat es in ihren Kassen seit Jahrzehnten nicht mehr geklingelt: “Insgesamt wurden während der militärischen Sonderoperation 609 Flugzeuge und 274 Hubschrauber, 25.014 unbemannte Luftfahrzeuge, 526 Flugabwehrraketensysteme, 16.228 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.327 mit MLRS ausgerüstete Kampffahrzeuge, 10.024 Feldartilleriekanonen und Mörser sowie 22.212 Einheiten spezieller militärischer Ausrüstung zerstört….”. Die aktuelle Statistik des russischen Verteidigungsministerium macht deutlich, was für die Rüstungskonzerne in NATOstan an Nachbestellungen schon fällig geworden ist und es ihnen nur recht sein kann, dass bei dem geplanten “Friedensgipfel” in der Schweiz nur eine Piss-Konferenz aber kein Peace herauskommt. Sondern nur Gemauschel über weitere Eskalationsmöglichkeiten und wie den Steuerzahlern noch mehr Geld für Rheinmetall, Lockheed, Raytheon & Co. und deren überteuerte und ineffektiven Produkte aus den Taschen gezogen werden kann. Und die Welt in ein nukleares Armageddon.

Die Gattin des Koks-Cowboys in Kiew, Olena Zelenska,  hat unterdessen für 170 Millionen Euro ein 5-Sterne-Hotel auf  Zypern gekauft, ein Haus mit angeschlossenem Casino, was nicht nur als Fluchtresidenz für den seit 21. Mai abgewählten, nur noch unter Kriegsrecht amtierenden Präsidentendarsteller, sondern auch als Geldwaschanlage recht passend scheint. Wie lange sich Zelensky in dieser Rolle noch halten und die täglichen 1500 Toten und Schwerverletzten an der Front “aussitzen” kann, ist fraglich. Weil nicht nur in der Armee, sondern auch in Wirtschaft und Institutionen  das Personal ausgeht, geht bald gar nichts mehr in der Ukraine und spätestens dann wird ihn die Bevölkerung vom Acker jagen.

Weil die nächste Runde westlicher “Wunderwaffen”, die F-16 Kampfjets, jetzt aus den USA und von einigen europäischen Ländern für Attacken auf Russland “freigegeben” wurden, obwohl die Russen lange und deutlich erklärt haben, dass bei ankommenden F-16 wegen deren möglicher Nuklearbewaffnung die Doktrin für einen Gegenschlag in Kraft tritt, geht die Eskalation in eine neue Alarmstufe. Da die F-16 nur auf sauber gewischten Startbahnen abheben können, die in der Ukraine kaum noch existieren, würde der erste russische Gegenschlag wahrscheinlich dann die Airbase in Polen oder Rumänien treffen, wo die Jets gestartet sind, was wiederum den NATO-Beistand nach Artikel 5 heraufbeschwören könnte: Willkommen im 3. Weltkrieg! 

Da kriegführende Präsidenten  selten abgewählt werden, könnte das Team Biden auf die Idee kommen, diesen letzten Strohhalm zu nutzen, um “Sleepy Joe” weiter  im Amt zu halten, wobei: mit dem PR-Effekt, dass Trump als Freigänger tagsüber Wahlkampf macht und für ein paar Wochen im Knast übernachtet, könnte selbst ein veritabler Krieg nicht helfen.  Zu dem wird es hoffentlich nicht kommen, weil außer den wahnsinnigen Neocons  im State Departement im Pentagon wohl noch ein paar Vernunftbegabte sitzen, die mittlerweile kapiert haben, dass NATOstan einen Landkrieg gegen Russland nicht gewinnen kann und dass es gegen Sarmat, Kinzhal & Co. in der Luft über Washington, London, Paris und Berlin keine Verteidigung gibt. Und man es nicht darauf ankommen lassen sollte, Russland durch weitere Angriffe zu einem solchen Schlag herauszufordern. Nicht nur weil ein interkontinentales Monster wie Sarmat (NATO-Code:”Satan2″) und seine 12 nuklearen Sprengköpfe mit einem Schlag aus der gesamten britischen Insel ein Hiroshima machen würde, sondern weil Russland auf einen Angriff auch konventionell antworten könnte – asymmetrisch und nur etwas weniger fatal. Bevor der gefährlich unterbelichtete Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel, der neuerdings “Russland niederkämpfen” will, auch nur aus dem Sessel hoch ist, hat es auf seiner “Atlantikbrücke” schon Wumms gemacht.

Dass die Spannungen sich gefährlich dem Knackpunkt nähern, darüber sind sich die Analysten meines Vertrauens allesamt ziemlich einig: Pepe Escobar aus Moskau, Larry Johnson aus St.Petersburg und Scott Ritter aus New York, dem man am Flughafen den Pass abnahm und an der Reise zum “International Economic Form” in Petersburg hinderte, ebenso wie Alastair Crooke und Dmitry Orlov. Man kann den suizidalen Schlafwandlern in Deutschland – den Gabriels, Kiesewetters, Hofreiters und Strack-Zimmermanns – sowie ihren kriegsbesoffenen Kollegen in NATOstan nur zum Zuhören raten. Letzte Woche hat China uneingeschränkte militärische Kooperation mit Russland verkündet – also das genaue Gegenteil dessen, was die letzten US-Mahnungen an Peking erreichen wollten. Um zum Fußball zurückzukommen stellt sich die Lage jetzt also so dar, dass “Bo(mb)russia” allein gegen Real Madrid und FC Barcelona zusammen antreten muss. Da kann auch  ein Panzer im Sturm  nicht helfen, zumal in Russland aktuell in einem Monat so viele von diesen Dingern vom Band laufen wie in ganz NATOstan in einem Jahr; was die Munition betrifft, produzieren die Russen zwar “nur” 4-mal soviel wie der Westen, allerdings zu einem Viertel der Kosten. Hilfreich könnte indessen ein Blick in die Heimspiel-Statistik sein, wo Team Russia  zu Hause seit 300 Jahren unschlagbar ist, wie Karl XII. und seine Schweden, die “Grande Armee” des FC Napoleon und im letzten Jahrhundert die deutschen Nazitruppen schmerzlich erfahren haben. Es jetzt ernsthaft noch einmal zu versuchen und zu glauben, dass es unter der dementen Führung eines Joe Biden dieses Mal besser läuft  – angesichts einer  NATOstan- Gurkentruppe, die zuletzt von einer Sandalenarmee aus Afghanistan verjagt wurde und sich von den Houhtis und  ihren “Moped-Drohnen” am Roten Meer gerade den sechsten “Reaper”-Aufklärer (Stückpreis 30 Mio. $) abschießen ließ – ist nichts anderes als russisches Roulette mit voll geladenem Revolver.



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Am 10. Juni 2024 erscheint:

 

 

 

 

 

 



Mathias Bröckers: Inspiration – Konspiration – Evolution. Gesammelte Berichte aus dem Überall, Fifty-Fifty (Juni 2024), 464 Seiten, 30 Euro

 

 

 

Mathias Bröckers : Vom Ende der unipolaren Welt, ‎ Fifty-Fifty (Oktober 2022),  288 Seiten, 20 Euro

 

Hanf – Nur zum Kiffen viel zu schade!

Vor 31 Jahren erschien “Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze HANF -Cannabis-Marihuana”. In einem  Nachwort  für die 40. Auflage hatte ich 2008 dazu geschrieben: “Wirksame Prävention und Drogenerziehung werden durch Strafrecht und Repression behindert und nicht gefördert. Das wurde von zahlreichen internationalen Vergleichsstudien mittlerweile zwar nüchtern und wissenschaftlich nachgewiesen, Politiker und Parlamente aber halten nach wie vor an ihrem  ideologisch aufgeladenen „Krieg gegen Drogen“ fest. Mögen die in diesem Buch zusammengestellten Fakten, die in den vergangenen zehn Jahren zu ihrer Wiederkehr auf die Felder geführt haben, im kommenden Jahrzehnt dafür sorgen, die Pflanze Hanf vollständig zu rehabilitieren. Es gibt immer noch viel zu tun – pflanzen wir’s an!”
Jetzt sollte es endlich so weit sein für eine solche agrarindustrielle Renaissance des Hanfs. Mit Dirk Pohlmann habe ich auf apolut über den Stand der Dinge nach der Entkriminalisierung in Deutschland gesprochen.

Inspiration – Konspiration – Evolution

“Hast Du schon wieder ein neues Buch geschrieben ?
– Ja, aber es ist nicht wirklich neu. Es sind Sachen aus den letzten Jahrzehnten
Um was geht es ?
– Es sind meine Berichte aus dem Überall, es geht also über alles, Götter, Gräber und Gelehrte…
Das war doch mal ein berühmter Bestseller über Archäologie
– Vor allem wegen des großartigen Dreiklangs im Titel denke ich. Den habe ich mit “Inspiration – Konspiration – Evolution” nicht so ganz hingekriegt, aber um Götter und Gelehrte dreht es sich auch, von der Steinzeit bis zu den Astronauten…und darüber hinaus, in den Weltraum des Seele.
…ein weites Feld
– Ja, ist auch ein dickes Buch, 450 Seiten…
Warum soll ich das lesen ?
– Gute Frage. Habe ich mir auch gestellt. Und als ich nicht sofort eine Antwort hatte, habe ich gestern mal eine Liste mit Stichworten gemacht, zu den Dingen und Leuten, um die es geht. Unter vielem anderem. Die stelle ich demnächst in den Blog und schicke sie Dir.
Lies doch mal kurz vor
– Kann ich nicht, schon gar nicht kurz, du kennst mich doch, mit meinen vielen …äähs…also…und… assoziativ käme da nach jedem dritten Wort etwas dazwischen, im Kopf, und die Zunge kommt nicht hinterher, weil sie noch nach den richtigen Geräuschen kramt…
Okay, dann schick mir die Liste. Bin gespannt…”

Soweit aus dem Gedächtnis das Telefongespräch mit einem Freund Anfang Mai. Jetzt ist das Buch im Druck, wird ab dem 10. Juni 2024 überall im Buchhandel erhältlich sein und es gibt auch schon ein Link zum Versand der Buchkomplizen, wo man es vorbestellen kann. Auch in mehrfacher Ausfertigung zum Verschenken.
Darum möchte ich herzlich bitten. Denn wer auf der Liste selbst nichts Interessantes findet, kennt mit Sicherheit jemanden, der jemanden kennt. Und Interesse findet an diesen Themen und Zusammenhängen, die mich jenseits des journalistischen Tagesgeschäfts in den letzten vier Jahrzehnten beschäftigt haben.

Wasser – Erde – Licht – DNA – Gaia – Dictyostelium – Symbiosen – Dissipative Strukturen – Morphogenese – Goethe – Open Source – Eleusis – 9/11 – Paranoia – Geist – Materialismus – Charles Darwin – Hanf – Kontrolle – Verschwörungen – LSD – Das Goldene Kalb – Biophotonen – Wilhelm Reich – Psychedelik – Like A Rolling Stone – Schamanismus – Animismus – Interspezieskommunikation – Lynn Margulis – Mutterkorn – Transzendenz – Catal Hüyük – Paracelsus – Metaphysik – Quantenphysik – Alchemie – Mythen – Wahrnehmung – Bewusstsein – Außerirdische – Psychonautik – Albert Hofmann – JFK – Farbenlehre – Schach – Forellenturbine – Polaroid – Jack Herer – Demeter – Mutationen – Rupert Sheldrake – Bakterien – Kosmos – Chaos – Erleuchtung – Primaten – Platon – Zivilisation – Alkaloide – Natur – Rationalismus – Wolfgang Neuss – Ganzheit – Klima – Verschwörungstheorie – Wissenschaften – Robert Anton Wilson – Computer – Backster-Effekt – Biologie – Pjotr Kropotkin – Intelligenz – Biophotonen – Pilze – Terrence McKenna – Gummibäume – Geheimdienste – Bob Dylan – Gebete – Mysterien – Aufklärung – Weltbilder – Vielfalt – Götter – Griechenland – Osama Bin Laden – Medien – Babylon – World Trade Center – Ilya Prigogine – Koevolution – Kataklysmen – Biosophie – Ekstase – Selbstorganisation – Newton – Unsterblichkeit – Prohibition – Timothy Leary – Weltraum – Klarträume – Desinformation – Beobachterproblem – Sterben – Zukunft

 

European Fool Contest

Die Ministerin unseres Äußersten, Annalena Baerbock, will nicht “dümmste Außenministerin der Welt” genannt werden und hat gegen einen Twitter-X-Nutzer, der sie so bezeichnet hat, Strafanzeige gestellt.
Selbst wenn man der gelernten Trampolin-Springerin auf der nach oben offenen Inkompetenz-Skala diesen Spitzenplatz nicht zusprechen will, ist das mit der Strafanzeige eine große Dummheit. Nun prüfen die Gerichte ja nicht den IQ und das außenminsterielle Wissen und Können, sondern müssen nur abwägen, ob es sich bei der Klassifizierung als “dümmste” um eine strafwürdige Beleidigung  handelt, oder ob sie  für eine Person des öffentlichen Lebens als zumut,- und hinnehmbar zu gelten hat.  Ich nehme an, die Berliner Richter werden sich dabei eher an die Regel des alten Fritz  halten (“Wer öffentlich kegelt muss auch nachzählen lassen, wie viel er getroffen hat”) als an neuartige Woke-Sensibilitäten, aber warten wir es mal ab. Man könnte auch zu dem Schluß kommen, dass Frau Baerbock als hohe Repräsentantin der Bundesrepublik zu Unrecht so herabgewürdigt wurde und der Würde des Amts allenfalls “zweitdümmste” zumutbar wäre –  weil das Land schließlich schon mit einem Bundespräsidenten Heinrich “Gleich geht`s los” Lübke gesegnet war, der die englische Queen mit “equal goes it loose” begrüßte. So dumm, gegen die damalige “Pardon”-.Schallplatte zu klagen, die seine Ausfälle und Aussetzer dokumentierte, war Lübke freilich nicht. Die heutigen Ober-Grünen – Habeck und Baerbock  – sind sich indes auch nicht  mehr zu blöd, die majetätsbeleidigte Mimosen zu geben und gegen satirische Wahlplakate zu klagen.

Während man solche Selbstenlarvungen noch als peinlich und dumm abbuchen kann, kommt beim Stichwortgeber der oliv-grünen Mimosen – dem US-Außenminister und Anti-Diplomaten Anthony Blinken – zu Peinlichkeit und Dummheit noch abgrundtiefer Zynismus hinzu. Während an der Front im Donbass derzeit jeden Tag zwischen 1000 und 1500 ukrainische Soldaten getötet und verwundet werden und die Russen auf ganzer Front vorrücken,  verspricht der lügende Blinken in Kiew nicht nur neue “game changer” Waffen – die wie die vorherigen nicht kommen und nicht helfen werden –  sondern schleimt sich  dann auch noch als  Gitarrist in einer Karaoke-Bar an und  spielt  “Keep on rockin in the free world”.  Ein Anti-Kriegs und Anti-Austeritäts-Song, den Neil Young 1989 gegen die erste Bush-Regierung herausschrie. Der Text ist noch aktueller als damals – allein in San Francisco schlafen mittlerweile 50.000 Obdachlose “in their shoes” – aber den kennt Blinken vermutlich nicht einmal. Genauso wenig wie Trump, der den Song bei seinen Wahlkampfshows spielen lies, bis Neil Young das stoppte.

Derweil sich das westliche Führungspersonal derart in Dummheit und Taktlosigkeit (und “keep on killing” in Gaza und Ukraine) überbietet, zeigen ihre östlichen Kollegen, wie Klugheit und Harmonie funktionieren. Als Scholz unlängst in China ankam, wurde er von einem Landrat und Bürgermeister begrüßt, die transatlantische EU-Lobbyistin von der Leyen wurde durch Zoll und Passkontrolle geschickt und Blinken, der kürzlich auch in Peking war,  allein zurück zum Flughafen abserviert. Jetzt zeigen die Chinesen bei der Ankunft des russischen Präsidenten, wie Staatsbesuch geht, mit allem Tschingderassa-Bumm. Aber es ist nicht nur das Zeremoniell, sondern vor allem ein umfangreiches Dokument (8.000 Worte), mit dem  Xi und Putin eine weitere Vertiefung der strategischen und ökonomischen Partnerschaft beschließen. Sowie die gemeinsame Förderung einer multipolaren Welt auf Basis der UN-Charta und des Völkerrechts statt auf einer betrügerischen “regel-basierten internationalen Ordnung”. 

Näher waren sich das bevölkerungsreichste und das flächenmäßig größte Land der Erde, die Werkbank und der Rohstoffriese der Welt, der Drache und der Bär, noch nie. Insofern markiert dieses Treffen einen Meilenstein für eine neue Ära der Weltordnung  und  eine weitere Marke für den Niedergang der anglo-amerikanischen Hegemonie  und der Doktrin  globaler “Full Spectrum Dominance”.  Xi und Putin machen Geschichte, der Eurasien-Express beschleunigt High-Speed in die Zukunft, nimmt den gesamten “globalen Süden” mit – und Europa mit seiner ehemaligen Wirtschaftslokomotive Deutschland ? Guckt mit der Clownshow seines politischen Personals in die (leere Nord-Stream-)Röhre, lässt sich dazu verdonnern, den ungewinnbaren Krieg in der Ukraine weiter zu führen und merkt nicht einmal, wie es dabei über den Tisch gezogen wird. Sie sollen jetzt ran, um “Russland zu schwächen”, damit sich die USA unbehelligt den Endgegner China vornehmen können. Ein bisschen “Weltkrieg”  auf europäischem Boden, bei dem zu Hause keine Fensterscheibe kaputt geht, hat sich im vorigen Jahrhundert als Geschäftsmodell ja durchaus bewährt. Nur völlig von der Neocon-Bubble gehirngewachene Phantasten und Lobbyisten des permanenten Kriegs können an diesem Konzept noch weiter festhalten, während die alten Groß-Strategen des Imperiums  – Zbig Brzezinski und Henry Kissinger – im Grab rotieren, weil mit der ökonomischen und militärischen Allianz Moskau/Peking der absolute  worst case  für die imperialen US-Interessen eingetreten ist.
Auf dem geopolitischen Schachbrett hat Joe Biden der Vorhersage seines Vorgängers Barack Obama – niemals Joes Fähigkeit zu unterschätzen “to fuck things up” – somit schon  voll Genüge getan. Und macht mit der Eskalation eines aussichtslosen Wirtschaftskriegs gegen China – 100% Strafzoll auf Importe von Elektroautos, 50% auf  Solarpaneels – aber nicht nur unbeirrt weiter, sondern fordert auch Europa auf, bei diesen Sanktionen mitzuziehen. So dumm können aber selbst die dümmsten Außen/Wirtschafts/Handels-Ministerien eigentlich nicht sein. Es sei denn, die fatale amerikanische Hegemonitis hat bei ihnen auch schon den letzten Rest an Verstand und Wahrnehmungsfähigkeit mit der Illusion infiziert,  dass ein Krieg gegen Russland und China erfolgreich sein könnte. Woher die Dummbeutel in Europa und die Pfleger der Wandermumie in Washington diese Hybris beziehen bleibt rätselhaft und ist wohl nur mit einem viralen Infekt zu erklären, der dazu führt, dass die Opfer die Lügen ihrer eigenen Propaganda für die Wirklichkeit halten. Aber: auch chronische Hegemonitis ist therapierbar- Respekt, Diplomatie, Kompromisse. Friedensverhandlungen sind bewährte Heilmethoden. Und die einzigen. Ansonsten hilft nur ein Weltkrieg.


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